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Chapter 81
by
Bitbuster
Planetentag
Angemessene Arbeitskleidung
Nachdem Sophia von der morgendlichen Besprechung zurück ins Labor kam, rief sie als erstes Patrick und Koshiko zu sich.
„So, also es ist geklärt, Ihr könnt beide mit auf den Planeten, wenn ihr möchtet.“ verkündete Sophia.
„Ich bleibe lieber hier, aber Du solltest mitgehen“ meinte Koshiko und sah Patrick dabei an.
„Aber es ist doch ein ganz normaler Planet, warum willst Du denn nicht mit?“
„Hmmm, ich bleibe lieber hier“ wiederholte sie noch einmal und schaute zwischen Sophia und ihm hin und her.
„Gut, wie Du möchtest“ sagte Sophia und zu Patrick: „Dann mach‘ Dich fertig, dann gehen wir gleich zur Shuttlerampe.“
„Shuttle? Nicht beamen?“ fragte er etwas enttäuscht.
„Es ist zwar kein Vulkanplanet, aber fast jeder Planet hat seine Besonderheiten.“
„Da stand aber nichts, ich hatte extra nachgesehen“
„NB heißt nicht beamfähig, außer im Notfall“
„Gut, was habe ich noch übersehen?“
„Kann ich Dir nicht sagen. Welche Infos hast Du Dir denn gemerkt?“
„Naja… normales Klima, eher warm, also so 25°C und als Besonderheit stand da, dass es nur Pflanzen gibt, keine Tiere.“
„Richtig und starke Magnetfelder, die zwar für einen kurzzeitigen Aufenthalt ungefährlich sind, aber man sollte da eben keine Wochen oder Monate verbringen. Und?“
„Noch was?“
„Auf magnetische Ausrüstungsgegenstände verzichten“.
„Ach so, ja, das hatte ich auch gelesen.“
„In Ordnung, dann lass uns los gehen“ meinte Sophia jetzt bestimmt, da sie nicht als Letztes im Hangar ankommen wollte.
Wie an Shuttletagen üblich, herrschte auf dem Hangardeck Hochbetrieb.
Forschungsgruppen flogen ein- und aus und auch die Möglichkeit zum Landgang in Form von Freizeit wurde rege genutzt. Sophia meldete sich bei der Flugaufsicht an und wartete darauf, dass ihr ein Shuttle zugewiesen wurde.
„Bucht 3“ sagte sie zu Patrick und ging mit ihm zum entsprechenden Platz, um auf das nächste Shuttle zu warten.
„Das hatte ich mir anders vorgestellt“ meinte er nachdenklich und schaute sich auf dem Deck um.
„Wie denn anders?“ fragte Sophia.
„Naja, es ist menschenleer, wir steigen in ein Shuttle und fliegen dann zum Planeten. Hier ist es ja wie auf einem Busbahnhof“ .
„Oh, Du meinst so einen Erkundungsflug. Ja, da fliegt man meistens selbst. Hier ist es nur der Transport zur Oberfläche und zurück.“
Zwischenzeitlich hatten sich noch vier andere Crewmitglieder in die Wartereihe der Bucht Drei eingereiht.
Patrick kannte keinen von ihnen und Sophia grüßte auch nur eine Frau ganz kurz, die, wie man an der Uniform sehen konnte, zur wissenschaftlichen Abteilung gehörte.
Gerade als er etwas fragen wollte, schwebte ein Shuttle in die Landebucht. Beeindruckt schaute er zu, wie es sanft aufsetzte und sich die Tür öffnete. Der Reihe nach stiegen alle in das Gefährt und sie hatten sich gerade hingesetzt, als es auch schon wieder abhob und das Schiff verließ.
„Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr … ähm, ist auch egal.“ dachte er und kam sich recht klein vor.
„Alles in Ordnung?“ fragte Sophia etwas besorgt.
„Ja…ja, alles gut, ich dachte nur gerade an so einen Spruch. Aber gut, dass niemand mit einer roten Uniform hier ist.“
Sie verzog etwas die Stirn, schaute dann aber ohne etwas darauf zu fragen wieder durch das Fenster ins All.
Die Landung verlief routiniert und schnell war das Shuttle verlassen, welche auch sofort wieder in Richtung Schiff abhob.
