wie geht es weiter?
Tanja soll sich vor der Kamera ausziehen
Tanja hatte einen Entschluss gefasst, sie nahm sich bei ihrer Kanzlei eine Woche frei, sie wollte dem Typen das Handwerk legen. Dieser Botmann gehörte hinter Schloss und Riegel, er sollte nie wieder ihrer Tochter oder anderen Mädchen etwas antun könnten.
Gleich am nächsten Tag legte Tanja sich in dem Einkaufszentrum auf die Lauer und musste feststellten, daaa die Mehrheit der Besucher dieses in der Innenstadt gelegenen Shopping-Centers zu dieser Nachmittagsstunde eindeutig weiblichen Geschlechts waren.
Mädchen in Lisas Alter zogen mit ihren Freundinnen durch die breiten Gänge. Junge Frauen Anfang zwanzig durchstreiften mit den Boutiquen.
Dazwischen schoben junge Mütter ihren Kinderwagen und versuchten schreiende Babys und Kleinkinder zu beruhigen. Aber auch die Semester über dreißig waren gut vertreten. Mal feminin elegant, mal offen freizügig oder auch im Freizeitschlabberlook kamen die Besucherinnen daher.
Vermutlich gab es keinen Typ Frau den Mann zu dieser Zeit hier in diesem Einkaufszentrum nicht antraf.
Der erste Tag verlief ohne Erfolg, der Typ ließ sich nicht sehen, auch zog Tanja wieder enttäuscht ab und fuhr Nachhause.
Am nächsten Tag war es früher Nachmittag, fuhr Tanja mit einem kurzen, dunkleren eng anliegenden Rock, einem weißen Top und gleichfalls weißen Pumps bekleidet wieder in das Einkaufszentrum.
Tanja hatte sich mit reichlich Modeschmuck behangen und recht auffällig geschminkt. Sie verkörperte genau den Typ Frau von der Ehefrau, Mutter und Anwältin, die hoffte, sie würde das Interesse von Robert Botmann auf sich ziehen.
Tanja wollte Botmann und eine nicht mehr ganz taufrische Frau, die wusste, dass sie recht passabel aussah vorspielen, eine die sich gerne schick anzog, aber leider kein Geld besaß, um sich eine genug wirklich gute Garderobe leisten zu können.
Die Beine übereinander geschlagen, nervös mit dem Fuß wippend und einen großen Cappuccino vor sich wartete Tanja auf diesen angeblichen Fotografen.
Dass sie auffallen würde, war sicher, die wenigen männlichen Besucher, die um diese Zeit den Mittelgang entlang flanierten, warfen Tanja bewundernden Seitenblicke zu.
In diesem Moment trat dieser Botmann auch in Tanjas Blickfeld auf, die aber so tat, als hätte sie ihn nicht gesehen.
Als der Blick von Botmann über Tanja hinweg ging, leuchteten seine Augen auf. Ohne auch nur einen Augenblick zu zögern schritt er auf Tanja zu. Um den Hals baumelte die Kamera.
„Guten Tag.“, sagte er mit kaum zu überbietender Höflichkeit. „Mein Name ist Robert Botmann, Marketingberater und bin Fotograf. Entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie einfach so anspreche, ist eigentlich nicht so meine Kunst!“
Er reichte Tanja eine Visitenkarte, dabei zeigte er ein strahlendes Lächeln. Mit seiner sportlichen Figur, dem dichten schwarzen Haar und den makellosen weißen Zähnen.
Tina fand den vor ihr stehenden Mann nicht einmal unattraktiv, er hatte eine gewisse Ausstrahlung.
„Reiß dich zusammen Tanja, dieser Typ ist ein Schwein!“ Sagt sie sich selbst. Mit einem Nicken gab die Anwältin zu verstehen, dass der Typ weiter sprechen durfte.
Er tat das auch ohne Influenza in einem schnell überschwänglichen Ton. „Darf ich mich setzen?“
Tanja nickte und wies mit der Hand auf den freien Stuhl ihr gegenüber.
„Danke, Frau…?“,
„Schulze. Tanja Schulze.“, antwortete Tanja. Die Anwältin hatte lange überlegt, welchen Namen sie nennen sollte. Martini war zu ungewöhnlich und konnte direkt einen Spur zu Lisa legen. Aber ihren Mädchennamen Schulze gab es wie Sand am Meer und als Adresse auf dem Vertrag würde sie einfach die Wohnung ihrer Eltern angeben.
