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Chapter 11
by
hotciao
finden sie das Quartier von Lennas Kommune?
Ankunft auf dem Hippiefest
Es war Sommer, und wir fuhren mit heruntergekurbelten Fenstern durch die fast menschenleere Stadt. Alle hingen gebannt vor den Fernsehapparaten, denn am heutigen Samstag sollten in München die Olympischen Spiele eröffnet werden. Ein bisschen Schade war es schon, nicht vor dem Fernseher dabei zu sein, aber die Party, die uns Lenna versprochen hatte, würde das sicher wieder wettmachen.
Anne dirigierte mich wie gewohnt souverän durch die Stadt, sie schaffte es, den Falck-Stadtplan nie ganz öffnen zu müssen, sondern orientierte sich wunderbar mit dem kleinen Ausschnitt, der aufgeschlagen auf ihren nackten Schenkeln lag. Immer wieder verirrte sich mein Blick, nicht auf den Stadtplan, sondern auf das schöne weiße Fleisch der Beine meiner Frau. Sie hatte mich zu Hause scharf gemacht, und scharf war ich geblieben. Mein Testeronspiegel war deutlich überhöht, aber das würde heute nur von Vorteil sein.
Endlich kamen wir an der Adresse an. Was Lenna uns nicht erzählt hatte: Die Kommune residierte in einer zwar etwas heruntergekommenen, aber doch herrschaftlichen Villa am Stadtrand. Sie hatten einen ganz ordentlichen Mietvertrag mit der Besitzerin gemacht, die ins Altersheim gezogen war. Die Villa lag am Ende einer kleinen Seitenstraße, die in den Wald führte. An der Straße gab es ähnlich heruntergerockte Häuser, die anscheinend nicht mehr bewohnt waren, jedenfalls hatte diese Truppe junger, bunter Menschen keine Ärger mit Nachbarn oder mit der Polizei zu befürchten: Nachbarn gab es keine, und die Polizisten hatten genug damit zu tun, sich um Demonstrationen und Warnstreiks zu kümmern.
Bereits aus der Ferne hörten wir Jimi Hendrix' kreischende Gitarre, danach ein Stück von den Doors. Musikgeschmack hatten sie schon mal.
Wir parkten und gingen durch den Garten zur Haustür. Marihuana-Rauchschwaden zogen an uns vorbei, hier und da saßen und lagen kleine Grüppchen im Gras, lauschten der Musik und unterhielten sich lachend, überall kreisten Rotweinflaschen.
„Na, das kann ja was werden!“, raunte mir Anne zu, als wir schließlich vor der Haustür standen und klingelten.
Eine vollkommen aufgedrehte Lenna öffnete uns wie ein kleiner Wirbelwind. „Kommt rein, kommt rein, ihr Süßen!“ sagte sie, umarmte uns überschwänglich und gab sowohl Anne wie mir einen weichen Kuss mit halbgeöffneten Lippen direkt auf den Mund. Sie hatte eine weiße Bluse an, die nichts, aber auch gar nichts verbarg, so durchscheinend war sie, dazu eine nach Hot Pants Manier abgeschnittene Jeans. Aber mein Gott: Die Schere hatte sie wahrlich hoch angesetzt! Die Hälfte ihres Pos schaute unter der knallengen Jeans hervor, vorn hatte sie so hoch abgeschnitten, dass sie auch die Taschen weggeschnitten hatte. Rotweiße Ringelsöckchen und weiße Turnschuhe rundeten ihr Outfit ab. Kurz: Sie sah umwerfend aus, so umwerfend, dass ich sie gar nicht mehr loslassen wollte, bis sie sich schließlich aus meiner Umarmung wand und fragte: „Na, ihr Lieben, was kann ich euch denn anbieten? Und wollt ihr euch dann erstmal umsehen? Wir sind hier alle total offen, wir haben die Türen ausgehängt und im Keller verstaut, Privateigentum und Privatbereiche sind doch Scheiße. Hier gehört allen alles, jeder kann hingehen, wohin er will. Ist das nicht toll?“
Irgendwie war ich sicher, dass sie schon irgendetwas eingeworfen hatte, sie war absolut überdreht. Aber vielleicht war es auch nur ihre jugendliche Begeisterung für diese neuartige Form des Zusammenlebens. Sie drückte uns zwei Gläser Rotwein in die Hand, küsste uns noch einmal und verschwand dann im Gedränge.
Anne und ich beschlossen, uns erst einmal einen Überblick zu verschaffen. An unseren Gläsern nippend, schlugen wir uns einen Weg durch die überall herumstehenden, -sitzenden und -liegenden Hippies. Die meisten waren deutlich jünger als wir. Die Männer trugen zum Teil sehr lange Haare, von hinten verwechselte ich einige mit Mädchen und war überrascht, als ich mich nach ihnen umdrehte und feststellte, dass es Männer waren. Dabei kam mir der Gedanke, dass mein stures männlich/weiblich-Denken vielleicht ein bisschen altmodisch war in unserer heutigen Zeit. Wenn ein Mann schön war, konnte man das doch als Mann auch mal anerkennen, oder etwa nicht? Mich verwirrten diese Gedanken, irgendwie verschwammen sie in meinem Kopf. Genau wie mein Blick. ich merkte, dass ich Schwierigkeiten hatte, klar zu fokussieren.
Ich sah Anne an, die genau in diesem Moment zu mir hochguckte und dabei ein seliges Grinsen im Gesicht hatte. Was zum Teufel … Da wurde mir klar: Irgendetwas war in diesem Begrüßungs-Rotwein, den auch andere tranken und denen es anscheinend mehr als gut ging.
Die Küche und das Wohnzimmer waren voller Menschen. Die Couch war von einem knutschenden Pärchen belegt, er lag halb auf ihr, und sie bettete ihren Kopf im Schoß eines anderen Mädchens, das ihr sanft und fast fahrig durchs Haar strich, während der Mund des Manns einen Weg zum Ausschnitt seiner Freundin suchte. Ich blieb stehen, um die Szene genauer anzusehen. Um dieses Dreier-Gespann herum schien niemand Notiz von ihnen zu nehmen, die jungen Leute standen und saßen herum, lauschten der dröhnend lauten Musik und versuchten, sich dabei zu unterhalten. Der Mann hatte einen weiteren Knopf der Bluse seiner Freundin geöffnet und stützte sich kurz hoch, um sie zu betrachten, als das andere Mädchen ihm einen trägen, langen Kuss gab, direkt über dem Gesicht der Freundin des Mannes. Der schien das aber überhaupt nichts auszumachen, ganz im Gegenteil, ich sah, wie ihre Hände über den Rücken ihres Freunds strichen und dann fordernd auf seinem Hintern landeten.
Bleibt es beim Beobachten? Oder gehen Anne und Markus weiter durchs Haus?
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Swinger 1972
Die Abenteuer von Anne und Markus
Diese Geschichte beschreibt unsere Abenteuer als Swinger in den 70ern. Heutzutage sehen uns unsere und Enkel als prüde und langweilig an. Aber wenn die nur wüssten, was wir alles in der 70ern getrieben haben. Und vor allem: Mit wem wir es getrieben haben! Sie sitzen nur vor dem Computer und konsumieren Pornografie, während wir damals den richtigen Spaß hatten und uns wirklich ausleben konnten. Es gab viele Tage, da kam nur noch Luft aus den Schwänzen beim Orgasmus, denn die Ladies hatten uns leergefickt....
Updated on Nov 11, 2022
by roleplaygirl84
Created on Oct 10, 2022
by roleplaygirl84
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