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Chapter 13 by ThormGravis
Welches Kostüm wählt Remy?
sie geht als sexy Cop
Remy brauchte eine Weile, um ein geeignetes Kostüm auszuwählen. Beim Black Widow-Outfit, das sie im letzten Jahr getragen hatte, bekam sie den Reißverschluss des Oberteils nicht einmal ansatzweise weit genug geschlossen, um ihre neue Oberweite ausreichend zu bedecken. Beim blutigen Sexy-Horror-Krankenschwester-Kostüm versuchte es Remy gar nicht erst, obwohl es eines ihres Lieblingskostüm war, und das Top des Piratinnen-Outfits riss sogar leicht, als die Ärztin es über ihre Brüste zu ziehen versuchte.
Schließlich fiel Remys Wahl auf ein reichlich provokantes und aufreizendes Cop-Kostüm, das ganz in schwarz gehalten war. Die Pseudo-Uniform war deutlich stoffsparender hergestellt als die offizielle Dienstkleidung der Polizei. So zog Remy die hochhakigen, schwarzen Lederstiefelletten, einen String und einen sehr kurzen schwarzen Ledermini an, an dessen Gürtel zwei paar Handschellen, eine nachgeahmte Dienstwaffe und ein typischer Polizei-Schlagstock festgemacht waren. Hinzu kam ein Paar fingerloser, schwarzer Lederhandschuhe und eine schwarze Polizeikappe. Schließlich verpackte sie mit einiger Mühe ihre prallen DD-Körbchen in das bauchfreie Oberteil des Kostüms, dass praktischerweise wie eine Weste angezogen und dann vor den Brüsten zugeknöpft wurde. Ein BH passte nicht mehr darunter, doch Remy besaß ohnehin kein Exemplar, dass ihre neuen Möpse fassen könnte, die auch keines Halts bedurften.
Remy drehte sich vor dem Spiegel und musterte ihre Reflektion. Dann nickte sie zufrieden. Das Oberteil saß sicherlich nicht perfekt, aber das war angesichts der Veränderungen, die Remy in den letzten Stunden erfahren hatte, auch nicht zu erwarten. Der Gesamteindruck war jedoch stimmig und sie gab eine wirklich sexy Polizistin ab. Sie steckte noch eine Schachtel Zigaretten in eine freie Halterung am Gürtel und eine um diese Uhrzeit eigentlich völlig widersinnige, pseudocoole Sonnenbrille in ihren Ausschnitt, musterte sich ein letztes Mal und verließ ihre Wohnung. Jetzt stand sie nur noch vor der Frage, wo sie feiern wollte, doch konnte es für jemand mit ihrem Aussehen nicht schwer sein, an Halloween zu einer Party eingeladen zu werden. Daher machte sie keine großen Pläne und überließ es dem Glück, was die Nacht bringen werde.
Am Aufzug wartete sie nur kurz, nachdem sie die Ruftaste gedrückt hatte. Schon einige Augenblicke später kam der Aufzug aus den unteren Stockwerken herauf, hielt auf Remys Stockwerk und die Türen öffneten sich. Für einen Augenblick schaute Remy den jungen Mann verdutzt an, der sich im Lift befand, und dieser erwiderte ihren Blick gleichermaßen überrascht, dann lachten beiden, denn Remys Gegenüber trug das ein stereoptypes Gefängniskostüm mit breiten Streifen und einer kleinen Kugel, die mit einer Kette an seinen Fußknöchel befestigt war. Remy ging davon aus, dass sie wohl aus Plastik und nicht aus Eisen war.
"Oh, da haben wir wohl einen Gefangenenausbruch", scherzte Remy, als sie den Aufzug betrat, und deutete einen Griff an ihren Schlagstock an, "es wäre wohl meine Pflicht einzuschreiten."
"O nein, bitte nicht", bettelte der junge Mann gespielt, "bei meiner Verurteilung handelte es sich zweifelsohne um einen Justizirrtum, den ich nur korrigiert habe, als ich mich selbst auf einen Hafturlaub entlassen habe."
"Wenn das so ist, werde ich wohl Gnade walten lassen", nickte die heiße Ärztin, als der Aufzug sich mit einem Rucken nach oben bewegte. Dann reichte sie dem Kerl die Hand, "ich bin Remy."
