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Chapter 21 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Chris erhält eine erstaunliche Reaktion von seiner Schwester

Als Chris zu Hause ankam, hatte die Familie schon zu Abend gegessen. Er machte sich eine Kleinigkeit und stellte dann fest, dass sonst nur seine Schwester im Hause war. Die suchte er in ihrem Zimmer auf, wo sie auf ihrem Bett lag und allein war, und fragte, wo die Eltern seien.

„Schulfreund von Papa feiert ganz spontan seinen Geburtstag nach, da sind sie hin, übernachten wahrscheinlich auch dort. Wenn du mich fragst, war das gar nicht so spontan, sondern unsere Alten haben nur schlicht und einfach vergessen, uns Bescheid zu sagen.“

„Darf ich dich was fragen, Christiane?“

„Na klar.“

„Dass du manchmal so eklig zu mir bist ... kann es sein, dass du irgendwie mit deinen Gefühlen mir gegenüber Probleme hast?“

Und nun erlebte Chris einen Schock, denn seine Schwester drehte ihr Gesicht von ihm weg, drückte es in ein Kopfkissen und fing bitterlich an zu heulen und zu schluchzen. Er verstand die Welt nicht mehr, schaute sie das eine gefühlte Ewigkeit – so etwa 10 Sekunden – starr an, setzte sich dann an ihre Bettkante, versuchte, seinen Arm um sie zu legen und sie zu trösten, bat um Entschuldigung, falls er was Falsches gesagt habe. Es dauerte geraume Zeit, bis Christiane sich ausgeweint und halbwegs wieder beruhigt hatte, dann wandte sie ihm ihr total verheultes Gesicht zu und stieß mit zittriger hoher Stimme hervor: „Wenn du mich jetzt nicht loslässt und mein Zimmer verlässt, passiert ein Unglück!“

„Was für ein Unglück?“, fragte er konsterniert, da er nichts begriff, und machte keine Anstalten, seine Schwester loszulassen oder gar aus ihrem Zimmer zu gehen.

„Das Unglück“, sagte sie nun und versuchte dabei eine feste Stimme zu haben, „dass ich dann dich ausziehe, mich ausziehe und dich vor morgen früh nicht mehr aus meinem Bett lasse, und wenn, dann nur mit komplett entleerten Hoden.“ Chris wusste nicht, was nun. Sollte er schockiert sein, entsetzt? Er schaute Christiane tief in die Augen, sah da ein abstruses Gemisch aus Verzweiflung, Zorn, Sehnsucht, Begierde. Er verstand nicht. Christiane hatte keine Probleme, Partner zu finden, lebte ihre Sexualität auch aus, hatte mit mindestens einem Dutzend Jungs bereits Geschlechtsverkehr gehabt, wie er spitzbekommen hatte.

Dann sah Chris sich seine Schwester im Ganzen an: Mit ihrer schlanken Figur, den langen dunkelblonden glatten Haaren und dem freundlichen offenen Gesicht war sie eindeutig eine attraktive junge Frau. Sie trug heute mal wieder ihre Lieblingsklamotten, die aus Kniestrümpfen, einem kurzen lila Rock, der provozierend auf der Vorderseite eine durchgehende Reißverschlussleiste aufwies, und einem grauen Pullover bestand und somit stilvoll ihre leckeren Oberschenkel präsentierte.

Chris musste jetzt eine Entscheidung treffen. Entweder ließ er Christiane los und zog sich aus ihrem Zimmer zurück. Oder er ließ es darauf ankommen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Und er entschied sich.

Wofür entscheidet sich Chris?

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