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Tagebuch Haarentfernung

Chapter 12 by Peter_ENF

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Ich wollte das Gespräch im Drogeriemarkt nur beenden. Silke hat über Schamhaar gesprochen, ganz selbstverständlich, und ich habe genickt, damit es aufhört. Dann hat sie die Adresse auf einen Kassenbon geschrieben und ihn mir in die Hand gedrückt. Am nächsten Tag um siebzehn Uhr stand ich trotzdem davor. Weil Silke so eine tolle Freundin ist. Weil sie mir immer hilft. Weil der Termin so kurzfristig war, dass ich mich nicht mehr drücken konnte, ohne undankbar zu wirken. Ich bin hingegangen, unsicher, und es war die beste Entscheidung ever. Das Ergebnis ist so super, dass ich immer noch die Hand zwischen die Beine legen will, nur um zu fühlen, wie glatt alles geworden ist.

Dazwischen hatte ich Angst. Aber die Frau war so nett. Ruhige Stimme, Kittel, Tablet. Sie hat mir am Anfang Bilder gezeigt, damit ich die Posen verstehe, und die Werkzeuge, damit nichts überraschend kommt. Kopfhörer. Maske. Das Trenntuch, damit wir uns nicht sehen. Sie hat gesagt, manche Frauen werden dabei erregt, das sei natürlich und nicht sexuell, deshalb die Kunststofffinger. Ach, war das professionel, diese Art von Aufklärung. Jemand erklärt einem den eigenen Körper, ohne zu lachen. Ich bin nackt auf den Stuhl, habe den Vorhang zugezogen und ja gesagt.

Bei der Behandlung war mir trotzdem mulmig. Die Werkzeuge fühlten sich an wie Finger. Warm, glatt, zu genau. Manchmal hatte ich das Gefühl, es wären mehr als zwei Hände. Eine spreizt, eine hält, eine streicht. Ich konnte nichts sehen. Nur die Maske, die Musik, meinen Atem. Dann dieser Zylinder. Er sah aus wie ein Penis. Wie ein Dildo. Es hätte auch Sexspielzeug sein können. Warum war ich nur so schuselig. Sie hatte gesagt, ich soll Stopp sagen, bevor es zu tief ist. Ich hätte Stopp sagen müssen. Ich habe es nicht.

Es fuhr zuerst nur außen durch die Furche, hob die Haube, öffnete die inneren Lippen, verteilte Nässe, die ich nicht aufhalten konnte. Ich krallte mich in die Polster und war schon nah. Dann Wachs, heiß, der Spachtel innen, dort wo ich selbst immer vorsichtig war. Und der Stift zwischen die Lippen, die Spitze am Eingang, hin und her, damit nichts hineinläuft. Es ging tiefer, als ich erwartet hatte. Zu tief, habe ich gesagt. Es stoppte.

Dann bewegte sich das Ding wieder. Flacher zuerst. Später nicht mehr flach. Es fühlte sich an wie ein echter Penis. Kurz hatte ich Panik. Genau so hatte sich das angefühlt, wenn mein Ex die Eichel in mich geschoben hat, bevor er mich hart genommen und durchgefickt hat. Dieser Druck an der Vorderwand. Dieses Genommenwerden, ohne dass ich entscheiden durfte, ob ich schon weit genug bin. Ich wollte aufstehen. Ich wollte die Maske abreißen. Dann dachte ich: Das ist eine Empfehlung von Silke. So etwas kann man sich nicht leisten. Ein Skandal. Eine Szene. Undankbarkeit. Also habe ich die Beine offen gelassen und die Lippen auf die Zähne gebissen.

Es fühlte sich so gut an. Das ist das, was ich kaum aufschreiben will und trotzdem aufschreibe. Die Muschi hat den Stift nicht losgelassen. Die Nippel waren hart, obwohl sie niemand anfasste. Ich war die ganze Zeit kurz vor dem Orgasmus und habe ihn nicht bekommen. Als das Ding rausrutschte, schlugen die Lippen feucht zusammen und blieben trotzdem offen. Dann der Riss. Schmerz, hell, kurz. Plötzlich glatt. Kühle Luft dort, wo eben noch Stoppeln waren. Ich habe trotzdem gestöhnt.

