Wie wollen sie die Nacht genießen?

Mehr Privatsphäre

Chapter 37 by gruetze

Maya, die bis jetzt wie eine stumme Beobachterin an Julius Seite gewirkt hatte, spürte die Verschiebung der Energie. Die Männer wollten mehr– nicht nur körperlicher Lust, sondern von der Macht, die sie ausübten. Sie brauchten die anderen Bunnies, die ihre Bodyguards unterhielten nicht mehr. Sie wollten Intimität, aber eine sehr spezifische: die totale Kontrolle über zwei bestimmte.
Der Stämmigere grinste. „lets move to the private room you arranged. And I think" er warf einen kurzen Blick zu seinem Kollegen "we dont need all of the bunnies there. We want just you and the black bunny“ Er hielt inne und sah Maya an "and we want a leash for each of you." Er grinste. Maya erhob sich "I see what i can do." Sie kam kurz darauf mit einer weißen und einer schwarzen Lederleine zurück und übergab sie den beiden. Während Maya die drei anderen Bunnies zurück in den Hauptraum schickte, befestigte der stämmigere von den beiden Rappern die schwarze Leine an Julius Halsband. Zufrieden zog er daran, bis Julius neben ihm kniete. Als Maya zu den beiden zurückkehrte, wartete der größere von beiden bereits mit der weißen Leine auf sie. Sie nahm ihr Schicksal an und kam auf ihn zu und präsentierte unterwürfig ihren Hals mit dem Lederband. Zufrieden befestigte er die weiße Leine daran und führte sie ebenfalls in eine aufrecht kniende Position neben sich, identisch zu der Pose die Julius neben dem anderen schwarzen Riesen eingenommen hatte.
"Yo, Darell, take a photo of us" befahl er einem seiner Bodyguards. Einer von den Bodyguards, offensichtlich Darell, kam rüber und machte zwei Fotos mit seinem Handy. Als sie das Resultat zu sehen bekamen, lachten sie zufrieden.
Der größere der beiden Rapper gab einen kurzen, ruckartigen Zug an Mayas Leine, der sie fast aus dem Gleichgewicht brachte. Ein triumphierendes Funkeln lag in seinem Blick, als er sie mit einer knappen Geste aufforderte, den Weg zu weisen. Maya, deren Nacken durch das Lederband fest in seinem Griff war, führte die Gruppe zur Tür des Nebenraums. Sie ging langsam, die Leine zwischen ihnen straff gespannt, während Julius direkt hinter ihr, an der anderen Leine geführt wurde.
Als sie den Raum betraten, hüllte sie eine Atmosphäre aus gedämpftem, bernsteinfarbenem Licht und einer schweren Stille, die nur vom dumpfen Echo ihrer Schritte auf dem tiefen Teppich unterbrochen wurde. Das Zentrum des Zimmers wurde von einem monumentalen, schwarz bezogenen Bett dominiert, dessen dunkler Samt das spärliche Licht fast vollständig verschluckte. Die beiden Männer traten zuerst in den Raum, ihre massiven Gestalten wirkten in der gedimmten Beleuchtung noch einschüchternder. „Crawl for us bunnies“, wiesen sie Maya und Julius an, auf allen vieren zu folgen.
Julius spürte, wie sein Herz gegen seine Rippen raste, während er sich auf die Knie sinken ließ. Das Gefühl, auf allen vieren zu kriechen, die Leine fest an seinem Hals, verstärkte das Gefühl der Entblößung massiv. Er konnte Mayas Atem direkt vor sich hören, während sie denselben Weg einschlug. Es war ein entwürdigender Moment, doch gleichzeitig löste die totale Preisgabe seiner Würde einen Rausch in ihm aus, der ihn fast berauschte.

Schließlich wurden sie vor das schwarzen Bett manövriert. Die Männer dirigierten sie an den Leinen in eine aufrecht kniende Position. Julius spürte den Moment, als sein Rücken unmittelbar an Mayas Rücken stieß. Die Wärme ihres Körpers durch die dünne Spitzenwäsche war ein kurzer Anker der Vertrautheit in dieser fremden, kalten Umgebung. Sie bildeten eine symmetrische Einheit, flankiert von den beiden Giganten, die über ihnen aufragten.

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