„Frau Schulze ich bin im Auftrag…..“, begann der Mann. Seine Sätze glichen schnell Wort für Wort denen, die Lisa in jener Nacht auf dem Bett wieder gegeben hatte.
Der Kerl musste eine unglaubliche Routine haben. „Wenn Sie Lust haben, können wir Frau Schulze sofort ein paar Probeaufnahmen machen. Im Erfolgsfall steht ein Vertrag nichts mehr im Weg. Die Bezahlung erfolgt nach jedem Termin entsprechend des Aufwandes in Bar oder per Überweisung. Ganz wie Sie es wünschen.“
Bei der Erwähnung der Barzahlung liegt Tanja ein Blitzen durch ihre Augen gleiten. Der Mann sah es mit Befriedigung. „Haben Sie Interesse, Frau Schulze?“
Tanja lächelte den Mann verschmitzt an. „Die Probeaufnahmen sind in Ihrem Studio, Herr Botmann?“
Der Fotograf nickte. „Normalerweise ja. Aber ich akzeptiere auch jeden anderen geeigneten Ort.“
Die Anwältin schüttelte den Kopf. „Nein, das ist schon in Ordnung, Herr Botmann.“
Über das Gesicht des Mannes zog das Lächeln des Siegers. Er winkte die Kellnerin heran. „Sie gestatten, dass ich Ihre Rechnung übernehme, Frau Schulze.“
„Verdammt, darauf habe
„Ich habe mich da bloß eingelassen!“ dachte Tanja, als dieser Botmann mit einer Hand nach Tanjas Hand griff und sagt: „KOMM“!
Tanja erhob sich und beide verließen das Einkaufszentrum. Tanja war sich nicht mehr so sicher, ob sie wirklich mit diesem Mann in sein Fotostudio gehen sollte. Sie kämpfte mit sich selbst, aber wenn sie ihn wirklich zur Strecke bringen wollte, musste sie weitermachen.
Botmann war zufrieden war zufrieden und dachte. „Ist heute mal kein junges Küken, aber mit der Mutti lässt sich auch etwas anfangen!“
Tanjas Blick glitt durch den Raum. Soweit sie es beurteilen konnte, handelte es sich wirklich um ein professionell eingerichtetes Studio. Dieses und ein paar andere Räume, sowie das kleine Büroschienen das Untergeschoss des Hauses einzunehmen. Die Wohnung des Mannes lag wohl in der ersten Etage. Wo aber waren die Räume in der ihre Tochter Lisa diese Aufnahmen über sich hatte gehen lassen müssen?
Robert Botmann kam gleich zur Sache und hielt die Kamera auf Tanja. „So nun zeig mal was du kennst, zieh deine Bluse aus!“
Tanja ging das jetzt eigentlich zu weit, aber was blieb ihr anderes übrig, kurz zögerte die Ehefrau, Mutter und Anwältin, ihre Kehle war trocken. „Nur – nur die Bluse?“
Robert neigte den Kopf und musterte Tanja „Fürs Erste.“ Er hob die Kamera, das Objektiv fing das Licht ein. „Es sei denn, du möchtest lieber gehen?“
Tanjas Finger zitterten, als sie sich die ersten zwei Knöpfe der Bluse öffnete. Ihr Herzschlag erhöhte sich schlagartig, sie überlegte, ob sie vielleicht lieber doch gehen sollte. Aber dann würde dieser Kerl weiter sein Unwesen mit jungen Mädchen und Frauen treiben.
„Was ist nur? Wenn du nicht willst, dann verschwinde, ich finde auch jemand anders!“ Sagt Robert laut und deutlich.
Tanja öffnete die restlichen Knöpfe der Bluse, zog sie aus, und nun stand die Anwältin mit den Armen vor ihrem schlichten weißen BH verschränkt vor Botmann.
„Gut“, murmelte Robert und umkreiste Tanja mit erhobener Kamera. Der Auslöser klickte zweimal, in schneller Folge. „Jetzt nimm die Arme weg.“
Als sie zögerte, fügte er leiser hinzu: „Du zeigst nichts, was jeder von dir auch im Schwimmbad sehen kann!“
Ihre Arme sanken herab. Der Auslöser klickte erneut, das Geräusch hallte durch das Studio Er trat näher und umkreiste Tanja mit langsamen, bedächtigen Schritten. „Dreh dich um“, wies er sie an, seine Stimme tief und gemessen.
