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Chapter 12 by ThormGravis
Ist es wirklich ihre Pizza? Oder klingelt jemand anderes?
der Pizzabote
Remy öffnete ihre Wohnungstür und stand dem Pizzaboten gegenüber. Daran bestand angesichts der hässlichen rot-gelben Uniformjacke mit der Aufschrift "Turbo Pizza" und der charakteristischen Pappschachtel, die der Kerl vor sich hielt, kein Zweifel.
"Guten Abend, ich soll..." begann der Bursche, hatte aber sichtliche Schwierigkeiten, sich an seinen nicht allzu anspruchsvollen Text zu erinnern, als er Remy vor sich sah. Sein Blick wurde immer größer, als er ihren Körper musterte: von dem schönen Gesicht über die heiße Figur bis zu den ewig langen, schlanken, vom Jeansmini kaum bedeckten Beinen. Schließlich blieben seine Augen aber auf ihren prallen Brüsten hängen, die das Shirt einer schweren Belastungsprobe in Sachen Reißfestigkeit unterzogen.
Remy musste angesichts der Verwirrung lächeln und gönnte ihm einige Momente, in denen er sie ausgiebig betrachten konnte. Als er jedoch nicht zu seinem Aufsage-Spruch zurückfand und einfach nur weiter glotzte, erlaubte sie sich zu intervenieren. "Geht es vielleicht um meine Pizzalieferung?" fragte sie keck, aber nicht unfreundlich. Der Kerl brauchte noch immer einen Moment, in denen Remy nun ihrerseits den Pizzaboten musterte. Er war etwa im Alter ihres Nachbarn, den sie vor einer halben Stunde vor die Tür gesetzt hatte, hatte ein für dieses Altersstufe nicht ungewöhnliches Pickelproblem und war recht korpulent.
"Ja, ich soll die Pizza abholen", sagte der junge Bote mit unbeteiligter Stimme, als stände er völlig neben sich. Seine Augen ertranken weiterhin in Remys Anblick.
"Oh, du sollst eine Pizza abholen. Wann hattest du sie denn bestellt?" lächelte Remy belustigt, verspürte aber gleichzeitig eine gewisse Erregung. Die schlecht verborgene Gier, mit der dieser junge Kerl sie anstarrte, erweckte das Gefühl erneut, das sie vor kurzem noch für Tom verspürt hatte und mit der kalten Dusche nur schwer hatte löschen konnte.
"Ich? Bestellt?" Der Pizzabote war sichtlich verwirrt. Er kämpfte sichtlich damit, den Blick von Remys Brüsten zu lösen, verlor das Gefecht jedoch und starrte weiter. In seiner Hose bildete sich mittlerweile eine gut erkennbare Beule. "Ach so, nein, ich meinte natürlich, dass sie... und ich sollte herbringen..."
"Das war ja beinahe schon ein vollständiger Satz", scherzte Remy, der die gewachsene Ausbuchtung in seinem Schritt nicht entging. "Also vielleicht nochmal ganz von vorne: Hallo, ich bin Remy." Sie streckte ihm die Hand entgegen.
"Hi, ich bin Randy." Er schüttelte ihre Hand. Die Berührung ließ ihn erschaudern, brachte ihn aus der Es-existiert-nichts-als-Remys-DD-Körbchen-Dimension in die wirkliche Welt zurück. Sofort errötete er massiv als ihm dämmerte, was die letzten eineinhalb Minuten geschehen war. "Ich wollte nicht... nur die Pizza... entschuldigen sie, dass ich... ich meine... also... ich bin der Pizzabote..."
"Das dachte ich mir", hauchte Remy, in deren Stimme nun nicht nur Belustigung, sondern auch ein weitaus verführerischer Klang mitschwang. "Magst du vielleicht reinkommen und die Pizza ausliefern, Randy?"
"Aber klar. Ja, die Pizza. Ich soll die Pizza bringen, die sie bestellt haben." Es schien ihn zu erleichtern, dass er seinen Satz mit etwas Verzögerung noch hervorgebracht hatte. Nun machte er einen Schritt in Remys Wohnung und wäre beinahe gestolpert, konnte aber noch das Gleichgewicht halten und sich und die Pizza somit vor einem Sturz bewahren.
Remy schloss die Tür wieder und folgte Randy mit ihrem Blick. Der Kerl war vielleicht 18 oder 19 und definitiv nicht nur ein wenig korpulent, aber dennoch ertappte sich Remy beim Gedanken wie sie unter ihm auf dem Sofa lag, ihre langen, schlanken Beine gespreizt und laut schrie, während er sie mit der Kraft seines ganzen Gewichts fickte. Sie schüttelte den Kopf und versuchte den Gedanken zu vertreiben. Was war nur los mit ihr? Gut, sie hatte noch nie etwas gegen junge Typen gehabt, seitdem sie auf dem College war. Und immerhin musste Randy volljährig sein, sonst hätte er ja keine Pizza mit dem Wagen ausliefern können. Aber dieser dicke Kerl war soweit unter ihrer Liga, dass sie ihn eigentlich nie als potentiellen Sex-Partner angesehen hätte. Sie war niemals unfreundlich zu dicken, aber sie suchte sich meist gutaussehende One-Night-Stands. "Anscheinend sind deine Ansprüche im gleichen Maß gesunken wie deine Oberweite gewachsen ist, Remy", murmelte sie leise zu sich selbst.
