Wie geht es weiter?

Charlies Lebensgefährtin Maruschka erscheint

Theo hört, wie der Schlüssel in der Tür gedreht wird. Kurz darauf erscheint Maruschka. Eine niedliche kleine Person. 20 Jahre alt. Etwa 1,55 groß, ziemlich dünn, niedlicher kleiner Busen, hellrote Fransenmähne, wirkte daher etwas irisch, obwohl angeblich Halbrussin – so würde Theo sie beschreiben, wenn er sie beschreiben müsste. Und wenn sie auf Männer stünde, würde er sie garantiert nicht von der Bettkante stoßen. Aber da sie nun mal nur für Charlie ihre ansehnlichen Beinchen – sie trägt heute mal wieder ein recht kurzes, dunkelgelbes Sommerkleid – spreizt …

Charlie ist aufgestanden, begrüßt ihr Herzblatt mit Umarmung und einem dicken Schmatzer – und sagt dann grinsend: „Ich kriege 20 Euro von dir!“ Maruschka schaut zwischen Theo und Charlie hin und her, zieht ein säuerliches Gesicht, holt ihr Portemonnaie hervor und gibt Charlie das Geld. „Kann mir das mal jemand erklären?“, fragt Theo verwundert. Maruschka sagt: „Ich hatte mit Charlie gewettet, dass, wenn sie das sexy Teil, das ich ihr geschenkt habe, anzieht, du ihr innerhalb von zehn Minuten an die Titten gehst.“

„Und ich habe dagegengehalten, weil ich weiß, Theo, dass du als mein bester Freund über jede Versuchung erhaben bist und nie daran denken würdest, nur mit mir ficken zu wollen – und habe natürlich recht behalten“, fügt Charlie triumphierend hinzu.

Charlie, halts Maul, manchmal hast du echt keine Ahnung und redest puren Stuss – das denkt Theo natürlich nur in diesem Moment, sagte es nicht. Natürlich würde er Charlie nicht nur ficken – aber auch ficken, das schon. Er nimmt wahr, dass Maruschka ihn verstohlen so eigentümlich ansieht, als könne sie seine Gedanken lesen. Dann zieht sie die Augenbrauen hoch, deutet auf etwas, sagt zu Charlie: „Hättest ja auch ein wenig aufräumen können.“ „Oh, sorry, hab ich übersehen“, sagt seine Freundin und nimmt die leere Weinflasche, über die ein klebriges Kondom gestülpt ist, vom Sideboard. „Ihr habt Gummis im Hause?“, wundert sich Theo. „Hat Maruschka zufällig in ihrer Handtasche gehabt. Zum Glück. Hab nämlich meinen Dildo verlegt, und da musste gestern die Buddel herhalten, nachdem wir sie leer gemacht hatten. Und pur wollte ich sie nicht bei meinem Schatz einführen, wegen eventueller Glassplitter und so“, erklärt Charlie und sagt dann, an Maruschka gewandt: „So, meine Süße, dann spring mal unter die Dusche und pack dich ins Bett, ich komme gleich!“ Kichernd verabschiedet sich Maruschka von Theo und entschwindet Richtung Badezimmer. Theo ist natürlich auch klar, dass er zu verschwinden hat, und so sagt er: „Ich würde dich gerne vor lauter Dankbarkeit küssen. Darf ich?“ „Klar doch, bist doch mein Freund, mein bester“, antwortet Charlie leicht verlegen. Und dann umarmt Theo Charlie, ganz fest, presst sie an sich, ganz fest, um die Hitze ihres Busens zu spüren, und küsst sie auf den Mund, saugt sich förmlich an ihren Lippen fest und gibt sie erst frei, als Charlie was sagen will. „Kannst mich, glaube ich, loslassen“, murmelt sie. Das tut Theo auch. Charlie wirkt, als könne sie Theos herzliche Dankesbezeugung irgendwie nicht richtig einordnen. Dann verabschieden sie sich ganz normal.

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