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Bahnhofsklo

Chapter 16 by Jan1974 Jan1974

An meinem Zielbahnhof genoss ich natürlich wieder das rhythmische Klacken meiner Absätze im Tunnel unter den Gleisen. Und vor allem die Blicke. Viele Augen hafteten an mir, an den langen Beinen, dem knappen Rock und dem engen Top. Ich genoss es, auch wenn ich inzwischen langsam merkte, dass die Erregung und die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen nach dem Fingerspiel im Zug etwas unangenehm zu werden begannen.
Um mich ein bisschen frisch zu machen, bog ich erst einmal in Richtung WC ab. Zum Glück war es eine der teuren, modernen Toilettenanlagen – sauber, hell und gepflegt. Ich ging zuerst in eine Kabine, pinkelte und spürte dabei, wie feucht ich immer noch war. Eigentlich wollte ich danach auch etwas für frische Luft zwischen meinen Beinen sorgen.
Leider gibt es in den Kabinen solcher Toiletten so gut wie nie einen Wasserhahn. Also blieb mir nichts anderes übrig, als vorne bei den Waschbecken aktiv zu werden. Ich nahm ein paar der bereitliegenden Tücher, hielt sie unter den Wasserhahn, bis sie ordentlich nass waren, stellte mich an ein freies Becken und spreizte die Beine etwas. Dann hob ich den knappen Rock ein Stück an und wischte mir gründlich und systematisch über die Schamlippen und die noch feuchte Spalte.
Ich versuchte, das möglichst unauffällig zu machen und nur dann, wenn nicht gerade zu viele Frauen am Waschbecken standen. Trotzdem sahen mich ein oder zwei andere Frauen dabei. Ihre Blicke lagen irgendwo zwischen schockiert und deutlich ablehnend. Eine starrte mich offen an, die andere wandte den Kopf ab und murmelte etwas Unverständliches. Es war wirklich nicht das angenehmste Erlebnis des Tages. Ich spürte die Missbilligung deutlich und versuchte, die Blicke zu ignorieren. Gleichzeitig war ich froh, dass nicht noch mehr Frauen zugegen waren und das Ganze beobachten konnten.
An dieser Stelle kann ich übrigens schon mal klar sagen: Toiletten finde ich total ungeil. Wer von euch hofft, dass ich in den weiteren Erzählungen irgendwann mal in einem Flugzeugklo oder auf irgendeiner anderen öffentlichen Toilette verschwinde, um dort zu ficken, dem muss ich jetzt schon sagen: So etwas ist nie passiert und wird auch in Zukunft nicht passieren. Das liegt mir einfach nicht.
Nachdem ich mich einigermaßen frisch gemacht hatte, glättete ich den Rock, warf die nassen Tücher weg und machte mich auf den Weg in die Stadt. Es war Zeit, passende Bademode für den anstehenden Urlaub zu besorgen.

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