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Chapter 9 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Chris fährt auf Vera ab

Keinen Moment zu früh. Kaum hatte Chris das Haus verlassen, sah er schon, wie Tilly und Ramon dessen Haus verließen und auf ihn zukamen. Tilly grinste ihn fröhlich an, als wollte sie sagen: Ich hatte schön lange erfüllenden Sex. Und du? Ob sie ahnte, dass er es gerade ihrer Mutter besorgt hatte? In seiner Hose bildete sich eine Erektion. Jetzt, da er Sex mit Vera gehabt hatte, verspürte er das Bedürfnis, sich auch mal zwischen den gespreizten nackten Schenkeln ihrer Tochter Tilly zu betätigen, so wie Ramon es häufiger tat. Tilly sah aber auch zum Anbeißen aus! Aber er würde da nichts versuchen, ohne zuvor mit Ramon gesprochen zu haben. Seine Freundschaft zu seinem besten Kumpel gefährden, das wäre selbst eine nackte bumswillige Tilly nicht wert.

Ramon und Tilly verabschiedeten sich demonstrativ mit einem Zungenkuss, als würden sie sich die nächsten Monate nicht mehr sehen, dann ging Tilly nach Hause und er und Ramon in dessen Zimmer, wo dieser sich haarklein erzählen ließ, wie Chris Vera flachgelegt hatte, und schnalzte dabei mehrfach genießerisch mit der Zunge. Dann fingen sie den ursprünglich beabsichtigten Serienmarathon wenigstens schon mal an.

Dass Chris und Vera sich das nächste Mal heimlich treffen konnten, kam schneller, als Chris gedacht hätte. Und spontan. Die Eltern waren beide auf einer Fortbildung. Das war aber länger bekannt. Dass seine Schwester Christiane mit ihrer Clique zu einer Landparty mit Übernachtung, war einer Augenblicksidee zu verdanken. Ramon würde heute keine Zeit haben, das wusste Chris. Seine Kumpelfreundin Emma war mal wieder mit Louis beschäftigt, und zwar in der Waagerechten. So versuchte Chris sein Glück und kontaktierte klopfenden Herzens Vera. Die sich a) freute und b) sogar Zeit hatte. Ihr Mann machte mal wieder (angeblich) Überstunden – sie solle ausdrücklich nicht auf ihn warten –, das hieß, höchstwahrscheinlich hatte er seine Assistentin nackt unter sich. Tilly war zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, wo sie auch übernachten würde, und der Sohn für drei Tage zu einem Cousin aufgebrochen. Sie einigten sich darauf, dass Vera bei ihm vorbeikommen sollte, so gegen halb acht abends.

Vera kam pünktlich, brachte eine Flasche Wein mit. Kräftiger Lippenkuss zur Begrüßung. „Waren nicht viele unterwegs, und niemanden kannte ich davon. Gelte ja sowieso ein bisschen als unscheinbar. Glaube kaum, dass jemand registriert hat, dass ich hier bin. Bin extra zu Fuß gekommen. Wollte nicht mein Fahrrad die ganze Nacht vor dem Haus stehen lassen.“ Ja, als verheiratete Frau legte Vera Wert auf Diskretion und Geheimhaltung, wenn sie sich zu ihrem Lover begab. Chris lächelte fröhlich, denn Vera hatte „die ganze Nacht“ gesagt. Seine Hoffnung, sie könnten es beide die ganze Nacht durch nach Lust und Laune treiben, dürfte in Erfüllung gehen.

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