"Freut mich, ich bin Kevin", er lächelte und bemühte sich, nicht allzu offensichtlich auf Remys pralle Oberweite zu starren, die vom Cop-Kostüm wirklich nur sehr unzureichend verdeckt wurden. "Bist du auch auf dem Weg zu Lukes Party?"
"Luke?" wiederholte Remy den Namen, da ihr nicht sofort klar war, wen ihr gegenüber meinte. Offensichtlich musste es ein Bewohner der oberen Etagen handeln, denn sonst würde Kevin ja nicht mit dem Aufzug nach oben fahren. Wahrscheinlich handelte es sich bei diesem Luke um einen Bewohner der Studenten-WG, die zwei Stockwerke über ihrer Wohnung lag. Auf Kevins Alter sprach dafür, da sie ihn auf Anfang 20 schätzte, so dass er gut zu den Studenten passte, die Remy zwar im Treppenhaus grüßte, aber nicht näher kannte.
"Eigentlich habe ich kein festes Ziel. Ich bin auf gut Glück unterwegs", erklärte sie wahrheitsgemäß.
"Ich bin mir sicher, dass Luke nichts dagegen hat, wenn du mitkommst", schlug Kevin vor und verkniff sich eine Bemerkung darüber, weshalb er sich so sicher war, doch Remy war sich der Blicke, die die Studenten ihr bei zufälligen Begegnungen im Hausflur oder Aufzug zuwarfen, wohl bewusst. Und ihr aktuelles Outfit schadete sicherlich auch nicht. Der Lift hielt im von Kevin ausgewählten Stockwerk an und der junge Mann trat hinaus. "Was ist? Kommst du mit?" fragte Kevin mit einladender Geste.
Remy zögerte nur eine Sekunde, dann verließ sie den Aufzug mit einem schnellen Schritt, bevor die Türen sich hinter ihr schlossen. Sie folgte dem zufrieden grinsenden Kevin, der nun auch etwas weniger diskrete Blicke wagte, und eine Minute hatten sie ihr Ziel erreicht. Durch die Tür waren bereits Lachen, Musik und das Klirren von Gläsern und Flaschen zu hören. Als Luke öffnete, erkannte Remy wieder, auch wenn sie sich an seinen Namen nicht zwangsläufig erinnert hätte. Er war ein Stück größer als sie, ungefähr 20, hatte einen Dreitagebart und steckte in einem haarigen Werwolfkostüm, dessen fratzenhaften Kopf er gerade unter dem Arm trug. Für einen kurzen Moment blickte er Remy verblüfft an und konnte seinen Blick nicht von ihrem üppigen Dekolleté abwenden. "Doktor Hadley", sagte er halb erfreut und halb schockiert, als er kapierte, wen Kevin als Gast mitgebracht hatte.
"Officier Hadley", korrigierte Remy mit sanftem Lächeln und hielt ihre Pseudo-Dienstmarke hoch, "unserem Revier wurde eine Ruhestörung aus dieser Wohnung gemeldet. Und daher wollte ich nach dem Rechten sehen. Darf ich eintreten?"
"Aber sicher doch, Doktor... ähm... ich meine Officier Hadley." Luke trat zur Seite und ließ Remy hinein, danach wechselte er einen ebenso fragenden wie erfreuten Blick mit Kevin, bevor er die Tür hinter dem unerwarteten Gast schloss. Remy war bereits dabei, sich in der WG umzusehen.
Wieviel Gäste sind auf der Party? Wie geht es auf der Party weiter?
Remy Hadley
Eine Geschichte aus einem alternativen Universum
Hier haben wir eine kleine Geschichte über die fiktive Figur der Remy Hadley, bekannt aus der Serie Dr.House, gespielt von Olivia Wilde. Es geht jedoch nicht um die Schauspielerin, sondern um besagte Figur und jene Abenteuer und Erlebnisse, die es aus Jugendschutzgründen nicht in die Fernsehserie geschafft haben. Es darf durchaus etwas satirisch zugehen oder Geschehnisse aus der Serie parodieren. Immerhin handelt es sich hierbei um reine Fiktion.
Updated on May 31, 2023
by ThormGravis
Created on Apr 7, 2016
by ThormGravis
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