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Chapter 4
by
Stanzl
Wie geht es weiter?
Allein bis zu einem Wiedersehen
Das Zufallen der Türe riss mich aus meiner Trance. Ich schaute an mir herab und sah wie sein Sperma über meine Brüste in den BH gelaufen ist. Auch an meinem Kinn konnte ich es noch fühlen. „Scheiße, Scheiße, Scheiße!“ schoss mir durch den Kopf. So konnte ich doch nicht zurück unter die Leute gehen. Hastig sah ich mich nach einem Tuch oder etwas ähnlichem um, doch vergeblich. Naja, nützt nichts. Hastig wischte ich mir zumindest das Sperma aus dem Gesicht, suchte meinen Blazer in der Hoffnung, dass er den Rest gut genug verdeckte. Wieder zurück verabschiedete ich mich noch von der Gruppe und machte mich auf den Weg nach Hause, doch die Nacht sollte eine unruhige werden.
Am nächsten Tag stand ich unter dem warmen Strahl meiner Dusche und merkte wie meine Gedanken immer wieder abdrifteten - viel zu sehr haben mich die Ereignisse am Vorabend erregt. Noch tief in Gedanken hörte ich plötzlich den Ton meines Handys. Voller Neugier unterbrach ich kurz meine Dusche und riskierte einen Blick: „Wir setzen die Party heute Abend vor. Komm um 21.00 Uhr zur Hauptstraße 21, 6. Stock“ stand auf dem Display. Mir war sofort klar, dass die Nachricht nur von ihm sein konnte, auch wenn der Adressat anonym war. Wie im Rausch ging ich wieder unter die Dusche und fing an, mich zurecht zu machen. Mein Körper sollte für heute Abend perfekt und frisch rasiert sein. . Ich entschied mich, meine langen Haare heute glatt und offen zu tragen. Beim Make up ging ich dafür in die Vollen. Ein intensiver dunkler Lidschatten soll es abrunden, dazu natürlich ein passender Lippenstift. Die Frage des Outfits war da schon wesentlich schwieriger. Unten drunter entschied ich mich für ein rosafarbenes Spitzenset bestehend aus einem verspielten String und einem halbdurchsichtigen BH, der vor allem mit einem floralen Muster überzeugen konnte. Dazu schwarze halterlose Strümpfe und ein schwarzes schlichtes Kleid, das nur bis zur Mitte des Oberschenkels ging. „Richtig heiß“ dachte ich mir als ich meine Wohnung verließ und mich auf den Weg machte.
Die Hauptstraße 21 lag in keinem guten Stadtteil. Auf meiner Busfahrt sah ich immer vernachlässigtere Häuser und immer größere Wohnblöcke. Die Haustüre der Nummer 21 war sichtlich von Graffitis gezeichnet und machte nicht gerade einen einladenden Eindruck. Ich öffnete die kaputte Türe und stieg langsam die Treppen hinauf bis zur vierten Etage. So langsam machte sich ein mulmiges Gefühl in mir breit. Angekommen im sechsten Stock verdrängte die einsetzende Aufregung schnell das mulmige Gefühl. Vorsichtig näherte ich mich der einen offenen Türe und hörte eine mir vertraute Stimme. Mit einem „Ah, da bist du ja. Schön dich zu sehen.“ begrüßte er mich als ich wie fremdgesteuert durch die offene Türe ging. Es war eine große, geräumige Wohnung. Ich stand plötzlich mitten in einem großen Wohnzimmer, in dessen Zentrum ein großer Wohnzimmertisch umgeben von zwei sich gegenüber stehenden großen Sofas stand. Am anderen Ende war eine geräumige Wohnküche und ein dunkler Gang, der wohl zu weiteren Zimmern führte. Er saß entspannt auf dem Sofa. Ihm gegenüber waren noch zwei weitere schwarze Männer, mit denen er sich wohl zuvor unterhalten hatte. „Darf ich dir meine Cousins vorstellen? Das sind Leroy und Tyrese. Aber Leroy muss uns jetzt eh verlassen. Er hat nämlich noch etwas zu erledigen.“ sagte er in einem scharfen Ton und schaute Leroy dabei ernst an. „Ist ja schon gut, Liam, ich kümmere mich direkt darum.“ erwiderte dieser, nahm den prall gefüllten Rucksack vom Tisch und ging Richtung Türe, die hinter ihm ins Schloss viel. Als dieser weg war, dreht sich Liam - so hieß er also - wieder zu mir mit einem „Du willst doch sicher etwas zu ****. Was wäre eine gute Party denn auch ohne einem passenden Drink.“ „Nach einer Party sieht mir das hier noch nicht aus.“ erwiderte ich sichtlich irritiert von der Situation, während er zur Küche ging und mir etwas zu **** holte. Mit meinem Getränk in der Hand kam er direkt zu mir, überreichte es mir und schaute mir tief in die Augen. „Keine Sorge, wir werden heute eine richtig gute Party feiern!“.
Wie verläuft wohl die Party?
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Studentin auf Abwegen
Die Geschichte meines Studentenlebens
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