Tanja gehorchte, ihr Atem stockte, als sie sich auf der Stelle umdrehte. Der Parkettboden knarrte leise unter ihren HighHeels.
„Gut“, murmelte Robert. „Jetzt dein Rock.“
Tanja Finger fummelte am Knopf und Reißverschluss auf dem Rücken und öffnete ihren Rock. Sie zögerte um den Rock auszuziehen, der Gedanke, nur mit BH, Höschen und High Heels bekleidet dazuzustehen, ließ ihre Wangen heiß werden.
Sie hatte sich noch nie für irgendeinen Mann vor einer Kamera ausgezogen, selbst für ihren Ehemann Stefan nicht. Und Tanja wusste, dass es ein gewagtes Spiel als Anwältin war, dass zu machen, aber für Lisa ihrer Tochter musste Tanja es als Mutter schon tun.
„Soll ich dir helfen“! Kommt es laut und deutlich über die Lippen von Robert
Tanja nickte leicht und schon glitt der Rock mit einem leisen Rascheln des Stoffes über ihre Hüften nach unten auf ihre weißen High Heels.
Die Luft im Studio kribbelte an ihren Oberschenkeln und ließ ihr an den Kniekehlen eine Gänsehaut aufsteigen.
„Jetzt die HighHeels?“, sagte Robert, dass Kameraobjektiv das Licht des späten Nachmittags einfängt. „Zieh sie auch aus.“
Tanja bückte sich, während Robert mit der Kamera um die Ehefrau, Mutter und Anwältin herumging. Sie öffnete das Riemchen der High Heels und streifte die Heels von den Füßen.
Der Boden war kühler als erwartet, die Maserung fühlte sich rau an ihren nackten Fußsohlen an. Sie richtete sich auf und war sich plötzlich jeden Zentimeter ihrer entblößten Haut überaus bewusst – wie die Luft über ihre Oberschenkel strich, wie Roberts Blick auf ihre Füße verweilte, als sie Gewicht ihr verlagerte.
Robert umkreiste Tanja erneut, während der Kameraverschluss in schneller Folge klickte. „Hände auf die Hüften“, murmelte er, und Tanja gehorchte. Ihre Finger legen sich auf die scharfen Vorsprünge ihres Beckenknochens.
„Schau mich an“, sagte er, und als Tanja den Blick hob, verschlang das Kameraobjektiv sie gänzlich. Sie konnten ihr eigenes Spiegelbild in der gläsernen Oberfläche sehen – gerötete Wangen, leicht geöffnete Lippen – und der Anblick ließ einen seltsamen Schauer über ihren Rücken laufen. Robert stellte mit geübten Fingern etwas an der Kamera ein. „Jetzt den BH.“
Tanja stockte der Atem. Instinktiv zogen ihre Arme nach innen, doch Robert schüttelte bereits den Kopf. „Versteck dich nicht“, sagte er, wobei seine Stimme leiser wurde, fast schon einschmeichelnd. „Du bist doch nicht schüchtern, oder?“
Das ging jetzt zu weit, Tanja konnte nicht mehr nackte Haut zeigen, eine Frau wie sie, die im öffentlichen Leben stand, und in einer renommierten Anwaltskanzlei arbeitete tat das nicht.
„Ich kann nicht Robert, ich hab sowas noch nie getan!“ sagt die Anwältin und wusste das ihr Vorhaben Robert Botmann hinter Gittern zubringen gestorben war.
Robert ließen sich nichts anmerken, aber es brodelt in dem Mann, er wollte Tanja auf keinen Fall gehen lassen. Er hatte schon gewisse Vorstellungen mit der Frau.
Aber für Tanja stand fest, weiter konnte sie nicht gehen, auf keinen Fall wolle die Anwältin ihre Brüste oder noch mehr diesem Kerl präsentieren.
Tanja zog sich ihren Rock und Bluse wieder an." Tut mir leid Robert, ich kann das nicht!" sagte Tanja und ärgerte sich über sich, dass sie jetzt abbrechen musste.
Robert passte das überhaupt nicht und reagierte jetzt doch etwas sauer. "Dann verschwinde von hier, und lass dich nicht wieder sehen!"
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