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Chapter 29 by MACC MACC

Kommt Hilfe für Julia und die anderen Mädchen?

In der Falle

„Boss, wir haben da ein Problem“, raunt Blacky Karl ins Ohr. Karl sieht seinen schwarzen Einreiter fragend an. „In deinem Büro, Boss“, grinst Blacky. Gespannt folgt Karl ihm in seinem Büro. Dort sitzt ein junges, hübsches, blondes Mädchen auf einem Stuhl. „Die Kleine hat hier rumgeschnüffelt und dumme Fragen gestellt“, erläutert der neben ihr stehende Türsteher. Das Mädchen rutscht nervös auf dem Stuhl hin und her. Karl starrt das blonde Mädchen überrascht an. Die Ähnlichkeit mit ihrer jüngeren Schwester Julia ist unübersehbar.

Da hat die kleine Schlampe doch tatsächlich eine Möglichkeit gefunden, um ihre Schwester anzurufen, denkt Karl verärgert und amüsiert zugleich. „Was hast du hier zu suchen?“ fährt er das blonde Mädchen ohne ein Wort zur Begrüßung sofort rüde an. „Ich habe mich – äh – verlaufen.“ Karl schüttelt den Kopf und rollt die Augen. „Wolltest du dich hier bewerben?“ Michaela nickt rasch. Karl kommt auf sie zu, und sie weicht ängstlich zurück. „Wer hat dir von diesem Club erzählt – Johnny?“ Michaela nickt. Meinetwegen Johnny, denkt sie.

Karl kommt noch näher und ergreift Michaelas Hand. Seine Augen werden freundlicher. „Warum hast du das nicht gleich gesagt, Mädchen?“ säuselt er. „Ich bin immer auf der Suche nach jungen, unverbrauchten Talenten.“ Michaela nickt erleichtert. Sie hat echt schon Angst gehabt, dass sie aufgeflogen ist, als der Türsteher sie draußen beim Rumschnüffeln erwischt hat. „Dann zeig mal deine Beine her“, verlangt Karl plötzlich. Die erste Klippe ist da, so früh schon, und sie ist nicht von Pappe, denn Michaela trägt knallenge Jeans.

Einen Rock hätte Michaela ohne große Bedenken angehoben, aber das Öffnen von Knopf und Reißverschluss und das Herunterstreifen der Hose fallen ihr schwer, und so zögert sie einen Moment. Doch schon das dauert Karl zu lange. „Na, was ist? Wir sollen dich doch verkaufen? Oder meinst du, wir drehen unseren Kunden etwas an, was wir selbst nie gesehen haben?“ grollt er. Michaelas Unentschlossenheit dauert noch zwei, drei Sekunden, dann siegt die bittere Erkenntnis, dass sie gar keine andere Wahl hat, als sich zu fügen ...

Wie geht es weiter ?

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