"Wie bitte?" Randy drehte sich um und hielt immer noch mit beiden Händen den Pizzakarton vor sich ausgestreckt als würde er der versammelten Kirchengemeinde eine heilige Reliquie präsentieren.
"Stell die Pizza einfach ab", bot Remy ihm an und versuchte sich zusammenzureißen. Sie musste sich nur wie bei Tom kurz beherrschen und den Burschen wieder vor die Tür setzen, dann war die Angelegenheit erledigt. Dann würde sie essen und ins Bett gehen. Der Tag war lang, hart und mit dem Überfall im Krankenhaus, der Flucht vor House und... nun ja… der "leichten" Veränderung ihrer Körbchengröße äußerst ereignisreich gewesen. Kein Wunder also, dass sie durch den Wind war. Wenn sie sich ausgeschlafen hätte, würde die Welt morgen schon wieder ganz anders aussehen. Sie musste jetzt nur schnell diesen Randy loswerden. "Was macht das?" fragte sie nach dem Preis.
"8 Dollar 50", stotterte Randy und hatte seinerseits sichtliche Mühe sich mit der Betrachtung der Wohnungseinrichtung vom allzu offensichtlichen Starren auf Remys Körper abzulenken.
"Hol ich dir sofort", lächelte Remy und strich sich in einer Übersprunghandlung eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Ich will dich ja nicht aufhalten. Du hast sicher noch eine lange Tour vor dir und musst sofort wieder los." Ihr war bewusst, dass sie dies mehr zu sich selbst sagte als zu ihm. Wenn der Pizzabote noch andere Bestellungen hatte, würde er gar keine Zeit erübrigen können, um zu flirten oder Remy gar zu ficken. Schon wieder sah sie ein Bild vor sich wie er es ihr hart besorgte.
"Kein Problem. Sie sind die letzte Station auf meiner Tour. Ich war eigentlich schon fertig, aber dann kam ihr Anruf und ich bin gerade nochmal raus", plapperte er sichtlich nervös vor sich hin. "Für mich geht's jetzt nur nach Hause und dann werde ich erstmal..." Er unterbrach sich selbst, vielleicht weil er sonst einen Gedanken ausgesprochen hätte, der nicht für Remys Ohren bestimmt war.
Remy, die mit dem Rücken zu ihm an ihrer Jacke stand, um das Portmonee herauszuholen, hielt in der Bewegung inne. Das konnte doch nicht wahr sein. Sie verdrehte die Augen. Musste der Kerl ihr sagen, dass er jetzt beliebig viel Zeit zur Verfügung hatte, und dann auch noch durch sein plötzliches Abbrechen andeuten, dass er vor hatte, daheim beim Gedanken an sie sich den Schwanz kräftig zu wichsen. Diesen Schwanz, der die offensichtlich große Beule in seiner Hose bildete. Ohne darüber nachzudenken beugte sich die heiße Ärztin vor und streckte Randy den Hintern entgegen, dessen Konturen sich unter dem knallengen Mini hervorragend abzeichneten. Sie atmete tief ein und aus, während sei die $8.50 zusammensuchte. "Bezahl ihn und schmeiß ihn raus", flüsterte eine Stimme in ihrem Kopf. "So dick wie der Kerl ist, hat er bestimmt viel Druck auf seinem Rohr und wird dich notgeil durchficken", rang eine andere Stimme mit der ersten um die Vorherrschaft. "Mach ihn einfach nur heiß und warte ab, was dann passiert", schlug eine dritte Eingebung vor.
Was tut Remy?
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Remy Hadley
Eine Geschichte aus einem alternativen Universum
Hier haben wir eine kleine Geschichte über die fiktive Figur der Remy Hadley, bekannt aus der Serie Dr.House, gespielt von Olivia Wilde. Es geht jedoch nicht um die Schauspielerin, sondern um besagte Figur und jene Abenteuer und Erlebnisse, die es aus Jugendschutzgründen nicht in die Fernsehserie geschafft haben. Es darf durchaus etwas satirisch zugehen oder Geschehnisse aus der Serie parodieren. Immerhin handelt es sich hierbei um reine Fiktion.
Updated on May 31, 2023
by ThormGravis
Created on Apr 7, 2016
by ThormGravis
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