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Chapter 28 by Toby Mark Toby Mark

Wie geht es weiter ?

Julia soll Hilfe rufen

Julia starrt entsetzt auf Fräulein Sander. Mit einem schwarzen Lackmini und Netzstrümpfen ist ihre junge Lehrerin fast genauso eingekleidet wie Julia selbst. Nur hat man ihr noch einen feuerroten BH verpasst, der ihre üppigen Brüste gut sichtbar präsentiert. Ob Fräulein Sander wohl auch von Blacky zugeritten wurde, fragt sich Julia, als der schwarze Zuhälter auch schon auf sie zukommt.

„Deine Lehrerin wird dich vertreten“, sagt Blacky. „Du wirst im Club gebraucht, da ist gerade viel Kundschaft! Geh rüber zu Karl!“ Er zeigt auf eine dunkle Limousine, deren Beifahrertür offen steht. Julia wirft ihrer Lehrerin, die mit ängstlichen Augen am Bordstein steht, einen letzten Blick zu. Wie sich die junge Frau jetzt fühlt, kann sich Julia gut vorstellen. Immerhin hat sie selbst erst an diesem Nachmittag die ersten Freier bedient.

Karl winkt sie ungeduldig heran und Julia steigt zu ihm in den Wagen. „Du hast Glück, du wirst einige deiner Schulfreundinnen wieder sehen“, sagt Karl grinsend und braust los.

Als sie ihr Ziel erreichen, findet sich Julia an der Reeperbahn wieder. Sie kann sogar in einiger Entfernung das Hotel erkennen, in welchem ihre Schulklasse vor wenigen Tagen abgestiegen war. Was ist seitdem nicht schon alles passiert! Karl packt sie fest am Arm und führt sie zu einem düsteren Hauseingang, über dem Julia den Namen eines Sexclubs lesen kann. Ein breiter Türsteher mustert sie kurz und nickt Karl zu. Durch einen dunklen Flur geht es in den hinteren Teil des Hauses. Julia hört Musik, die Luft wird stickig, und plötzlich stehen sie in einem größeren, schwach erleuchteten Raum mit plüschigen Sitznischen, in denen Männer mit Mädchen zusammensitzen.

Bei einem Rundblick kann Julia die blonden Zwillinge Sonja und Marion erkennen, die bei drei Geschäftsleuten sitzen. In einer anderen Nische ist Jenny zu sehen, die den zudringlichen Händen eines dicken Mannes ausgesetzt ist. Annabelle, Ramona und Lisa - ihre halbe Klasse scheint in dieser schummrigen Bar versammelt, stellt Julia erschrocken fest. Als Karl sie an die Theke führt, steht dort Martina, die nichts als einen knappen String und High Heels trägt. Ein Mann von Ende fünfzig hat eine Hand auf ihre Hüfte gelegt, die andere fasst ihr vorne in den Slip. Martina zittert und schnappt nach Luft, während er sie bearbeitet. Als er Karl kommen sieht, lässt er von Martina ab und begrüßt den Zuhälter.

„Alle Achtung, ihr habt ja wieder richtig geiles Material rein bekommen“, sagt der Mann und lacht.

„Für unsere Stammkunden holen wir nur die besten Stuten“, sagt Karl und grinst.

Während die Männer reden, rückt Martina dicht an Julia heran. „Hast du ein Handy?“, fragt sie flüsternd, „wir müssen unbedingt Hilfe rufen!“

„Nein, meins hat mir Blacky abgenommen“, antwortet Julia hilflos.

Da packt der Kunde Martina auch schon am Arm und zieht sie mit sich.

„Dort drüben sind eure Arbeitszimmer“, sagt Karl und zeigt auf den Gang, in dem Martina mit ihrem Kunden verschwindet. „Du hast für heute Zimmer 4, verstanden?“ Julia nickt stumm.

Es vergehen keine fünf Minuten, bis der erste Kunde auf sie aufmerksam wird. Es ist ein Mann Mitte vierzig, der mit Anzug und Krawatte wohl geradewegs aus seinem Büro in den Club gekommen sein muss. Er dreht und wendet Julia, betatscht Busen und Po und begutachtet das Schulmädchen ausführlich. Dann nickt er zufrieden und verhandelt mit Karl den Preis. Seufzend fügt sich Julia und führt den Kunden auf ihr Zimmer.

