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Chapter 9 by ThormGravis

Was unternimmt Remy?

sie fährt zunächst nach Hause

Remy stieg ebenfalls in ihren Wagen und setzte ihren Heimweg fort. Einer der wenigen Vorteile an der eher ländlichen Gegend des Umlandes um das Princeton Plainsboro war der geringe Verkehr, der ob der späten Uhrzeit auch nicht sonderlich zunahm, als sich Remy ohne weitere Zwischenfälle Trenton, der Haupstadt des Bundesstaates New Jersey, näherte. Die junge Ärztin hatte sich bewusst dafür entschieden, sich hier eine Wohnung zu suchen. Zwar war ihr täglicher Weg zur und von der Arbeit länger als unbedingt nötig, aber das nahm sie in Kauf, um nicht in irgendeiner spießigen ländlichen Gegend wohnen zu müssen. Sicher, auch Trenton war nicht gerade eine Partystadt, aber wenigstens gab es hier eine Clubs und Bars, die noch spät in der Nacht geöffnet hatten. Und für etwas exzessivere Vorhaben gab es schließlich noch New York, das weniger als einhundert Kilometer entfernt lag - für US-Verhältnisse eher ein Katzensprung.

Remys Wohnung befand sich im dritten Stockwerk eines Mittelklassebaus, der glücklicherweise über eine Tiefgarage für die Bewohner mit gemieteten Stellplätzen verfügte, so dass sie zum einen nie nach einem Parkplatz suchen musste und zum anderen ihrer schmutzigen Phantasie von einem Überfall in einer dunklen Tiefgarage ein wenig nachhängen konnte. Bisher war in dieser Hinsicht erst einmal etwas geschehen und dabei handelte es sich um ein verabredetes Rollenspiel mit einem flüchtigen Bekannten, der sie in den Laderaum eines Vans zerrte und im Rahmen dieses Spiels vergewaltigte. Remy hatte es als recht reizvoll empfunden, seither aber nie wiederholt.

Auch heute kam sie sicher in ihrer Wohnung an, schloss die Tür hinter sich und zog sich bereits auf dem Weg ins Badezimmer aus, so dass sie ihre Kleidung Stück für Stück wie eine Spur hinter sich ließ. Sie stieg unter die Dusche und stellte das Wasser an, um sich zu erfrischen und das Sperma der beiden Cops von ihrem Körper zu waschen. Sie liebte das Gefühl von Wasser auf ihrer nackten Haut. Es erregte sie und sie hatte schon mehr als einmal ihrer Leidenschaft für Sex unter der Dusche nachgegeben, doch dafür fehlte ihr im Augenblick ein geeigneter Mann und sie war keine Freundin der Selbstbefriedigung. Das war etwas für den absoluten Notfall, aber gewöhnlich bevorzugte sie fremde Hände auf ihrem Körper und einen fremden Willen, der sie begehrte. Remy schloss die Augen und gab sich einige Augenblicke ihren Phantasien hin, dann stellte sie das Wasser ab und stieg aus der Dusche.

Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass Mitternacht gerade vergangen war. Einerseits riet ihr der vernünftige Teil ihres Verstands, einfach zu Bett zu gehen und sich von den vergangenen Tagen zu erholen, andererseits hatten das Erlebnis mit den Cops und ihre Phantasien über Tiefgaragen und Sex unter Dusche sie ziemlich erregt und aufgeputscht. Sie wusste nicht, ob sie wirklich schlafen können würde. Sie musste eine Entscheidung treffen.

Unternimmt Remy noch etwas?

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