What's next?
Sei überzeugend
"Du wirst uns jetzt allen zeigen, wie viel Spaß du mit dir selber haben kannst. Sei überzeugend"
Chantal hörte die Worte und spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog. Sie stand nackt in der Mitte des Raums, umringt von Blicken, die auf ihr brannten. Johannes' Stimme hallte noch in ihren Ohren nach: Sei überzeugend.
Sie hob den Kopf und sah ihn an. Sein Gesicht war ruhig, aber in seinen Augen lag dieser spöttische Funke, der ihr sagte, dass er nicht glaubte, dass sie es konnte. Dass er darauf wartete, dass sie versagte. Dass er sie endlich entlarven würde.
Die anderen Jungs hatten sich inzwischen auf den Betten und Stühlen niedergelassen, ihre Blicke auf sie gerichtet. Elvira lag noch immer neben Max, aber ihre Augen waren offen und beobachteten die Szene mit einem halb amüsierten, halb neugierigen Ausdruck. Sabine hatte sich aufgesetzt, die Decke um ihre Brust gezogen, und sah zu Chantal hinüber – in ihrem Blick lag Mitleid, aber auch eine gewisse Erleichterung, dass sie selbst nicht in dieser Position war.
Chantal atmete tief ein. Ihr Herz raste, ihr Körper zitterte, aber sie durfte es nicht zeigen. Sie durfte nicht versagen. Nicht jetzt. Nicht vor diesen Idioten, die nur darauf warteten, dass sie zusammenbrach.
Sie schloss die Augen für einen Moment und versuchte, sich in eine Rolle zu versetzen. Eine Rolle, die sie nie gespielt hatte. Die Rolle derjenigen, die sich selbst genoss, die Lust an ihrer eigenen Nacktheit hatte, die keine Scham kannte. Sie hatte es in Filmen gesehen, in den Videos, die sie heimlich angeschaut hatte. Die Frauen dort wirkten so selbstverständlich, so ungehemmt. Sie konnte das auch. Sie musste es nur spielen. So wie sie es immer tat.
Sie öffnete die Augen, und ihr Blick wurde weicher, fast verschleiert. Sie ließ ihre Hände langsam über ihren Körper gleiten – über ihre Schultern, über ihre Brüste, über ihren Bauch. Die Berührung fühlte sich fremd an, als würde sie sich selbst zum ersten Mal wirklich spüren. Ihre Finger zitterten, aber sie zwang sie, ruhig zu bleiben.
Sie schloss die Augen wieder, um die Blicke der anderen auszublenden. Es war einfacher so. Sie stellte sich vor, sie wäre allein. In ihrem Zimmer. In der Nacht, wenn niemand zusah, wenn sie sich selbst erkundete, ohne Scham, ohne Angst. Sie erinnerte sich an diese Momente, an die wenigen Male, wenn sie sich erlaubt hatte, sich selbst zu berühren, und versuchte, dieses Gefühl wiederzubeleben.
Ihre Finger fanden ihre Brustwarzen, und sie spürte, wie sie unter ihrer Berührung hart wurden. Ein leises, unbeabsichtigtes Stöhnen entwich ihr, und sie erschrak fast über den Klang ihrer eigenen Stimme. Es war echt, dachte sie, und gleichzeitig war es Schauspiel. Sie wusste nicht mehr, wo die Grenze war.
Sie ließ ihre Hand tiefer wandern, über ihren Bauch, bis zu der Stelle zwischen ihren Beinen, wo ihre Haut bereits warm und feucht war. Sie spürte die Berührung, spürte, wie sich ihr Körper darauf einließ – und plötzlich war es nicht mehr nur Schauspiel. Es war etwas, das sich in ihr regte, ein warmes Pulsieren, das sie nicht kontrollieren konnte.
"Seht ihr", sagte Johannes leise, und seine Stimme war ein Flüstern, das nur sie hören sollte. "Sie kann es doch. Sie kann sich fallen lassen. Sie muss es nur wollen."
