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Treffen mit den Nachbarn I

Chapter 5 by Broken toy Broken toy

Christian kam am Schulhof an und wie immer waren seine Mädchen mittendrin im Schüler-Getümmel.

Chiara mit ihren Klassenkameraden, die ihre Klassensprecherin mit Fragen zum Stoff und den Hausaufgaben löcherten. Treffen wurden vereinbart und über alles mögliche gelacht.

Sabrina spielte mit ihren Mädels von den Schulmannschaften Tischtennis.

Zwei glückliche Mädchen, die unbekümmert ihr Leben leben und deren Persönlichkeiten sie auf ihre eigenen Arten zu absoluten Menschenfängern machen.

Wieder einmal stiegen ihm Tränen in die Augen, er war unendlich stolz auf die zwei. Trotz der widerlichen Taten ihres Onkels sind seine Mädchen zu strahlenden Blüten geworden.

Von Rechts wurde ihm ein Taschentuch vor die Nase gehalten, welches er dankend Annahm.

“Mann würde nicht glauben, was die beiden durchgemacht haben, wenn man es nicht wüsste."

Mia Straub, Chiaras Klassenlehrerin, sprach nicht weniger stolz als er selbst von den beiden.

Die hübsche Blondine lächelte ihn an und sprach weiter.

"Wie macht sich Klara?”

Mias kleine Schwester Klara machte aktuell ein Praktikum als Sekretärin im Bürgermeisterbüro und ehrlich gesagt leitet die 18 jährige es seitdem Susanne sich beim Skifahren das Bein brach, er wüsste nicht wie er seinen umfangreichen Aufgaben nachkommen soll, ohne die tatkräftige Unterstützung der hochbegabten Praktikantin.

“Sie ist ein Geschenk des Himmels. Zuverlässiger, organisierter und reifer, als es für eine 18 jährige möglich sein sollte.”

Mia lächelte erneut und scherzte, dass er Klara das besser nicht hören lässt, da sie ihn ohnehin schon vergöttert und sonst wahrscheinlich einen Herzinfarkt bekommt.

Damit verabschiedeten sich die beiden und Christian rief seine Töchter zu sich. Der beim Weg verlief unspektakulär bis sie in ihre Straße kammen und von einem Ausparkenden Auto übersehen wurden.

Mit einem schrillen Geräusch stießen die Fahrzeuge aneinander. Christian stieg sofort nach dem zustehen kommen des Fahrzeugs aus.

Glücklicherweise hatten beide Fahrzeuge wenig Tempo und der Schaden war begrenzt auf jeweils eine größere Delle und Lackschäden.

Er sah in das andere Fahrzeug, öffnete seine Tür und bat seine Mädchen, schon mal vorzugehen, was die zwei auch taten.

Er lief um beide Fahrzeuge, öffnete die Beifahrertür und setzte sich zu Saya. Die junge, halb Japanerin war in einem Schock, zitterte am ganzen Körper und reagierte nicht auf Christian. Erst als er seine Hand auf ihren Arm legte, kam sie wieder zu sich.

Blitzschnell lösten sich Ihre Hände vom Lenkrad vor ihr Gesicht, um es zu schützen, sie warf sich kauernd gegen die Fahrertür und harte den kommenden Schlägen. Christian fühlte einen Stich in seinem Herzen, dass das die Reaktion des Mädchens war, sagte alles über den Haushalt, aus dem sie kam.

Es dauerte fast eine Stunde, bis Christian Saya beruhigt hatte. Er klingelte bei seinem ungeliebten Nachbarn.

Yoshiko, Sayas Mutter, öffnete die Tür. Die hübsche japanische Frau trug einen marineblauen Kimono, auf dem weiße Vögel flogen. Die Enden ihres glatten schwarzen Haares ruhten auf ihren Schultern.

“Guten Tag, wie kann ich Ihnen dienen, Herr Roth?”

Zwanzig Jahre, so lange lebten die Bewohner dieses Hauses nun schon neben den Roth's. In dieser Zeit haben sich die deutsch Kenntnisse von Yoshiko und Naledi hervorragend entwickelt. Beide Frauen haben zwar nach wie vor einen Akzent, sprechen davon abgesehen aber makellos Deutsch, also warum diese merkwürdige Formulierung, warum verhielt sich Yoshiko so unterwürfig und förmlich gegenüber einem langjährigen Nachbarn? Diese Fragen gingen Christian durch den Kopf, dicht gefolgt von der Antwort, die ihm wie jedes Mal Unbehagen bereitete - Weil du weiß bist.

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