Die Maklerin

Die Maklerin

Geheime Fantasien am Arbeitsplatz

Chapter 1 by Don Corleone Don Corleone

Vorwort:
Inzwischen sind vier Jahre seit dem Erscheinen meiner Geschichte "Das Büro" (https://chyoa.com/story/Das-B%C3%BCro.41060) vergangen. Viel hat sich verändert. Einiges jedoch immer noch nicht und wahrscheinlich wird es wohl auch nicht mehr. Das Leitmotiv der Geschichte von Lara Müller und das der von Anna Meyer (https://chyoa.com/story/Der-Fall-Marlene.53622) interessieren mich noch immer. Anders als damals gibts jedoch KI. Die habe ich in der Zwischenzeit immer mal wieder für "special-interest-Geschichten" nur für mich selbst genutzt. Die folgende Kurzgeschichte gefällt mir jedoch besonders, daher denke ich, dass sie es verdient hier veröffentlicht zu werden. Den interessierten Lesern (kein Plan, ob das wirklich was für viele ist :D) viel Spaß mit dem folgenden Inhalt:

Kapitel 1 – Die Maklerin und das, was sie nie zugeben würde

Lina Berger war eine Frau, die man ansah, dass sie alles im Griff hatte. Oder zumindest war das das Bild, das sie der Welt präsentierte. Mit ihren 31 Jahren war sie eine der erfolgreichreichsten Maklerinnen des gesamten Immobilienbüros „Weber & Partner“. Ihr Auftritt war makellos: glatte, dunkelblonde Haare, streng hinter dem Ohr, ein maßgeschneidertes Etuikleid, Pumps mit feiner Sohle und ein Lächeln, das gleichzeitig Distanz und Eleganz vermittelte.

Doch jeder makellose Mensch trägt in Wahrheit einen Riss in sich. Und Linas Risse waren tief. Versteckt unter perfekter Fassade, verborgen selbst vor sich selbst – bis sie allein war. Ausgerechnet ein Thema, das so wenig mit ihrer Karriere zu tun hatte, beherrschte ihren innersten Kern: Putzfrauen. Nicht im normalen Sinne. Nicht gesellschaftlich, nicht rational, nicht bewundernd. Sondern als dunkler, schambesetzter Fetisch, der sie seit Jahren verfolgte. Immer wenn sie eine Reinigungskraft in einem Kundenobjekt sah, spürte sie ein Ziehen im Bauch. Nicht wegen der Arbeit selbst – sondern wegen der Vorstellung, wie es wäre, selbst so erniedrigt zu werden. Wie es wäre, in einem unförmigen Kittel zu laufen. Wie es wäre, Befehle auszuführen. Wie es wäre, dass jemand über ihr stand und sie herabwürdigen konnte. Diese Fantasien lösten etwas in ihr aus, das sie hasste und brauchte zugleich. Doch ein Detail verabscheute sie mehr als alles andere: Gummihandschuhe. Gelbe, billig riechende Haushaltshandschuhe. Allein der Gedanke daran brachte sie zum Schaudern – vor Ekel und… etwas anderem. Denn sie wusste:Wenn sie ihre Fantasie zu Ende dachte, musste sie diese Handschuhe tragen.

An diesem Morgen im Büro war alles wie immer – und doch nicht. Die Kunden waren anstrengend gewesen, der Himmel grau, die Laune düster. Sie sollte ein Exposé ausarbeiten. Sollte. Doch der Druck in ihr war stärker. Der Firmenlaptop vor ihr. Die Kollegen abgelenkt. Der Raum gefüllt mit Geräuschen – tippen, klingeln, murmeln. Sie tippte:

P

u

t

Dann: „putzfrau gedemütigt forum“ Enter. Ihr Herz raste, als die Seite lud. Das Forum öffnete sich.
„Erfahrungen mit Dienstmädchenfantasien“
„Wie erniedrigt ihr eure Reinigungskraft?“
„Gelbe Handschuhe – Pflicht oder Fetisch?“

Lina biss sich auf die Lippe. Ihr Körper reagierte sofort: Knie weich, Atem flach, Hitze im Bauch. Ich darf das nicht… nicht im Büro. Und doch klickte sie weiter. Ein Thread öffnete sich. Ein Rollenspielbericht. Eine erniedrigte Frau im Kittel. Sie schloss das Fenster – zu spät. Ihre Fantasie arbeitete schneller als jede Moral. Sie sah sich selbst. Im Kittel. Mit Handschuhen. Fremden Befehlen ausgeliefert. Ihr Herzschlag wurde unkontrollierbar. Sie suchte weiter. „putzfrau bdsm video kostenlos“ Enter.Thumbnails von Frauen in Uniform, Kitteln, Handschuhen, Szenen voller Befehle und Demütigung. Ihre Wangen glühten.

Niemand wusste, dass unter ihrer eleganten Kleidung eine Frau saß, die sich im Kopf selbst am Boden sah. Sie klickte ein Video. Die Szene begann. Eine Frau wurde angewiesen, gelbe Handschuhe anzuziehen. Lina fühlte, wie ihre Finger zwischen die Oberschenkel glitten. Nur ein leichter Druck. Ein verräterischer Reflex. Ihre Haare fielen ins Gesicht, als wollten sie sie verstecken. Doch in ihren Augen lag etwas anderes. Etwas Verbotenes. Brüchiges. Gefährliches. Sie schob die Beine enger zusammen. Da hörte sie Schritte. Ein Kollege. Jonas Möller, Anfang 20. Gerade mit der Ausbildung als Immobilienwirt fertig. Sie riss die Hand zurück, richtete sich auf, **** ein Lächeln ins Gesicht. Jonas fragte nach Unterlagen – sie antwortete ruhig, zu ruhig.

Nach Feierabend, allein im Bett, holten sie die Fantasien wieder ein. Sie bereute alles. Und doch… glitt ihre Hand erneut tiefer. Sie hasste sich dafür. Und tat es wieder.

Am kommenden Morgen saß Lina wieder an ihrem Schreibtisch, als sie plötzlich eine Mail ihres Chefs erhielt.

„Bitte kommen Sie um 11:00 Uhr in mein Büro. – M. König“

Lina wusste, es würde Probleme geben.

Was plant der Chef?

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