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Chapter 10 by MACC MACC

Wie geht es weiter ?

Der dritte Schultag

Am dritten Schultag wartete Marilyn vor der Schule auf mich. „Du warst gestern nicht auf meiner Party“, schmollte sie und zog eine Schnute. „Dabei habe ich den ganzen Abend auf dich gewartet.“ „Es tut mir leid, Marilyn“, erwiderte ich, „aber ich bin mit Cassie zusammen, und ich habe nicht die Absicht, mit gleichzeitig noch mit anderen Mädchen auf Partys oder Dates zu gehen.“ Zum Glück kam genau in diesem Moment Cassie vorbei und hing sich bei mir ein. Sie war heute mit einem knappen, schwarzen Top, das mit ihren langen, blonden Haaren kontrastierte und sich eng um ihre Brüste schmiegte, und einem weißen Minirock, der ihre langen, schlanken Beine zur Geltung kommen ließ, bekleidet, dazu weiße Sneakers. Ich fragte mich im Stillen, ob diese Art von Kleidung von der Schulordnung her überhaupt gestattet war. Marilyn war ganz offensichtlich von Cassies Erscheinen wenig begeistert. Sie zog einen kurzen Moment ihre Augenlider zusammen. „Gib mir Bescheid, wenn du es dir irgendwann anders überlegst“, lächelte sie mich dann ganz süß an, „meine Nummer hast du ja.“

Cassies ungewohnt freizügige Kleidung erregte bei den Mitschülern nicht wenig Aufsehen, vor allem einige Mitglieder des Football-Teams der Schule fühlten sich plötzlich herausgefordert, als erste ein Date mit ihr zu ergattern. Cassie hatte zunächst ein wenig Mühe, dem plötzlichen Ansturm von Verehrern Herr zu werden, doch als die Jocks nach einer Zeit merkten, dass ihre Bemühungen bei Cassie vergeblich waren, ließen sie sie schließlich in Ruhe. Mit den Lehrern hatte Cassie hingegen keine wesentlichen Schwierigkeiten, wahrscheinlich weil sie die Tochter des einflussreichen Bürgermeisters und zugleich des größten Bauunternehmers der Stadt war. Einige Lehrer runzelten zwar leicht missbilligend die Stirne, während andere sich einfach nur an dem hübschen Anblick erfreuten, den Cassie bot. Auch ich musste Cassie während des Unterrichts und während der Pausen immer wieder ansehen, was Cassie jedes Mal mit einem zufriedenen Lächeln quittierte. „Zeigst du mir, wo du wohnst“, bat sie mich schließlich nach dem Ende der letzten Stunde. Ich nickte zustimmend und begleitete Cassie zu unseren geparkten Autos …

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