What's next?
Ab in die Wanne
Sieglinde führte die beiden in den Speisesaal an den 5 Schritt langen Tisch und verschwand dann durch eine Seitentür.
Hier war stilvoll und teuer, Parkettboden und Edelholzvertäfelungen, Statuen und Bilder schmückten diesen Raum. Vicky legte ihren Umhang ab und James verlegte das zweite Gedeck vom anderen Tischende an die rechte Seite von James Platz, da kam auch Siglinde wieder, gefolgt von einem Dienstmädchen mit dem dritten Gedeck und den Tellern. Die Frau machte einen Knicks, die jugendliche Blondine stellte sich als Isolde vor. Sie brachten dann die Suppe und den dazu passenden Wein vom hauseigenen Weingut. James bat Siglinde zu seiner linken Platz zu nehmen, sodass der riesige Tisch fast leer blieb.
Das Gespräch beim Essen begann damit, dass James auch von Siglinde das Du im privaten Umgang einforderte. Die weitere Unterhaltung lief so ab, dass Vicky Sieglindes Bericht immer wieder durch, teils auch unangenehmen Nachfragen unterbrach. Dieses Gespräch war ein weiteres Abtasten zwischen den Frauen und Siglinde befürchtete bereits, dass Vicky sie loswerden wollte. Aber am Ende gab sich Vicky mit Siglindes Antworten zufrieden und meinte versöhnlich:
„Verzeih mir, aber ich bin nicht nur zum Spaß hier, der Kaiser gab James dieses Juwel, um es wieder auf Vordermann zu bringen. Ich werde mich ab sofort als Vögitn in seinem Namen um die Verwaltung von Schloss und Gut kümmern, aber ich muss sagen, im Rahmen deiner Möglichkeiten scheinst du gut gearbeitet zu haben.“
Sie erhob ihr Weinglas. „Auf eine gute Zusammenarbeit.“
Man einigte sich noch rasch auf den Zeitpunkt des gemeinsamen Frühstückes und einen groben Plan für den nächsten Tag, dann begaben sich Vicky und James in das Zimmer des Hausherren.
Dort stand neben dem riesigen Himmelbett ein großer Waschzuber, bereits gefüllt mit warmem Wasser. James hatte noch nicht mal seine Sachen abgestellt, da war Vicky schon im Wasser. Sie war sichtlich vergnügt und wollte James zu sich in die Wanne locken, aber er behauptete, warmes Wasser würde ihn nur weich machen.
„Der Kaiser hat dir nicht so ein Schloss gegeben, damit du dir nichts gönnst.“
„Aber der Kaiser schätzt mich unter anderem auch, weil ich nicht so ein verweichlichter Adeliger bin.“
„Aber wenn ich dich bitten würde, mir zuliebe mit mir zu baden?“
James drehte sich zu ihr um, zog sich aus und setzte sich zu ihr in den Zuber.
„Übertreib es nur bitte mit dem ‘mir zuliebe‘ nicht.“
Nachdem sie sich gegenseitig gewaschen hatten, blieben sie noch lange im Wasser aneinander gekuschelt liegen, bis es Vicky zu kalt wurde und sie aus dem Wasser stieg.
Sie nahm sich ein Handtuch und trocknete damit erst die Haare und dann einen Körperteil nach dem anderen ab. Vicky hatte noch nicht vor zu schlafen und daher bewegte sie sich so vor dem Zuber, dass James keine Wahl blieb, als ihr genau zuzusehen. Sie setzte sich ihm zugewandt auf das Bett und meinte:
„Meine Haare brauchen noch etwas Luft, bevor frau sich hinlegen kann. Magst du der Dame nicht helfen, ihre Haare zu trocknen?“, fragte sie verführerisch. James war neugierig, was sie als nächstes machen würde, tat aber so, als wäre er müde. Er gähnte nur und sicherte seinen Ständer davor, dass Vicky ihn entdecken konnte.
Vicky nahm ein kleines Täschchen aus ihrem Gepäck, sie kramte ein Stück duftender Seife hervor und kam damit zu James an den Zuber. Sie tauchte ihre Hände ins Badewasser, vorgeblich um die Seife nass zu machen, eigentlich war sie auf der Suche nach James Latte, die er sich wohlweislich zwischen die Beine geklemmt hatte. Na warte nur, ich krieg dich schon noch, dachte sie sich. Sie gab ihm ein Bussi und sagte zu ihm:
„Ich hätte lieber anderes gemacht.“
James war kurz davor, sie sich einfach nur zu nehmen, aber da lag sie bereits wieder im Bett und begann mit raschen Handbewegungen Seifenschaum zu produzieren.
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