Chantal öffnete die Augen und sah ihn an. In seinem Blick lag eine Mischung aus Triumph und Überraschung. Er hatte nicht erwartet, dass sie es wirklich tun würde. Dass sie sich wirklich darauf einließ. Und dieser Blick, dieses kleine Eingeständnis, dass er sie vielleicht unterschätzt hatte, gab ihr einen Funken Kraft zurück.
Sie bewegte ihre Finger langsamer, kreisend, und ließ ihre Hüften sich leicht im Rhythmus bewegen. Sie spürte, wie sich die Spannung in ihrem Körper aufbaute, wie sie sich darauf konzentrierte, das Gefühl zu verstärken, und wie gleichzeitig ein Teil von ihr dieses Gefühl genoss – dieses Gefühl, im Zentrum aller Blicke zu stehen, aber trotzdem nur mit sich selbst beschäftigt zu sein.
Ihr Atem wurde schneller, und sie ließ den Kopf in den Nacken fallen. Es war nicht mehr nur Schauspiel. Das Kribbeln in ihrem Bauch war echt, das Pulsieren zwischen ihren Beinen war echt. Und während ihre Finger schneller wurden, während sie spürte, wie sich etwas in ihr zusammenzog, konnte sie nicht mehr unterscheiden, ob sie es für die anderen tat oder für sich selbst.
Sie hörte jemanden leise aufstöhnen – einen der Jungs, der zusah –, aber es drang nur gedämpft zu ihr durch. Sie war in ihrer eigenen Welt, in der es nur sie gab und dieses Gefühl, das immer stärker wurde.
Chantal spürte, wie die Spannung in ihr zu einem Höhepunkt anstieg, und sie ließ es geschehen. Sie ließ ihren Körper zucken, ließ ein lautes, unbeherrschtes Stöhnen aus ihrer Kehle entweichen, während die Welle durch sie hindurchrollte. Ihr Körper spannte sich an, ihre Finger krallten sich in ihre eigenen Oberschenkel, und sie zitterte unter der Intensität des Moments.
Als es vorbei war, öffnete sie die Augen.
Sie sah Johannes an. Sein Gesicht war unbewegt, aber in seinen Augen lag etwas, das sie nie zuvor bei ihm gesehen hatte. Etwas, das wie Respekt aussah. Oder wie Bewunderung. Vielleicht war es auch nur Überraschung.
Chantal atmete tief ein. Ihr Körper war noch warm, ihre Haut prickelte, und sie spürte, wie ihre Knie weich wurden. Sie wusste nicht, ob sie gerade etwas gewonnen oder verloren hatte. Aber sie wusste, dass sie es getan hatte. Sie hatte es geschafft. Sie hatte nicht versagt.
"Na also", sagte Johannes, und seine Stimme war ruhig, fast sanft. "Das war überzeugend. Jetzt weiß ich, dass du wirklich schauspielern kannst."
Er trat einen Schritt auf sie zu, und Chantal spürte, wie ihr Herz wieder zu rasen begann. Die Erleichterung über ihren Erfolg wurde sofort von einer neuen Angst überlagert. Denn sie wusste: Das war erst der Anfang. Die nächste Aufgabe würde kommen. Und sie wusste noch nicht, ob sie auch die bestehen würde. Ein kurzes Nicken und sie wusste was zu tun war.
Chantal spürte, wie der Stoff nachgab, wie ihre Zähne den Reißverschluss vollständig geöffnet hatten. Ihre Finger auf dem Rücken krallten sich ineinander, während sie den letzten Widerstand überwand und Johannes' Schwanz befreite. Er war hart, warm, und sie spürte seine Präsenz direkt vor ihrem Gesicht, roch den intensiven, männlichen Geruch.
Sie wollte sich zurückziehen, nur für einen Moment, um zu atmen, um sich zu sammeln. Aber Johannes ließ ihr keine Zeit.
Seine Hand auf ihrem Hinterkopf drückte zu, fest und unnachgiebig, und er schob seinen Schwanz tief in ihren Mund. Tiefer, als sie erwartet hatte. Viel tiefer.
Chantal würgte.
