What's next?

eine Woche später

Chapter 12 by rallebonn

Die folgende Woche war anstrengend. Viel Dienst, zu wenig Schlaf und ein bevorstehendes Wochenende, das zunächst ziemlich öde werden sollte: Mein Mann hatte Nachtdienst. Eigentlich, dachte ich, war das gar nicht so schlimm. Vielleicht würde ich einfach die Ruhe genießen, Serien schauen und den Samstag langsam an mir vorbeiziehen lassen.

Von unserem neuen Bekannten hatten wir die ganze Woche nichts gehört. Trotzdem war er seltsam präsent geblieben. Abends sprachen wir immer wieder über die Begegnung, lachten, erinnerten uns an einzelne Sätze und Blicke — und merkten, dass etwas davon in uns nachklang. Es war, als hätte dieser Abend eine neue, ungewohnte Energie in unser Leben gebracht.

Am Freitagabend sah ich lange eine Serie, bis die Wohnung still wurde und ich schließlich allein ins Bett ging. Die Ruhe fühlte sich zunächst wohltuend an, dann beinahe zu groß. Erst am Morgen löste sich dieses Gefühl, als mein Mann nach Hause kam und mich sanft weckte. Für einen Moment war alles wieder vertraut und warm.

Nach einem schönen Frühstück gingen wir einkaufen, besorgten alles für die kommende Woche und kümmerten uns anschließend um den Garten. Der Tag verging ruhig, beinahe gewöhnlich. Als mein Mann später wieder zur Arbeit musste, blieb ich allein zurück. Ich wollte mir gerade eine Pizza bestellen, als es plötzlich an der Tür klingelte.

Vor der Tür stand die Fahrerin. Höflich, beinahe regungslos, sah sie mich an. „Guten Abend. Mein Chef lässt fragen, ob Sie heute Abend bereits etwas vorhaben — oder ob er Sie kurzfristig zum Essen einladen darf.“ Ich zögerte. Eigentlich wollte ich ablehnen, doch genau in diesem Moment klingelte mein Handy. Noch bevor ich etwas sagen konnte, hörte ich seine Stimme: „Du hattest doch nicht etwa vor, Nein zu sagen?“ Mir wurde warm im Gesicht. „Ich wollte den Samstag eigentlich ruhig ausklingen lassen“, antwortete ich leise. Am anderen Ende der Leitung lachte er nur sanft. „Das kannst du nach dem Essen immer noch. Bis gleich.“ Dann legte er auf.

Für einen Augenblick blieb ich sprachlos stehen. Als ich mich wieder der Fahrerin zuwandte, hielt sie mir ein sorgfältig verpacktes Paket entgegen. „Das möchten Sie bitte tragen“, sagte sie ruhig. Ich nahm es entgegen und ging hinauf ins Schlafzimmer. Darin lag ein wunderschönes Kleid: kurz, figurbetont, weiß mit zarten rosafarbenen Applikationen, leicht und ungewöhnlich fein gearbeitet. Dazu passende Stiefel bis zu den Knien und ein kleiner Zettel. Darauf stand nur: „Bitte nur das aus dem Paket.“ Daneben war ein Smiley gezeichnet.

Ich betrachtete mich lange im Spiegel. Das Kleid saß perfekt und wirkte zugleich elegant und ungewohnt gewagt. Einen Moment lang zögerte ich, unsicher, ob ich mich darin wirklich wohlfühlen würde. Schließlich entschied ich mich für das, was mir Sicherheit gab, einen kleinen weißen Slip. Ich atmete tief durch und ging zur Fahrerin zurück. Sie sagte nichts, öffnete mir nur die Tür des Wagens, und kurz darauf fuhren wir los.

Wieder ging es in die Innenstadt, wieder zu einem jener Restaurants, in denen schon das Licht gedämpfter und die Stimmen leiser wirken. Ich wurde an einen Tisch geführt, an dem er bereits wartete. Als er mich sah, lächelte er, stand auf und begrüßte mich mit einem höflichen Handkuss. Alles an ihm wirkte ruhig, kontrolliert und doch schwer zu deuten. Er bestellte Wein, als hätte er den Abend längst geplant, und während nach und nach die Gänge serviert wurden, redeten wir scheinbar entspannt. Doch unter jedem Satz lag etwas Ungesagtes, etwas, das den Raum zwischen uns leise auflud.

Dann stand er auf und reichte mir seine Hand. „Du möchtest sicher noch nicht nach Hause“, sagte er ruhig. „Ein Drink, ein wenig reden — mehr nicht.“ Seine Stimme klang höflich, beinahe sanft, und doch lag darin eine Bestimmtheit, die keinen Widerspruch erwartete. Er führte mich hinaus in die kühle Abendluft. „Eigentlich“ sagte ich zögernd, „würde ich gern nach Hause fahren und einfach nichts mehr tun.“ Er blieb stehen, musterte mich einen Augenblick und lächelte nur. „Nur einen Drink“, wiederholte er. Ich spürte, wie sich in mir Widerstand und Neugier vermischten. Schließlich nickte ich kaum merklich. Wenige Minuten später saß ich neben ihm in der Limousine, während die Lichter der Stadt wie verschwommene Zeichen an den Fenstern vorbeizogen.

Im Wagen war es stiller, als ich erwartet hatte. Nur das leise Summen des Motors und das gedämpfte Rauschen der Stadt begleiteten uns. Er sah mich von der Seite an, ruhig und aufmerksam, als hätte er eine Frage längst zurückgehalten. „Du wirkst anders als vorhin“, sagte er schließlich. Ich spürte sofort, wie mir Wärme ins Gesicht stieg. „Vielleicht war mir das alles ein wenig zu viel“, antwortete ich leise. Er lächelte, doch sein Blick blieb ernst. „Manchmal zeigt sich gerade dann, wer man wirklich ist.“ Seine Worte hingen im Raum wie ein Rätsel. Ich schluckte, unsicher, ob ich widersprechen oder schweigen sollte. Für einen Moment fühlte ich mich, als säße ich in einem Traum, aus dem ich noch nicht ganz erwacht war.

Die Lichter glitten über die Scheiben, verschwammen zu goldenen Linien, und in mir mischten sich Neugier, Nervosität. „Warum hast du den Slip angezogen?“ fragt er mich unerwartet ich erröte stottere fast „war mir ohne unangenehm“ er lächelt schaut mich an „Mit mir muss dir nichts unangenehm sein zieh ihn aus.“ Ich schüttele nur verneinend den Kopf… er lächelt schaut mir in die Augen sagt aber nichts mehr. Der Wagen hält die Türen werden geöffnet und wir gehen in einen Club. Techno wummert mir entgegen.

Wir gehen in eine ruhige Ecke sofort werden wir bedient Drinks kommen der Club ist deutlich erotischer ausgelegt als der letzte ein junger Mann kommt zu uns spricht mit im lächelt mich an mustert mich ich erröte er sieht gut aus

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