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Chapter 27 by MACC MACC

Wie geht es weiter ?

Julias erste Freier

Wie Blacky gesagt hat, stellt sie sich unter die Laterne. Ein Bein etwas vorgestellt steht sie am Bordstein. Schaulustige gehen vorüber und grinsen sie an, aber noch keiner hat Mut. Julia zittert am ganzen Körper. Vielleicht kommt keiner, hoffentlich will sie niemand. Ich kann das doch nicht, ich bin doch keine Dirne, denkt sie ****. Ein Wagen hält, und das Fenster wird heruntergekurbelt. „Na, Kleine, wie ist´s mit uns beiden?“ „Fünfzig“, stößt sie hervor. Der Schweiß bricht ihr aus. Er zögert, doch dann öffnet er die Tür. Julia muss einsteigen. Es ist ihr erster Freier. Ich will nicht, ich will nicht!

Aber Blacky würde sie prügeln und beschimpfen. Er hat gesagt, sie solle nur an das Geld denken. „Ausstellungsgelände“, sagt sie heiser. „Ich weiß“, sagt der Mann. Er betrachtet sie von der Seite. „Bist wohl neu hier, was?“ Julia nickt. Mir ist übel, ich will fort. Mir ist doch so übel. Und dann haben sie den Standort erreicht. Blacky hat ihn ihr gezeigt. Der Mann stellt den Motor ab. „Gib mir zuerst das Geld“, sagt Julia und hält die Hand hin. „Natürlich. Hier.“ Der Rücken versteifte sich. Ich will nicht, ich laufe fort.

Der Freier macht sich an ihr zu schaffen. Es ist ein alter, wabbeliger Kerl. Ekel brennt in ihrer Kehle. Blacky hat ihr gezeigt, wie sie schnell mit ihnen fertig wird. Zeit ist ja Geld. Rote Schleier hängen vor ihren Augen. Eine Viertelstunde später ist sie schon wieder zurück. Sie steigt aus und stellt sich auf. Hintereinander hat sie gleich drei Freier zu bedienen. Es läuft wie am Schnürchen. Als sie nach der vierten Fahrt wieder zurückkommt, steht zu ihrer Überraschung ihre Lehrerin Fräulein Sander auf ihrem Platz ...

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