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Chapter 77 by Toby Mark Toby Mark

Was machen die Zuhälter mit einer Wagenladung voller Schulmädchen ?

Sieben auf einen Streich landen im Puff

Lynel steuert den VW-Bus durch die Nacht, während Pakka schon einmal telefonisch ankündigt, dass sie eine ganze Ladung frischer Mädchen eingesammelt haben.

„Ja, wenn ich es dir doch sage“, flüstert Pakka in sein Handy, „es sind sieben! Ja, sieben auf einen Streich! Und drei davon sind bereits zugeritten, die können wir sofort zum Ficken freigeben! Sag den Stammkunden Bescheid, wir sind in einer halben Stunde da!“ Dann steckt er sein Handy weg und nickt Lynel zufrieden zu. Im Club wird alles vorbereitet sein, wenn die jungen Fohlen eintreffen.

Die Mädchen schnattern inzwischen fröhlich durcheinander. Sie sind aufgeregt, weil endlich etwas Abwechslung in ihren strengen Internats-Alltag kommt. Nur Marlies, die verträumte Schwarzhaarige mit den großen dunklen Augen schweigt auffällig. Sie hat sich von Erika überreden lassen, obwohl ihr gar nicht nach Party zumute ist. Die beiden dunkelhäutigen Männer sind ihr außerdem ein wenig unheimlich. Aber um Erika einen Gefallen zu tun, hat sie sich dann doch der Gruppe angeschlossen.

Nach einer halben Stunde erreicht der VW-Bus einen dunklen Schuppen am Rande der Stadt, vor dem schon eine Reihe Autos geparkt stehen. Bis auf eine kleine rote Leuchtreklame sieht das Gebäude unauffällig aus.

„Hier soll ein Club sein?“, fragt Marlies skeptisch. Sie hatte erwartet, in eine richtige Disco zu fahren.

„Na klar ist das Club“, bekräftigt Lynel, „und zwar ein ganz exklusiver! Seid froh, dass wir euch begleiten, denn hier kommt nicht jeder rein!“

Die Mädchen kichern erwartungsvoll, als sie in einen schummrigen, nur schwach rot beleuchteten Gang geführt werden. Nur Marlies zögert, bleibt stehen und sieht misstrauisch an der Fassade empor. Das Gebäude erscheint ihr wie eine Scheune, einen exklusiven Club stellt sie sich anders vor.

„Lass dich überraschen, es wird dir schon gefallen“, lacht Lynel, legt seinen Arm um ihre Schultern und zieht das widerstrebende Mädchen mit sich.

Als sich Marlies Augen an das Licht gewöhnt haben, kann sie eine Theke, einige große, runde Tische und eine Bühne mit Tanzstange erkennen. Neben der Theke führt eine Treppe in das nächste Stockwerk hinauf. Außer zwei, drei leicht bekleideten jungen Frauen sind offenbar nur Männer anwesend. Als die Gruppe eintritt, kommt sofort der Barmann mit einem Tablett auf sie zu, auf dem sieben große Gläser stehen.

„Willkommen, die Damen! Darf ich Sie auf einen Begrüßungscocktail einladen?“ Lächelnd verteilt er die Gläser an die neugierigen Schulmädchen.

„Was ist das?“, fragt Marlies und schnuppert skeptisch an ihrem Glas.

„Das ist mein persönliches Rezept“, erklärt der Barmann stolz, „es besteht überwiegend aus Fruchtsaft. Den Cocktail habe ich entwickelt, als ich noch in Hamburg auf der Reeperbahn gearbeitet habe. Jetzt helfe ich meinen Kollegen, in eurer Stadt auch ein Bor… äh… einen Club aufzubauen!“

So so, Fruchtsaft, denkt sich Marlies und schnuppert wieder an dem Glas, das ihr verdächtig stark nach **** und irgendetwas anderem riecht, das sie nicht einordnen kann.

„Trinkt du deinen Cocktail gar nicht?“, fragt Erika plötzlich, „der ist lecker!“ Sie hält ihr schon leeres Glas hoch und kichert.

„Nee danke“, sagt Marlies und schüttelt den Kopf, „ich glaube, ich mag gerade nichts ****.“

„Dann gib ihn mir“, freut sich Erika und tauscht mit ihrer Freundin die Gläser. Bevor Marlies etwas sagen kann, trinkt Erika schon in großen Schlucken auch den zweiten Cocktail.

Pakka und Lynel haben ihre kleine Gruppe langsam bis an die Bühne vor sich her geschoben. Dort angekommen stellt Pakka zufrieden fest, dass alle sieben Jungstuten bereits leere Gläser in ihren Händen halten. Er erklimmt die Bühne und breitet die Arme aus. „Liebe Freunde! Ich habe die große Ehre, euch heute Abend ein paar bezaubernde, junge Gäste vorzustellen. Wir haben sie erst heute in unserem ehrwürdigen, tugendhaften Mädchen-Internat kennengelernt und möchten sie euch nicht vorenthalten.“

Ein erwartungsvolles Raunen geht durch den Saal und die Mädchen kichern wieder aufgeregt.

Lynel hebt nacheinander Ines, Jana und Valentia auf die Bühne hinauf und Pakka präsentiert sie dem Publikum. „Ursprünglich hatten wir nur geplant, euch diese drei Hübschen mitzubringen. Wir haben sie schon … wie soll ich sagen … gewissermaßen vorbereitet. Und dann waren da plötzlich noch vier weitere unternehmungslustige, junge Damen. Aber die sind noch nicht … äh … vorbereitet.“ Lynel zwinkert ins Publikum und einige Männer im Saal nicken ihm wissend zu.

„Also starten wir mit den dreien hier! Na los, Mädchen, tanzt ein wenig! Zeigt euch unserem Publikum!“

Musik setzt ein und die drei Schulmädchen beginnen erst schüchtern, dann immer ausgelassener zu tanzen. Lynel ermutigt sie, feuert sie an, dreht sich mit ihnen. Dann greift er nach Ines, die er vor kaum einer Stunde erst entjungfert hat, und zerrt an ihrem Shirt. „Komm Kleines, zeig mal, wie gut du strippen kannst!“

„Oh ja, zeig uns einen Striptease!“, ruft plötzlich Erika fröhlich, die vor der Bühne wild mittanzt. Die Mädchen lachen laut durcheinander und Ines beginnt mit breitem Grinsen, sich ihr Shirt über den Kopf zu ziehen.

Meine Güte, was passiert hier, fragt sich Marlies erschrocken. Staunend verfolgt sie, wie ihre Mitschülerinnen immer stürmischer herumspringen. Als auch Jana und Valentia ihre Blusen aufknöpfen, erheben sich die ersten Männer von ihren Stühlen. Ines präsentiert ihnen auf der Bühne inzwischen den Po, wiegt die Hüften im Takt der Musik und streift sich provozierend langsam die Jeans ab. Das Publikum johlt und klatscht.

„Und was ist mit dir?“, hört Marlies plötzlich eine dunkle Stimme hinter sich fragen. Sie dreht sich um und schaut in das Gesicht eines breiten, bulligen Schwarzen. „Willst du nicht mitmachen?“, fragt der Mann und grinst sie lüstern an.

Kann Marlies sich dem Geschehen entziehen?

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