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Chapter 151 by Tim Tim

Wie geht es weiter ?

16 Uhr

Nach dem alle den Thronsaal verlassen hatten gingen auch Draco Hermine Pansy und Ginny. Sie setzten sich in das Büro und sprachen über das geschehene. Vor allem Hermine aber auch Ginny waren sehr unglücklich mit dem **** des Mannes.

Zur Mittagszeit zogen die Vier sich in den Speisesaal zurück. Draco und Pansy setzten sich an den großen Tisch und Hermine verschwand mit Ginny in der Küche um für etwas zu Essen zu sorgen.

Nachdem die vier sich gestärkt hatten begaben sie sich wieder in das Büro. Hermine vertrieb sich die Zeit mit dem Lesen der aus ihrer Sicht sehr interessanten Bücher.

Pansy und Ginny saßen zusammen auf dem Schreibtisch unterhielten sich und fingen bald an sich zu küssen und zu streicheln.

Draco sah den beiden zu und nahm sich vor heute Abend wieder ein bisschen spaß mit den beiden Mädchen zu haben.

Doch vorher musste er sich auf seine Geschäfte als Dunkler Lord konzentrieren.

Als die kleine Uhr über der Tür zum Thronsaal anzeigte dass Draco noch 15 Minuten blieben bevor die Zauberer wieder vor ihn treten sollten erhob sich der grünlich schimmernde Imriel aus dem Boden.

"Mein Lord eine weitere Besucherin ist eingetroffen. Sie bittet euch um eine Unterredung." sagte er und sah Draco an.

"Sie soll sich den anderen um 16 Uhr anschließen." sagte Draco und war zugegebener maßen etwas ungehalten dass der Geist ihn deshalb gestört hatte und nicht von selbst darauf gekommen war.

Doch Imriel sagte: "Das habe ich ihr ebenfalls gesagt mein Lord doch sie versicherte mir glaubhaft dass sie dieser Aufforderung nicht nachkommen könnte. Sie Beharrt darauf dass ihr zu ihr auf die Brück kommen müsstet wenn ihr ihr eine Audienz gewährt."

"Sehr eigenwillig und noch weniger Höflich. ich hoffe für sie dass sie einen guten Grund dafür Vor bringt." dachte Draco und nickte dann.

Er maskierte sich und ging durch die Tür durchquerte den Thronsaal trat aus dem Drachenkopf und sah eine ein einen Kapuzenmantel gehüllten Gestalt.

Er ging auf sie zu und blieb 2 Meter von ihr entfernt stehen.

Die Gestalt hob den Kopf und schlug die Kapuze zurück.

Zum Vorschein kam eine Hübsche junge Frau die Draco auf 29 Jahre geschätzt hätte. Sie hatte lange knall rote Haare.

"Ihr seid der neue dunkle Lord?" sagte die Frau mit einer stimme die so voller Kälte war dass Draco sich wunderte dass die Luft nicht gefror. "die Letzten Drei Lords waren um einiges.... älter und imposanter." fuhr sie fort.

Draco wusste dass die Frau ihn testete. Aber auch er beherrschte dieses Spiel. "Das Alter ist kein Indikator für Macht. Für dich allerdings hoffe ich dass du mehr Fähigkeiten hast außer respektlos zu sein. Der letzte der mir gegenüber respektlos war und versucht hat mich an zu greifen ist vor ein paar stunden in meinem Thronsaal zerquetscht worden. Es wäre eine Verschwendung ein so hübsches Leben zu beenden." sagte Draco ebenso kalt und sachlich wie die Dame zuvor.

Die Frau blieb vollkommen gelassen und sagte "Meine Fähigkeiten sind sowohl der Grund für meinen Wert als auch der Grund warum ich Euch im Moment gar nicht angreifen könnte selbst wenn ich es wollte."

Draco fiel auf dass ihre Stimme wesentlich weniger kalt war als zuvor.

"Ich fürchte das musst du erklären." sagte er und verzichtete ebenfalls darauf abweisend zu klingen.

Die Frau griff nach ihrem roten haar und legte es sich über die rechte Schulter. Sie drehte Draco den Rücken zu und er sah auf ihrem Nacken drei Kreuze. Sie waren in das Fleisch gebrannt.

"Ich bin eine Judastochter." sagte die Frau und drehte sich wieder zu Draco.

Draco war überrascht dass nachdem er erst gestern von diesen Kreaturen gehört hatte heute eine solche vor ihm stand.
"Folge mir. Wir haben viel zu besprechen." sagte er und wand sich zum gehen.

Doch die Frau blieb stehen und sagte mit bedauern: "Ich fürchte das ist nicht Möglich. Meine Rasse kann keine fließenden Gewässer überqueren. Ich vermute dass eure Vorgänger genau deshalb diesen kleinen Fluss unter uns in den Berg eingebaut haben. Wenn ich das Wasser überquere vergehe ich und werde zur Sklavin eines Höllenfürsten."

"Nun dann sollten wir dies vermeiden. zumindest dann wenn du mir als Anhängerin der dunklen Seite deine Treue schwörst." sagte Draco und sah mit erstaunen wie die Judastochter auf ihr linkes knie sank und ihm ohne zu zögern schwor ihm treu zu dienen schaden von ihm zu wenden und seine gesetzte zu akzeptieren. Dann biss die Frau sich selbst in den Arm und einige, für einen Menschen viel zu wenige, Blutstropfen fielen auf den Steinernen Boden wo sie sofort zischend wieder verschwanden.

