What's next?

Theo wird aktiv

Theo steht hinter Annas Stuhl, atmet 8hr sanft in den Nacken und freut sich. Sein Plan geht auf sitzend, wie es für eine Nachhilfestunde üblich gewesen wäre. Er hat das Bio-Nachhilfe-Thema bewusst gewählt — nicht weil er die Klausur nicht bestehen Wird, sondern weil er Anna allein in einem Raum haben will. Die Bibliothekarin hat bereits Feierabend gemacht und den hinteren Lesesaal nicht mehr kontrolliert. Sie sind ungestört.

„Was ist", sage Theo. Er legt eine Hand auf die Lehne von Annas Stuhl, nicht auf ihre Schulter, aber nah genug, dass sie seine Körperwärme spüren kann. „Mach weiter!" Ihm ist bereits aufgefahlen, dass das Thema und die Bilder im Buch, Anna nicht kalt lassen, aber erwusste, dass er behutsam vorgehen muss.

Anna nickte und beugte sich etwas weiter über das Buch. Sie lsbbert irgendwelche lsngweilgen Fakten über die webliche Anatomie, Theo hört kaum zu.

Theo beugt sich weiter vor. Sein Kinn kommt knapp an ihrer Schläfe vorbei, und Anna riecht einen süßlichen Duft— Deo, vielleicht, oder einfach nur warme Haut. Annas Stimme wird eine Spur leiser. „—wobei die Eizelle in den Eileiter aufgenommen wird und dort befruchtet werden kann, falls —" Sie hält inne. „Falls es zur Kopulation kommt."

Das Wort kommt etwas zu schnell. Anna räuspert sich und greift nach einem Textmarker, ohne ihn zu benutzen. Ihre Finger umschließen den Plastikstift fest. Auf der Abbildung im Buch ist der weibliche Körper in medizinischer Präzision aufgeschnitten dargestellt — Eierstöcke, Gebärmutter, Vagina, alles in pastellfarbenen Linien. Anna starrt auf die Zeichnung, und etwas in ihrem Unterleib zieht sich zusammen, ein dumpfes, warmes Pochen, das sie nicht einordnen kann. Sie ist neunzehn und hat sich nie für dieses Thema interessiert, nicht auf diese Weise. Aber die Kombination aus der klinischen Darstellung im Buch, der leeren Bibliothek und Theos Nähe hinter ihr löst etwas aus, das sie nicht benennen kann.

„Die Befruchtung erfolgt, wenn die Spermien —" Annas Stimme bricht nicht, aber sie wird dünner. „—die Spermien durch die Vagina —" Sie schluckt. „—in die Gebärmutter aufsteigen und —"

Theos Hand verlässt die Stuhllehne. Seine Finger berühren zuerst ihr Haar — nur das Ende des Zopfes, wo das schwarze Gummiband sitzt. Anna verstummt. Nicht plötzlich, nicht dramatisch. Sie hört einfach auf zu sprechen, mitten im Satz, und ihre Hand mit dem Textmarker sinkz langsam auf das Heft.

„Dein Zopf ist zu fest", sagt Theo. Seine Stimme ist so leise wie ihre, fast ein Flüstern. „Das zieht an den Haaren."

Er zieht das Gummiband herunter. Es gibt ein leises Schnalzen, als das elastische Material sich löst, und dann fällt Annas Haar auseinander — nicht dramatisch, nicht wie in einem Film, sondern langsam, Strähne für Strähne, die sich über ihre Schultern und den Rücken verteilen. Das Haar riecht nach Shampoo.

Anna sagt nichts. Ihre Hände liegen flach auf dem Buch, die Finger leicht gespreizt. Sie atmet durch die Nase, kontrolliert, als will sie sich auf eine Prüfung vorbereiten.

"Du bist winderschön!" flüster Theo in ihr Ohr und streicht durch ihre Haare. Sie dreht sich um, sieht zu ihm hoch und errötet. Als sie sich wieder umdreht, beginnt Theo über ihte Schltern zu streicheln, sie lässt ihn gewähren und er wird mutiger. Seine Hände gleiten tiefer und er ertastet Annas Brüste durch den Stoff. Eine Ort, wo noch nie zuvor eine fremde Hamd gewesen ist und Anna durchzuckt ein wohliger Schauer. Sie fühlt sich so verdorben, aber gleichzeitig fühlt es sich so gut an.

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