An der Landestelle war eine Art provisorische Kopie des Wartebereiches auf dem Schiff eingerichtet worden und so wurde man schnell von den Landeplätzen in einen ungefährlicheren Bereich geleitet.
„Wohin gehen wir denn jetzt?“ fragte er und schaute sich dabei um. Bis auf eine große Grasfläche konnte er nicht viel anderes erkennen. Ein paar Sträucher und Büsche hier, einige vereinzelte Bäume etwas weiter entfernt.
„Ich würde vorschlagen…“ sie holte ihren Scanner aus der Tasche „…wir gehen in die Richtung, da gibt es eine Art Wald und Gewässer.“
„Hallo Ihr Beiden. Braucht ihr noch professionellen Schutz?“ hörten sie von irgendwo hinter sich eine Stimme.
Als die beiden sich umdrehten, sahen sie Thea, die auf sie zuging.
„Oh Hallo, hast Du frei?“ fragte Sophia und Patrick grüßte mit einem Nicken.
„Ja. Meine Ausflugskollegin wurde gerade zurückgerufen, also falls ihr nicht alleine etwas unternehmen wolltet, würde ich gerne mitkommen.“
Sophia schaute zu Patrick und Thea fügte noch schnell hinzu: „Wenn ihr lieber unter euch sein möchtet, dann ist das natürlich ok“ und zwinkerte dabei mit dem Auge.
„Nein, das war und ist nicht geplant“ erklärte nun wiederum Sophia und Patrick schaute etwas irritiert, als ihn dann beide Frauen ansahen.
„Ähm, also ich habe nichts dagegen.“
„Dann los“ kam es von Sophia und die Gruppe setzte sich in Bewegung.
Nach einer guten halben Stunde erreichten sie einen Waldrand und zum ersten Mal hörte er – nichts.
Thea und Sophia hatten den gesamten Weg geplappert und blieben nun schweigend vor den Bäumen stehen.
„Wie hoch mögen die sein?“ fragte er und schaute auf einen dicken Baum, den er am ehesten als „Kastanie oder so“ beschreiben würde.
„54 Meter und, die Spitze schwankt etwas im Wind, ca. 47 Zentimeter.“
„Ja danke Frau Vulkanierin“ sagte er bissig und Sophia merkte, dass die Frage wohl nicht so gemeint gewesen war, wie er sie gestellt hatte und steckte den Scanner wieder in ihre Tasche.
„Hört ihr das? Oder eben nicht?“ fragte er die Beiden.
„Das ist der Wind in den Baumkronen“ erklärte Sophia und schwieg sofort wieder.
„Ja, aber sonst hört man nichts, keine Vögel, oder so“
„Das liegt daran, dass wir Pflanzen nicht hören können“ kam es von Thea, die aber ebenfalls sofort schwieg, als die Sophias bösen Blick sah.
„Genießt doch einfach mal die Stille“ meinte Patrick und wollte sich ins Gras legen.
„Das würde ich lieber nicht machen“ warnte Thea.
„Warum denn nicht, hier gibt es doch keine Käfer oder anderes Krabbelzeugs?“
„Das nicht aber vielleicht irgendwelche pflanzlichen Sekrete, die nicht so gut für uns sind?!“
Sophia hatte schon ihren Scanner zur Hand und meinte beruhigend: „Nein, alles gut, solange hier niemand anfängt, die Blumen zu essen, ist alles in Ordnung.“
Gemeinsam setzten sie sich auf den Boden und ließen die Umgebung auf sich wirken.
„Warum ist denn die Sonne so … oval?“ fragte er und schaute zu seinen Begleitern.
Sophia blinzelte kurz in die Sonne und erklärte dann: „Das liegt daran, dass es ein Doppelsystem ist. Also hier gibt es zwei Sonnen, die hintereinander, also leicht verschoben hintereinander liegen.“
Patrick nickte und schaute sich weiter in der Gegend um. „Da hinten ziehen Wolken auf, kommen die zu uns?“
Fast gleichzeitig antworteten Thea und Sophia. „Ja“ bzw. „Das dauert noch, bis die hier sind“.
Alle drei genossen die Pause und machten sich dann wieder auf den Weg zurück zum Shuttleplatz.
Die Wolken kamen dann doch schneller, als Sophia vermutet hatte und sie verdunkelten sich auch zusehends.
