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Chapter 36
by
Boss
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Übernachtungsbesuch
Samstagmorgen bin ich ziemlich erschlagen, ziemlich spät erwacht. Das Licht schien durch die Spalten der Rollläden und ein Blick auf den Wecker verriet mir, dass es bereits kurz nach 11:00 Uhr war.
Bärbel war nicht zu sehen, doch ich hörte Stimmen von unten aus der Küche. Um genau zu sein, zwei Frauenstimmen ... und erst jetzt verstand ich, dass Anna Bärbels Einladung angenommen hatte, um bei uns zu nächtigen. Bei dem Gedanken verfestigte sich mein Freund sofort wieder. Scheiße, was bin ich gedanklich abgerutscht!
Es war gar nicht so lange her, da gab es nur Bärbel für mich und alle anderen Frauen habe ich ignoriert - zumindest gedanklich. Niemals hatte ich einen zweiten Blick auf das schöne Geschlecht geworfen und jetzt höre ich eine zweite Frauenstimme, nur um gleich einen Harten zu bekommen. Ich wurde ein wenig rot - doch warum? Kein Grund sich zu schämen! Bärbel ist mir da immer noch meilenweit voraus, auch wenn es für mich schon "komisch" ist, nur noch an Sex zu denken - und das nicht mit Bärbel und mir, sondern immer andere Konstellationen, die mir durch den Kopf gehen. Irritierenderweise nicht mit mir in der Hauptrolle. Ich dachte an Bärbel, an Anna, selbst an unsere schüchterne, türkische Nachbarin, Fatma, aber der Gegenpart war Hans oder Juri oder Luca - nie ich. Was sollte mir das sagen? Ich war zu abgelenkt, um dem Gedanken weiter zu folgen.
Bei dem Blick auf meinen erhobenen Schwanz und den Stimmen im Ohr musste ich an die weiteren Kameras denken. Die Cams im Gästezimmer und Bad werden sicher einige Aufnahmen zu bieten haben ... und vielleicht gibt es auch Neuigkeiten aus der Küche? Natürlich durfte ich nicht davon ausgehen, auf direktem Wege irgendetwas zu erfahren, aber der Detektiv in mir würde schon noch was herausfinden. Wie auch immer, ich schwang mich aus dem Bett, machte mich fertig und auf den Weg in die Küche.
Der Anblick, der sich mir bot, war der Hammer. Bärbel und Anna saßen lachend am reich gedeckten Tisch, beide nur im viel zu großen T-Shirt von mir und einem Mini-String ... soweit ich das erkennen konnte. Hätte ich nicht schon einen Steifen, wäre es jetzt sicher um mich geschehen. Vier große Brüste schwangen fast frei in meinem Sichtfeld, und offensichtlich war das den Besitzerinnen egal. Wow!
Bärbel kam auf mich zu und begrüßte mich mit einem Küsschen. "Schatz, ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich unseren Gast mit deinen Sachen ausgestattet habe ... aber die Übernachtungsentscheidung war einfach sehr spontan." Ich konnte nur den Kopf schütteln und murmelte etwas, wie: "Kein Problem." Dann setzte ich mich wortlos an den Tisch. Bärbel und Anna unterhielten sich weiter angeregt. Ich habe so gut wie nichts mitbekommen und genoss stattdessen still mein Frühstück - kulinarisch, wie visuell. Immer wieder schaffte ich es, einen Blick in den T-Shirt-Ausschnitt zu erhaschen, oder ich konnte einen Sideboob blitzen sehen. Mein bestes Frühstück seit Jahren!
Bis Bärbel auf einmal meinte "OK, Schatz, dann bis nachher!" Ich muss ziemlich überrascht geschaut haben, denn sie fügte hinzu "Hast du gar nicht zugehört? Anna und ich gehen shoppen ... natürlich erst, nachdem sie sich umgezogen hat. Das kann sicher etwas dauern, bis ich wieder da bin, denn wir wollen danach noch essen gehen … Ich denke, dass du sicher nicht mitkommen möchtest, oder?"
Natürlich wollte ich mitkommen! Wohlmöglich gingen sie Dessous shoppen. Das hätte ich gerne mitgenommen und sicher wertvolle Tipps geben können, was uns Männern so gefiel. Das konnte ich aber nicht sagen, wäre schon auffällig, wenn ich mein Verhalten auf einmal völlig umkrempeln würde. Also wünschte ich den beiden nur viel Spaß und Erfolg. Dann sah ich ihnen hinterher, als sie sich powackelnd anziehen gingen, um kurze Zeit später gemeinsam das Haus zu verlassen.
Zuerst war ich ein wenig verärgert, dass ich alleine aufzuräumen hatte, aber dann wurde mir klar, dass ich gerade einige Stunden freibekommen hatte. Also schnell die Küche aufgeräumt und den Kopf angestrengt, was ich nun tun sollte.
Eins war klar: Anna war die Nacht bei uns, da muss es gute Aufnahmen gegeben haben. Ich merkte, dass mich das junge Mädel schon angefixt hatte ... ich wollte definitiv mehr sehen. 'Geiler alter Bock', beschimpte ich mich innerlich, verwarf aber dann den Gedanken mit einem lachenden Kopfschütteln und der rhetorischen Frage an mich: 'Und? Was soll's ...'.
Kurz darauf saß ich an meinem PC und startete die Aufzeichnungen von gestern Abend.
Gegen 23:30 Uhr verschwand ich gestern im Bett und tatsächlich kam Bärbel ca. 30 Minuten später dazu. Das bedeutete, dass Anna sich da auch schon im Gästezimmer befinden musste.
Also schnell die Kamera gewechselt und da war sie. Bärbel brachte sie ins Zimmer und die Frauen verabschiedeten sich mit einen schüchternen Kuss. "Süße, das war ein toller Abend ... das machen wir jetzt öfter!" sagte Bärbel und ging dann.
Anna schaute sich im Zimmer um und zog sich dann aus. Ich keuchte kurz als ich das Prachtweib nur noch in BH und Slip sah ... aber leider fiel nicht mehr. Stattdessen ging sie in der angrenzende kleine Bad, putzte Zähne und legte sich dann schlafen ... enttäuschend. Ich spulte zu der Totalen in BH und Slip zurück und spannerte noch ein wenig. Zu schade, dass ich sie nicht einfach digital weiter ausziehen konnte. Aber es gab ja noch mehr nachzuschauen.
Überraschenderweise war die nächste Aufnahme von ca. 3:00 Uhr nachts. 'Wahrscheinlich nur der Druck auf der Blase', dachte ich noch, konnte es aber dennoch nicht lassen, die Aufnahme anzusehen.
Tatsächlich war meine Überraschung perfekt, als sich die Tür öffnete und Bärbel ins Gästezimmer schlich.
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