„Ausziehen“, brummt der Mann knapp und beginnt selbst, sich zu entkleiden. Julia hat nicht viel auszuziehen und sieht sich in dem kleinen Raum um, welcher neben einem Bett, zwei Stühlen und einem winzigen Tisch keine weiteren Möbel enthält. Zwei kleine Lampen tauchen das Zimmer in weiches, gelbes Licht. Eine offene Tür gewährt Einblick in ein kleines Badezimmer. An den Wänden hängen außerdem einige alte Drucke mit erotischen Szenen. Doch bevor sich Julia die Bilder betrachten kann, schiebt sie der Mann aufs Bett und dreht sie auf den Rücken. Er spreizt ihr die Beine, kniet sich dazwischen und betrachtet zufrieden ihren Körper.

„Niedlich bist du“, murmelt er, „und so **** wie meine Tochter. Du könntest glatt eine ihrer Freundinnen sein!“ Er fasst Julia an die Scham und wichst sie vorsichtig. Seine Hände sind geschickt und gegen ihren Willen wird Julia feucht. Sie stöhnt leise und schließt beschämt die Augen. Sie spürt, wie er sich über sie schiebt und sein Schwanz in sie eindringt. Große kühle Hände greifen nach ihren Brüsten und kneten sie grob, während sie hart und tief gefickt wird.

Julia ringt nach Luft an und merkt, wie sie ungewollt geil wird. Doch bevor sie selbst zum Höhepunkt kommen kann, spritzt sich der Kunde schon in ihr aus und rollt sich schnaufend zur Seite.

Enttäuscht sieht Julia zu, wie der Mann sich wieder anzieht. „Haben Sie zufällig ein Handy dabei?“, fragt sie plötzlich. „Ich müsste auch nur ein einziges, kurzes Gespräch führen.“

„Na gut“, brummt der Mann und wirft ihr ein Smartphone aufs Bett. Dann stampft er zum Badezimmer hinüber und schließt die Tür hinter sich.

Julia überlegt kurz, dann tippt sie die Nummer ihrer Eltern ein. Das Freizeichen summt so lange, dass Julia schon befürchtet, niemanden zu erreichen. Als dann abgehoben wird, ist ihre Schwester Michaela am Telefon.

„Julia! Mein Gott, wie gut, dass wir endlich was von dir hören! Wo steckst du denn? Alle Welt sucht dich schon!“

„Man hat uns ****“, berichtet Julia, „fast die ganze Klasse ist gefangen, wir brauchen dringend Hilfe!“

„Verdammt, ich ruf die Polizei!“

„Nein nein, bloß das nicht“, unterbricht Julia hastig, „die Polizei steckt da mit drin! Ihr müsst euch was anderes einfallen lassen.“ Sie nennt ihrer Schwester noch den Namen und die Adresse des Clubs und schaut dabei immer wieder Richtung Badezimmer. Wer weiß, wie viel Zeit ihr bleibt.

„Ich glaube, ich komme selbst nach Hamburg“, sagt Michaela energisch.

„Ich muss Schluss machen“, flüstert Julia, als ihr Kunde plötzlich aus dem Bad tritt. Sie legt auf und gibt dem Mann das Handy zurück. „Danke“, sagt sie und lächelt zaghaft.

Der Mann brummt etwas Unverständliches und blickt auf sie herab. „Arbeitest du jetzt fest hier? Bist ne geile kleine Stute, dich würde ich gern mal wieder ficken.“ Er grinst und nickt leicht, dann verlässt er auch schon den Raum.

Julia sitzt noch einen Moment auf dem Bett und ist erleichtert. Ihre Schwester Michaela war als Kind immer ihr großes Vorbild. Sie ist schon zwanzig, studiert, und weiß bestimmt, was jetzt zu tun ist.

Kommt Hilfe für Julia und die anderen Mädchen?

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