Zweiter Durchgang. Ich habe zum Arschloch nein gesagt und zum Zweiten eigentlich auch. Es wurde trotzdem gemacht. Wieder Druck, wieder spreizen, wieder dieses Gefühl wie ein Schwanz. Fünf, sechs Minuten. Danach Creme. Kühl zuerst, dann warm. Nicht nur außen. In die Muschi. Finger haben die Feuchtigkeit in den Eingang geschoben und innen verteilt. Ich habe in die Maske gekeucht und die Hüfte gehoben, als wäre ich immer noch auf diesem Stuhl, um genommen zu werden.

Vielleicht bin ich untervögelt. Die ganze Zeit habe ich an Peter gedacht. Das muss es gewesen sein. Deshalb war ich so erregt. Nicht wegen der Frau. Nicht wegen des Stifts. Wegen ihm. Weil ich mir gewünscht habe, er sähe mich so. Glatt. Offen. Bereit, ohne dass ich das Wort bereit in den Mund nehmen muss. Geruch und Geschmack haben mir schon Streiche gespielt. Ich habe mir so sehr Sperma von Peter in der Muschi gewünscht, dass die Creme sich danach anfühlte wie genau das. Dick. Warm. Etwas, das man nicht abwischen soll.

Zu Hause habe ich masturbiert. Die kleine Dose mit Cream, die sie mir mitgegeben haben habe ich einfach verwendet. Die Creme roch nach Sperma. Nicht ganz, nicht eindeutig, aber nah genug, dass ich den Deckel noch einmal unter die Nase gehalten habe und warm geworden bin. Sie fühlte sich auch so an. Dick, schlüpfrig, etwas, das nicht einfach eintrocknet, sondern klebt und innen bleibt. Als ich sie zwischen die kahlen Lippen geschoben habe, dachte ich für einen Moment wirklich, jemand hätte in mir abgespritzt.

Ich bilde mir das ein. Das weiß ich. Ich bilde es mir ein, weil ich es gerne so hätte. Weil ich mir den ganzen Nachmittag Peter in den Kopf geschoben habe, seinen Blick, seine Verlegenheit, und mir gewünscht habe, es wäre sein Samen, der da in mir liegt und nicht nur Pflege aus einer kleinen Dose. Der Geruch hat mitgespielt. Das Gefühl auch. Ich wollte, dass es mehr ist als Creme. Also habe ich es dazu gemacht. Ich glaube, es ist mehr in mir gelandet als auf der Haut. Ich habe zwei Finger genommen und die Creme zwischen die kahlen Lippen geschoben, über den freien Kitzler, tiefer, bis die Knie weich wurden. Es klebte noch. Ich bin gekommen, heftig, still, mit dem Gesicht im Kissen, und habe dabei Peter gesagt, obwohl niemand da war.

Fünfundzwanzig Euro. Nur das Material, hat sie gesagt, Sonderprogramm, weil ich gerade umgezogen bin. Silke hat das irgendwie möglich gemacht. Natürlich hat sie das. Sie hilft immer. Morgen soll ich ruhen lassen. Ich kann nicht. Jeder Schritt in der Jeans zieht an den nackten Lippen. Ich denke an Peter. Ich denke daran, dass sich das alles gelohnt hat, wenn er mich so sieht. Nicht als Einladung, die ich ausspreche. Als Zustand. Als etwas, das ich für mich gemacht habe und trotzdem ihm hinhalte, in Gedanken.

Ich war unsicher. Ich hatte mulmig. Ich hätte Stopp sagen sollen. Ich habe es nicht. Und jetzt liege ich hier, glatt und empfindlich und immer noch ein bisschen voll von dieser Creme, und bin dankbar. Für Silke. Für den Termin. Für das Ergebnis. Für das Gefühl, dass mein Körper zum ersten Mal seit dem Einzug nicht nur schüchtern ist, sondern auch hungrig. Hungrig nach einem Mann, der rot wird und trotzdem bleibt. Hungrig nach Peter.

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