Der Reflex kam unkontrolliert, ihr Körper wehrte sich gegen das Eindringen, ihre Kehle zog sich zusammen und sie konnte nicht atmen. Tränen schossen in ihre Augen, ihre Lunge brannte, und sie spürte, wie Panik in ihr aufstieg. Sie wollte zurückweichen, aber Johannes' Hand hielt sie fest, ihr Kopf gefangen zwischen seinen Fingern.
"Shh", machte Johannes leise, fast zärtlich. Er zog sich ein kleines Stück zurück, nur um dann wieder einzudringen, diesmal noch tiefer. Chantal würgte erneut, ein ersticktes Geräusch, das aus ihrer Kehle brach. Speichel lief ihr aus dem Mundwinkel, ihr Gesicht war rot angelaufen.
Sie sah zu ihm auf, soweit sie konnte, und sah sein Gesicht. Er lächelte. Dieses selbstgefällige, amüsierte Lächeln, das sie so hasste. Er sah zu, wie sie kämpfte, wie ihr Körper sich gegen das wehrte, was er ihr antat. Und er genoss es. Jede Sekunde davon.
Er zog sich zurück, ließ sie einen Moment atmen, und sie schnappte nach Luft, keuchend, hustend. Die Tränen liefen ihr über die Wangen, aber sie weinte nicht wirklich – es war der Würgereflex, die Verzweiflung ihres Körpers nach Sauerstoff.
"Ganz passabel", sagte Johannes, und seine Stimme war ruhig, fast gelangweilt. "Aber du kannst besser. Ich weiß, dass du besser kannst."
Er drückte erneut zu, diesmal langsamer, als wollte er spüren, wie sie sich wehrte. Chantal spürte, wie er in ihren Rachen eindrang, wie ihre Kehle sich gegen ihn wehrte, wie ihr Körper rebellierte. Sie schloss die Augen, versuchte, sich zu entspannen, den Würgereflex zu unterdrücken, aber es gelang nicht. Jedes Mal, wenn er tiefer drang, kämpfte ihr Körper. Und jedes Mal sah sie Johannes' amüsiertes Lächeln, das ihr sagte, dass er genau das wollte. Dass er sie brechen wollte.
"Du hast doch gesagt, du bist Schauspielerin", flüsterte er, während er seinen Rhythmus beibehielt, langsam und quälend. "Dann spiel doch. Spiel, dass du es magst. Dass du es willst. Dass du nicht würgen musst."
Chantal spürte, wie die Wut in ihr aufstieg, aber sie war machtlos. Sie konnte nichts tun, als da zu knien, seinen Schwanz im Mund zu haben, seine Hand auf ihrem Kopf, der sie festhielt, während er mit ihr spielte.
Tränen rannen über ihr Gesicht, gemischt mit Speichel. Sie hustete, würgte, kämpfte um Luft, und Johannes beobachtete sie, als würde er einen Film sehen.
"Du musst nur üben", sagte er, und seine Stimme klang fast freundlich. "Du wirst schon noch lernen."
Chantal wusste nicht, wie lange es dauerte. Minuten? Stunden? Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit. Immer wieder drang er in sie ein, immer wieder würgte sie, immer wieder ließ er sie kurz atmen, nur um sie dann wieder in die Tiefe zu stoßen.
Sie hatte aufgehört zu zählen. Sie hatte aufgehört zu denken. Und irgendwann, zwischen zwei Würgereflexen, zwischen zwei Atemzügen, spürte sie etwas, das sie nicht erwartet hatte. Eine seltsame Wärme in ihrem Bauch, ein Kribbeln, das sich mit der Angst und der Demütigung vermischte. Ein Gefühl, das sie nicht benennen konnte.
Sie schlug die Augen auf und sah Johannes an. Sein Gesicht war über ihr, sein Lächeln noch immer da, aber in seinen Augen lag etwas Neues. Etwas, das wie Überraschung aussah.
"Du magst es", flüsterte er, und seine Stimme war kaum hörbar. "Du magst es wirklich."
Chantal wollte den Kopf schütteln, aber sie konnte nicht. Sie war gefangen in seinem Blick, in diesem Moment, in diesem Gefühl, das sie nicht verstand.
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