Die Frau erhob sich und verneigte sich vor ihrem neuen Herrn. "Ich wollte mich so wie so in euren Dienst stellen. Verzeiht die Unhöflichkeit zu beginn doch ich musste wissen aus welchem Holz ihr geschnitzt seid. " sagte sie und lächelte Draco an. ihr rotes Haar umspielte ihr hübsches Gesicht.

Draco drehte sich kurz um und winkte Hermine zu sich. Er schwang seinen Zauberstab und auf dem Boden erschien eine Rolle Pergament und eine Feder.

"Dir ist verziehen. Nun sei so gut und erzähle mir von dir und den Besonderheiten deiner Rasse." sagte er und bedeutete Hermine mit zu schreiben. Es störte ihn dass sein Wissen über die dunkle Welt so lückenhaft war.

Die junge Frau begann zu erzählen: "Mein Name ist Mira. Ich bin 1165 Jahre alt und eine Judastochter. Es gibt nur noch sehr wenige von uns und es wird auch keine neuen Judaskinder mehr geben. Anders als bei normalen Vampiren wie ihr sie schon kennt wird unser Fluch und unsere Fähigkeiten nicht durch einen biss weitergegeben. Unser Biss ist immer Tödlich. Zu einem Judaskind wurden Zauberer und Hexen die während der zeit der großen Hexenverbrennungen eine andere Hexe oder einen Anderen Zauberer verrieten und dieser auf dem Scheiterhaufen starb. Wenn die Peron auf Grund des Verrats wegen Hexerei verbrannt worden war war das Leben des Verräters verflucht. Die haare färbten sich rot da zu dieser zeit rothaarige meist zu hexen erklärt wurden. Ein Unstillbares verlangen nach Blut lässt dich jeden Töten den du liebst und als Zeichen des Verrats müssen wir unsere Opfer genau so kennzeichnen wie auch wir gekennzeichnet wurden. Mit drei XXX im Nacken. Die drei XXX stehen für die Römische zahl 30. Die Anzahl der Silberstücke die Judas für den verrat an Jesus von den Römern bekam."

Eine kurze Pause trat ein während der Mira sich anscheinend an die Zeit erinnerte als sie zur Judastochter wurde.

Dann fuhr sie fort: "Doch der Fluch brachte nicht nur Nachteile. Wir sind Sehr viel schneller, stärker und treuer als jeder Mensch oder normaler Vampier. Ich vermag mich unsichtbar zu machen ich sterbe nicht durchs Alter und meine Selbstheilung lässt mich tiefe wunden innerhalb von stunden selbst heilen. Nur fließendes Wasser vermag ich eben nicht zu überqueren."

Als sie geendet hatte sah Draco sie eine weile lang nur an. Dann fragte er: "Wen hast du verraten Mira?"

Mira hatte sofort Tränen in den Augen. Selbst nach so vielen Jahrhunderten plagte die Reue sie noch immer. "Meine kleine Schwester." flüsterte sie leise. "Ich beneidete sie wegen ihrer Zauberkräfte und verriet sie an den Inquisitor."

Ihr war an zu sehen wie sehr es sie traf dies zu zu geben. Doch sie fing sich schnell wieder.

"Ich wollte Euch um etwas bitten Herr. Ich hätte gerne eure Erlaubnis zum Jagen. Ich kann meinen Durst zwar inzwischen sehr gut unterdrücken aber ein bis zwei mal im Jahr muss ich einfach etwas ****." sagte sie und ihre Stimme war wieder viel Kräftiger.

Draco bemerkte dass einige der Zauberer die nun hinter der Judastochter standen und zuhörten tuschelten und sich sehr unwohl fühlten als sie hörten dass Mira jagen wollte.

Draco erkannte für sich eine Chance seine Machtposition weiter zu festigen und sowohl den Zauberern und Hexen ihre Angst zu nehmen als auch Mira ihre Mahlzeit zu zu gestehen.

"Ich erlaube dir zu Jagen. Ich lege nicht mal fest wie oft du höchstens töten darfst." sagte Draco und merkte dass einige Zuhörer empört und andere Erschrocken reagierten. Zufrieden fuhr er in ernstem Ton fort: "Du wirst meine Vollstreckerin sein. Wann immer jemand der unter meine Gesetzgebung fällt sich einer Bestrafung entzieht wirst du ihn Jagen. Weigert er sich vor mich zu treten darfst du ihn Töten. Weigert sich jemand seine Bestrafung an zu erkennen oder entzieht sich dieser darfst du ihn töten. Praktiziert jemand die dunklen Künst ohne sich meinen Gesetzen zu unterwerfen darfst du ihn töten. Alle anderen Menschen sind für dich Tabu es sei denn du bekommst eine Spezifische Erlaubnis von mir.

Sofort waren die Zuhörer sehr Still. Ihnen war klar geworden wie konsequent Draco seine Regeln durchsetzen würde.

Mira verneigte sich glücklich und drehte sich um. Als die Menge sich vor ihr geteilt hatte rannte die Rothaarige Frau zum Tor. Sie war dabei so schnell dass man sie nur noch als roten Schleier wahr nahm. Die Demonstration ihres Könnens verfehlte ihre wirkung nicht. Draco war beeindruckt und die Zuschauer hatten gehörigen Respekt bekommen.

Wie geht es weiter?

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