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Chapter 33 by Jarl66 Jarl66

Was hat er für Arbeit

Sie wird weiter gedemütigt

Rebekka folgt ihm etwas zögernd, worauf er sie anfährt: „Na los, Zeit ist Geld, die Arbeit macht sich nicht von selbst!“ Rebekka bekommt tatsächlich ein wenig Angst und folgt dem Mann in sein Hausmeisterlager. Dort steht schon ein Putzwagen mit Mop Besen, Schrubbern, Eimern, Lappen, Reinigungsmitteln und weiteren Putzutensilien bereit.

„So, jetzt zeig mal, ob Du wenigstens putzen kannst, oder ob das für dein kleines Emanzenhirn auch zu hoch ist!“ Rebekka gibt sich etwas kämpferisch. „Pass mal auf, in diesem Ton redest Du nicht mit mir, ist das klar?“ Der Hausmeister lacht ihr nur ins Gesicht und zieht einen Ausdruck des Überwachungsfilmes aus der Tasche, auf dem man eindeutig sieht, wie sie den Stein auf das Haus wirft. „Dir gefällt mein Ton nicht? Vielleicht gefällt Dir ja der Ton von Polizeisirenen!“ verhöhnt er sie mit seiner näselnden Stimme.

Etwas kleinlauter nickt die junge Frau und will zu dem Putzwagen gehen. „Halt! So kannst Du unmöglich saubermachen. Der Fummel kommt jetzt erst mal runter!“ herrscht sie der Hausmeister an. Das kann Rebekka sogar verstehen. Ihr guter Anzug ist ihr dafür wirklich zu schade: „Ich ziehe mich aber nicht vor Dir um, gib mir einfach die Sachen, dann mache ich es.“ „Das kannst Du vergessen, wer weiss, was Du sonst hier anstellst.“ antwortet Klaus. Rebekka bittet weiter: „Aber dann dreh Dich wenigstens um.“ Damit ist Klaus einverstanden, er ist sich sowieso sicher, dass er spätestens am Nachmittag bis zu seinen Eiern in der Frau steckt. Er reicht ihr einen Karton mit allen Utensilien. Rebekka legt zunächst ihre Schuhe und den Anzug, dann die Bluse ab, bevor sie den blauen Kittel nimmt und ihn sich umlegt. Sie fühlt sich nicht wohl dabei, und wird bestätigt, als sie an sich herabsieht. Als nächstes findet sie ein Kopftuch, dass sie unbeholfen um ihre Haare legt.

Als Schuhe sind nur ein paar Plastikcloqs in der Kiste, die sie wiederwillig anzieht. Sie sind nicht sehr bequem und auch nicht besonders ansehnlich, aber was soll sie tun. Sie betet, dass sie nicht an einem Spiegel vorbeikommt und sich in der Montur selber sehen muss. Dieses Rollenbild entspricht allem, was sie eigentlich bekämpfen will. Aber die Angst vor einer Anzeige treibt sie zum Mitmachen. „Fertig!“ sagt sie und Klaus dreht sich um: „Sehr schön! Jetzt siehst Du so aus, wie eine Frau aussehen sollte!“ Rebekka zwingt sich, das zu überhören. „Jetzt nimm den Wagen und dann versuchen wir unser Glück mal draussen am Flur!“ weist Klaus sie an. Als Rebekka nach dem Wagen greift, bemerkt der Hausmeister ihre nackten Hände. „Was soll das?“ schreit er sie an und Rebekka zuckt zusammen. „Was ist denn los?“ fragt sie bebend. „Wo zum Teufel sind die Handschuhe? So gehst Du hier nicht raus!“ Rebekka betrachtet voller Abscheu die gelben Gummihandschuhe, die noch in der Kiste liegen: „Sowas ziehe ich nicht an, auf keinen Fall!“ Klaus wird jetzt richtig wütend: „Doch, die wirst Du anziehen, wenn irgendwas mit Deinen Händen ist, kriege ich sowas von Ärger mit der Berufsgenossenschaft, aber glaube ja nicht, dass ich das dann alleine ausstehe. Du bist dann genauso mit dran!“ „Aber….“ setzt Rebekka wieder an und Klaus brüllt sie an: „Anziehen! Sofort!“

Vollig eingeschüchtert aber voller Abscheu nimmt Rebekka die gelben Gummihandschuhe aus der Kiste. Mit der einen Hand fährt sie in den passenden Handschuh und ekelt sich total vor dem Gefühl auf ihrer Haut. Als auch der zweite gelbe Handschuh an Rebekkas Händen sitzt, ist Klaus zufrieden: „So, jetzt heb mal die Hände hoch, ob das auch richtig sitzt.“ Rebekka hebt ihre Hände hoch, sieht, wie die gelben Gummihandschuhe um ihre Hände geschmiegt sind und fragt kapitulierend: „Ist das jetzt so in Ordnung?“

Was passiert dann mit ihr?

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