Als die ersten Tropfen auf die Drei fielen, fragte Thea: „Sollen wir uns da hinten unterstellen, oder weiter zum Shuttleplatz?“ dabei deutete sie auf eine kleine Baumgruppe in der Nähe.
Sophia zog ihren Scanner aus der Tasche und meinte dann recht schnell: „Zu den Bäumen, auch wenn wir auf jeden Fall nass werden.“
Obwohl es nur wenige Minuten waren, wurde aus den Tropfen ein richtiger Wolkenbruch.
Tropfnass erreichten sie die Baumgruppe.
Sophia schüttelte sich und grummelte vor sich hin. Thea versuchte mit der Hand das Wasser vom Oberteil, so gut es ging, abzustreifen. Etwas unschlüssig schaute er den beiden zu.
„Was ist, noch nie eine nasse ...“ sagte Sophia, als ihr Thea ins Wort fiel: „Muschi gesehen“
„Katze, KATZE gesehen“ schnaufte Sophia.
Patrick grinste und schaute von Sophia zu Thea.
„Ähm, … also...ich will mich nicht beschweren, aber...“ er schaute schnell zu Sophia und dann wieder zu Thea „also man kann...“
„Ja was?“ fauchte Sophia von der Seite.
„Also man kann eure sekundären Geschlechtsmerkmale durch die Kleidung sehen.“
„Unsere was?“ fragte Thea nach.
Noch während Sophia ihr Oberteil auszog, um es auszuwringen, erklärte sie: „Brüste, er kann unsere Titten sehen.“
„Oh“ Thea schaute an sich herunter. „Dabei ist das die neueste Arbeitskleidung.“
„Warum regnet es überhaupt?“ fragte er jetzt die beiden. „Ist die Wetterregulierung kaputt?“
Die beiden Frauen lachten.
„Das gibt es hier nicht, ist doch kein Industrieplanet“ klärte ihn Thea auf.
„Oh, ja... stimmt.“ bestätigte er mit einem Nicken und sah, wie nun auch Thea ihr Oberteil auszog.
„Immerhin braucht keiner zu fragen, ob Dir der Anblick gefällt“ sagte Sophia nun viel entspannter, nachdem sie auch die Uniformhose ausgezogen hatte.
„Ähm, ich, äh...“ stammelte er etwas verlegen und spürte auch schon Theas Hand in seinem Schritt.
„Die Hose ist auch nass“ sagte sie und öffnete den Klettverschluss. Geschickt zog Thea auch gleich seine Unterhose mit runter bis zu den Knöcheln und ging in die Knie. „Schon besser“
Nun war sein Blick frei auf Sophia und sah, wie sie versuchte, sich die Haare zu richten.
„Warum hast Du keine U..huuhuuu...“macht er, als Thea seinen Schwanz in einem Rutsch in den Mund nahm. „...Unterwäsche an?“
„Schon mal eine Katze mit Unterwäsche gesehen? Ich habe Fell“
„Ja schon, aber Du trägst auch Uniform“
„Das ist Vorschrift“ meinte sie und drückte mit den Händen ihre Brüste zusammen.
Thea hatte inzwischen begonnen, ihn leicht zu wichsen und dabei zu blasen.
Instinktiv schaute er nach unten und konnte sehen, wie Thea nun mit der Zunge seine Eichel umkreiste.
„Beeil Dich, es wird gleich wieder stärker regnen“ feuerte Sophia Thea an.
Das brauchte man ihr nicht zweimal zu sagen. Wie ein Dampfhammer wichste sie seinen harten Prügel und so dauerte es nicht lange, bis er Schub um Schub auf den Boden spritzte.
„Musste sein, ich kann das hier doch nicht abwaschen“ erklärte Thea mit einem Grinsen und zog sich wieder an. Auch Sophia hatte sich schon wieder angezogen und man drängte ihn, sich ebenfalls zu beeilen.
„Die Sachen sind ja fast wieder ganz trocken“ rief er erstaunt, als er seine Kleidung anzog.
„Das ist eben High Tech Funktionskleidung...wenn sie auch bei Nässe durchscheint“ antwortete Thea.
Fast im Dauerlauf ging es zum Shuttleplatz und gerade als sie in das Shuttle einstiegen, welches sie zum Schiff bringen sollte, fing es wieder an zu regnen.
Freitag
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Eine Reise durch Zeit und Raum
Eben noch auf der Erde und jetzt schon im All
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