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Verdammt, er hat recht

Chapter 8 by Meister U Meister U

Der Gedanke schoss durch ihren Kopf wie ein Blitz, ungebeten, unerwartet, und doch war er da. Chantal kniete noch immer auf dem Boden, sein Schwanz tief in ihrem Mund, und während sie würgte und kämpfte und spürte, wie ihre Kehle sich gegen ihn wehrte, geschah etwas in ihr. Ein Umschwung. Ein Kippen.

Das war wirklich eine Erleichterung. Die Verantwortung abzugeben. Aufzuhören, die starke, unnahbare Chantal zu sein, die immer alles unter Kontrolle haben musste, die immer wusste, was sie wollte, die niemals schwach sein durfte. Diese Rolle war so schwer gewesen, so anstrengend. Sie hatte sie ihr ganzes Leben lang getragen, hatte sie perfektioniert, hatte sie zu ihrer Identität gemacht. Aber jetzt, in diesem Moment, auf den Knien, mit einem Schwanz im Mund, den sie nicht kontrollieren konnte, fiel diese Last von ihr ab.

Es war, als würde sie aus einer Panzerung schlüpfen. Als würde sie endlich aufhören, zu kämpfen. Sie ließ es einfach geschehen.

Sie hörte auf, gegen den Würgereflex anzukämpfen. Sie entspannte ihre Kehle, so gut sie konnte, und spürte, wie er tiefer in sie eindrang.

Johannes' Atem wurde schneller. Seine Finger gruben sich in ihre Haare, und sie spürte, wie er sich in ihrem Mund bewegte, wie sein Rhythmus unkontrollierter wurde. Sie schloss die Augen, und in der Dunkelheit hinter ihren Lidern war nur noch dieses Gefühl: Erfüllt zu sein. Ausgefüllt. Kontrolliert.

"Ja", keuchte Johannes über ihr. "Ja, genau so."

Und dann kam es. Ein letzter, tiefer Stoß, und sie spürte, wie er in ihr kam, wie sein Sperma ihren Mund füllte, warm und salzig. Sie hatte keine Zeit, darüber nachzudenken. Sie schluckte. Es war nicht ihre Entscheidung – es war einfach das, was geschah. Ihr Körper reagierte, bevor ihr Gehirn eingreifen konnte.

Sie spürte, wie er sich zurückzog, wie sein Schwanz aus ihrem Mund glitt, und sie atmete tief ein, keuchend, während sie versuchte, wieder zu sich zu kommen.

Sie hob den Kopf und sah Johannes an. Sein Gesicht war rot, sein Atem schwer, und in seinen Augen lag ein Ausdruck von Triumph und Überraschung. Er hatte nicht erwartet, dass sie es wirklich tun würde.

Sie hatte nicht nur eine Rolle gespielt. Für diesen einen Moment war sie wirklich seine Sklavin gewesen. Und es hatte sich... gut angefühlt.

Sie schloss die Augen und atmete tief ein. Der kalte Boden unter ihren Knien, der Geruch von Schweiß und Sex in der Luft, die Blicke der anderen, die auf ihr ruhten. Es war nicht vorbei. Es würde erst anfangen.

Aber in diesem Moment, in dieser kurzen Pause zwischen der Demütigung und dem, was kommen würde, spürte sie etwas, das sie nie zuvor gefühlt hatte. Eine seltsame, fast friedliche Leere. Die Leere, wenn man aufhört zu kämpfen. Wenn man einfach akzeptiert.

Johannes' Hand legte sich auf ihren Kopf, leicht, fast zärtlich. "Gutes Mädchen", flüsterte er.

Und Chantal senkte den Kopf und sagte nichts.

"In welches Loch soll ich dich als nächstes ficken?"

Die Worte trafen sie wie ein Schlag, aber Chantal zuckte nicht zusammen. Sie kniete noch immer auf dem Boden, ihr Körper zitterte leicht, aber ihr Gesicht war ruhig. In ihrem Kopf raste es, die alte Chantal schrie auf, wollte ihm eine knallen, wollte schreien, dass er sie mal kreuzweise konnte. Aber sie hielt es zurück. Sie hatte sich entschieden.

