Es ist ...

ein zweiwöchiger Aufenthalt im Fickparadies?

Charlie erklärt es ihm: „Die kompletten zwei Wochen Aufenthalt im Gästehaus der Universität in der Großstadt, deren Namen du da oben liest. Halbpension in der dazugehörigen Mensa. Alles schon bezahlt und nicht stornierbar. Spar dir also Bemerkungen wie, das könnest du nicht annehmen. Doch, du kannst. Und du wirst. Wie die auf dem Kartenausschnitt-Ausdruck sehen kannst, liegen in unmittelbarer Nähe des Gästehauses drei Studierendenwohnheime mit jeweils um die 150 Plätzen. Das Besondere ist: Diese drei Wohnheime waren bis vor Kurzem reine Studentinnenheime, und auch wenn jetzt beide Geschlechter Zugang haben, wegen Gleichberechtigung und so, werden die meisten Plätze immer noch an Frauen vergeben, sodass der weibliche Anteil der Bewohnerschaft immer noch bei so 85 bis 90 Prozent liegt. Also ordentlich Frauenüberschuss dort. Und somit ein geeignetes Betätigungsfeld für dich. Und der ideale Zeitpunkt. Das Semester hat noch nicht angefangen, aber es ziehen in diesen Tagen schon die ersten Erstsemesterstudentinnen ein. Zumeist frisch vom Gymnasium, also 18, 19, und kennen in der Regel noch niemandem am Ort. Sofern es einen Freund gibt, ist der meist weit weg und in der Regel nach wenigen Wochen eh Geschichte, also kein Hinderungsgrund. Und die Studentinnen, die sonst schon da sind, sind da, weil sie halt zurzeit keinen Freund haben, mit dem sie Zeit verbringen könnten. Also reiches Jagdgebiet für dich, mein Lieber. Die Altersgrenze geht da zwar hoch bis 30, aber die allermeisten sind unter 25 und nicht wenige halt noch Teenies. Aber volljährig sind sie definitiv. Kein Grund für Sorge, versehentlich eine Minderjährige zu pimpern.“

„Was hat das gekostet?“, fragt Theo perplex.

„Tzz, tzz, tzz, wer fragt denn, was Geschenke, die man bekommen hat, gekostet hat“, tadelt Charlie ihn freundschaftlich grinsend. „Lass mich so viel sagen: Wir haben zusammengelegt. Wir, das sind ich und einige dir mehr oder weniger bekannte junge Damen, deren Namen ich nicht nennen werde, die aber dir gerne auf intimer Ebene näherkommen wollen – ja, die gibt es! – und deren Flirtsignale du anscheinend völlig fehlinterpretiert hast. Womit ich zum Hintergrund des Geschenks komme: Ich – und nicht nur ich – denke, dass du unbewusst verkrampfst, weil du alle fraglichen Kandidatinnen seit Längerem kennst. Und du bei völlig Unbekannten eher dich durchringen würdest, sie zu verführen und mit ihnen zu schlafen. Und dort in der Stadt ist doch eher unwahrscheinlich, dass du auf irgendwelche Bekannten triffst. Die meisten von hier gehen doch eher in andere Universitätsstädte.“

„Wie kann ich dir nur dafür danken?“, äußert Theo fast verzweifelt.

„In dem du möglichst viele flachlegst und entspannt und potent wiederkommst und mit deutlich mehr Erfahrung hier die willigen Weibchen erntest, von denen es gerade in Bezug auf dich mehr gibt, als du dir vorstellen kannst“, antwortet Charlie grinsend. „Da du mir sicher ja detailliert davon berichten willst, mach dir ruhig Notizen, Gedächtnisstützen, Tagebuch, nenne es, wie du willst. Und Fotos wären auch gut, wenn’s nicht zu viele Umstände macht. Gerne, wenn sie an-gezogen sind, aber noch lieber, wenn sie nackt sind. Und sei bitte nicht so hyperkorrekt und frag sie um Erlaubnis, ob du Bilder von ihnen machen darfst. Skrupel kannst du dir schenken. Fotografier sie auch gerne, wenn sie nackt und gut durchgebumst in deinem Bett pennen oder so. Du wirst die Bilder nie im Internet hochladen und ich ebenso wenig. Was soll also passieren? Die Mädchen und jungen Frauen werden es nie erfahren, und niemand ist geschädigt.“

Und dass Charlie einen gewissen Hang zum Voyeurismus bei nackten weiblichen Körpern hat, weiß Theo ohnehin, braucht von ihr also gar nicht erwähnt zu werden.

„Soll ich Kameras installieren?“, fragt er sie scherzhaft.

„Warum nicht? Gegen Videos hätte ich nichts einzuwenden. Es sei denn, dir wäre es unangenehm, wenn ich sehe, wie du eine Frau stößt“, lautet ihre Antwort.

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