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Chapter 13 by ThormGravis
Folgt Remy dem Kiffer?
ja
Einen kurzen Moment zögerte Remy, dann eilte sie Brendon hinterher. Sie hatte schon häufiger **** gekauft, auch weitaus härteres Zeuge, und war dafür Dealern gefolgt. Ein gewisses Risiko bestand immer und nicht jede ihrer bisherigen Transaktionen verlief unkompliziert, doch konnte es wohl kaum schlimmer werden als einem Kerl in die Hände zu fallen, der sie mit einer Waffe bedroht hatte und jetzt zwei Reihen ihrer Zahnabdrücke an seinem Schwanz besaß.
Brendon führte sie zu einem nahegelegenen Hauseingang und durchquerte eine Tür, deren Glaseinsätze halb zersplittert waren, aber Remy hatte schon weitaus schlimmer Ecken von New York und New Jersey gesehen. Die Ärztin warf einen schnellen Blick über die Schuler, als sie eintrat. Noch immer war von Ray nichts zu sehen, was Remy zuversichtlich stimmte. Er konnte sie vielleicht über offenes Gelände verfolgen, aber wohl kaum jedes Gebäude in der Gegend untersuchen. Mit etwas Glück war sie ihm endgültig entkommen.
"Hast es wohl ganz schön nötig?" führte Brendon vor ihr die Konversation fort.
"Wie kommst du darauf?" fragte Remy zurück, um Zeit zu gewinnen und noch einmal aus einem Fenster des Treppenhauses zu schauen, durch das sie nach oben stiegen. Immer noch war draußen nichts von Ray zu sehen.
"Na du kommst einfach so in die Gegend hier ohne jeden Plan, bei wem du was kriegst." Er grinst. "Klingt ziemlich ****. So als ob du alles für das Zeug tun würdest." Er grinste wiederum, diesmal noch anzüglicher, und blieb vor eine Wohnungstür im zweiten Stock stehen. Ein wenig ungeschickt hantierte er mit dem Schlüssel, dann war die Tür auf. Mit einer mehr oder weniger galanten Geste bedeutete er Remy einzutreten, dann klatschte er ihr mit einer Hand sehr ungalant auf den Hintern.
Remy trat ein. Sie fragte sich, warum es bei Dealern immer so unordentlich war. Im Flur stapelten sich Kisten und Säcke, in denen sich vermutlich Abfall oder alte Zeitungen befanden. Und auch im Wohnzimmer, in das Brendon sie führte, konnte man keinesfalls von Ordnung sprechen. Die Wände waren vom Tabakqualm vergilbt, die Vorhänge dicht zugezogen. In einem kleinen Schrank wurden einige Habseligkeiten aufbewahrt. Den Schwerpunkt bildeten eindeutig die zwei großen Ledersofas mit einem Einzelsessel, einem Couchtisch und dem großen Flachbild-Fernseher.
"Setz dich", bot Brendon an und deutete auf das Sofa. Es war dreckig und versifft und Remy fragte sich, ob die eingetrockneten Verkrustungen von Blut, Sperma, Bier oder einer anderen Flüssigkeit stammten. Brendon holte eine neue Tüte hervor, zündete sie an und zog zwei- oder dreimal heftig daran, dann reichte er sie weiter an seinen Gast.
"Danke sehr." Remy nahm sie und zog daran. Tabak und Gras bildeten einen angenehmen gemeinsamen Geschmack. Entweder war die Mischung sehr Marihuana-lastig oder der Tabak war parfümiert. Jedenfalls konnte man die Tüte angenehm rauch. Remy lehnte sich zurück und zog abermals daran. Auch die Qualität schien zu stimmen.
"Dann mal raus mit der Sprache", forderte Brendon, "was suchst du denn nun genau, Süße?"
Eine berechtigte Frage: Was sucht Remy?
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Remy Hadley
Eine Geschichte aus einem alternativen Universum
Hier haben wir eine kleine Geschichte über die fiktive Figur der Remy Hadley, bekannt aus der Serie Dr.House, gespielt von Olivia Wilde. Es geht jedoch nicht um die Schauspielerin, sondern um besagte Figur und jene Abenteuer und Erlebnisse, die es aus Jugendschutzgründen nicht in die Fernsehserie geschafft haben. Es darf durchaus etwas satirisch zugehen oder Geschehnisse aus der Serie parodieren. Immerhin handelt es sich hierbei um reine Fiktion.
Updated on May 31, 2023
by ThormGravis
Created on Apr 7, 2016
by ThormGravis
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