Sie hob den Kopf, sah Johannes an, und in ihren Augen war nichts von dem alten Trotz. Nur eine stille, fast demütige Ergebenheit. Ihre Stimme war leise, aber klar, als sie sagte: "Meister, das entscheidest allein du."

Ein Raunen ging durch den Raum. Sie hörte Elvira leise lachen, hörte Marco etwas murmeln, das sie nicht verstand. Aber sie kümmerte sich nicht darum. Ihr Blick war auf Johannes gerichtet, und sie sah, wie sich etwas in seinem Gesicht veränderte. Dieser triumphierende Ausdruck, der sich mit einer tiefen Befriedigung mischte.

"Meister", wiederholte er, und das Wort rollte genüsslich über seine Zunge. "Ich mag, wie das klingt. Du hast wirklich Talent, Chantal. Schauspielerei war die richtige Wahl."

Chantal schluckte den bitteren Kommentar hinunter, der ihr auf der Zunge lag.

Johannes trat um sie herum, langsam, wie ein Raubtier, das seine Beute begutachtet. Sie spürte seinen Blick auf ihrer nackten Haut, wie er über ihren Rücken, ihren Po, ihre Oberschenkel wanderte. Ihr Körper war noch warm von den vergangenen Minuten, aber sie fröstelte trotzdem.

"Du hast es wirklich drauf, dich zu unterwerfen", sagte er nachdenklich. "Wer hätte das gedacht? Die große Chantal, die immer so stark tut. Die jedem zeigt, dass sie nichts und niemanden braucht. Und jetzt kniet sie hier, nackt, und bietet mir alles an."

Er blieb hinter ihr stehen, und sie spürte seine Hand auf ihrer Schulter, leicht, fast zärtlich. "Ich könnte dich jetzt hier auf den Boden legen und dich von hinten nehmen", sagte er, und seine Stimme war ein Flüstern direkt an ihrem Ohr. "Oder ich könnte dich aufs Bett legen und dich so ficken, dass du morgen nicht mehr laufen kannst. Ich könnte dich auch warten lassen, während ich mir überlege, was ich mit dir anfange."

Chantal blieb still. Ihre Finger auf dem Rücken hatten sich gelöst, ihre Hände ruhten jetzt auf ihren Oberschenkeln, offen, verletzlich. Sie hob den Kopf nicht, sah ihn nicht an, aber sie hörte ihm zu. Hörte jede Andeutung, jede Drohung, jede Möglichkeit.

"Was soll ich mit dir machen?", fragte Johannes, und seine Stimme klang fast nachdenklich. "Soll ich dich auf den Boden legen? Oder soll ich dich nehmen, wie eine Hündin, auf allen Vieren?"

Chantal schloss die Augen. Sie spürte, wie ihr Körper reagierte – dieses seltsame, verbotene Kribbeln, das sich mit der Angst vermischte. Die alte Chantal wäre aufgesprungen, hätte ihn angeschrien, hätte sich gewehrt. Aber die neue Chantal – die Chantal, die sie in dieser Nacht geworden war – kniete still und wartete. "Ich warte", sagte sie leise. "Ich warte auf deine Entscheidung, Meister."

Sie hörte Johannes leise lachen, und in diesem Lachen lag Überraschung und Genugtuung. Er hatte gewonnen. Sie hatte sich ergeben. Und während sie da kniete, während sie spürte, wie seine Hand über ihren Rücken strich, während sie auf sein Urteil wartete, wusste sie nur eines: Es gab kein Zurück mehr. Johannes beugte sich zu ihr herunter, sein Atem streifte ihre Wange. "Dann entscheide ich", flüsterte er. "Und du wirst tun, was ich sage. Denn das ist deine Aufgabe."

Chantal nickte, ein winziges, fast unsichtbares Nicken. "Ja, Meister", flüsterte sie.

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