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Chapter 50 by Callisto

Wie geht es weiter ?

Beim Verlassen des Clubs werden wir von Zuhältern aufgehalten

Ich verabschiede mich schweren Herzens von meiner süßen, blonden Nichte Lisa, und wir verabreden, dass wir in Kontakt bleiben und sie sich melden würde, wenn sie Hilfe bräuchte. „Das war ja sowas von heiß“, schwärmt Vicky und schmiegt sich eng an mich, als wir das Separee wieder verlassen. Als wir den Gastraum betreten, ist Aileen von der Bühne verschwunden, und ein anderes junges Mädchen tanzt an ihrer Stelle. Auf dem Weg zum Ausgang werden wir dann von zwei gutgekleideten Schwarzafrikanern aufgehalten. An ihrer teuren Kleidung kann ich sehen, dass es sich wohl nicht um Gäste des Zebra-Clubs, sondern wahrscheinlich um afrikanische Zuhälter handelt.

„Du willst schon gehen, Süße?“, spricht einer der Männer Vicky an, ohne sich um meine Anwesenheit zu kümmern. „Gefällt es dir hier etwa nicht?“ fragt der andere Mann, drängt sich eng an Vicky heran und schiebt seine schwarze Hand kurzerhand unter ihr weißes T-Shirt. „He, lasst gefälligst die Finger von meiner Tochter“, gehe ich sofort dazwischen. Der schwarze Mann grinst mich an und es hat zunächst den Anschein, als ob es gleich zu einer Auseinandersetzung kommen würde. Dann zieht er seine Hand langsam wieder zurück und mustert Vicky mit einem unverschämten Blick. Seine Augen verweilen auf ihren Brüsten, die sich unter dem weißen T-Shirt deutlich abzeichnen.

„Du bist ein hübsches kleines Ding. Ich wette, dein Daddy hat dafür gesorgt, dass du deine Zwetschge verkaufst“, lacht er. „Ich gehe noch zur Schule“, entgegnet Vicky steif. „Ein Schulmädchen? Scheißdreck!“ Er studiert sie mit zusammengekniffenen Augen. „Bei mir kannst du viel mehr lernen als in der Schule. Wenn du deine Zwetschge verkaufen willst, bin ich der Richtige, ich kann‘s für dich einrichten, Mädchen.“ „Danke für das Angebot“, mische ich mich wieder ein, packe Vicky am Arm und ziehe sie an den beiden Zuhältern vorbei in Richtung Ausgang. „Puh, das war wirklich knapp gewesen“, flüstert Vicky erleichtert und legt beim Gehen ihren Kopf sanft an meine Schulter ...

Wie geht es weiter ?

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