Wie geht es weiter?
Kontaktpflege mit Katrin
Chris dankte seinem besten Kumpel herzlichst, ging, rief Katrin an, und eine halbe Stunde später trafen sie sich zu einem Spaziergang durch Wald und Feld, den sie weitestgehend händchenhaltend absolvierten. Unter einer großen Eiche küssten sie sich heiß und innig, und dann sagte Katrin, um Worte ringend: „Ramona hat mir erzählt, dass du ... nun ja, dass ich damit rechnen muss ... dass du Kontakt zu anderen Frauen hast und du mit ihnen auch ... eventuell ... dass da halt eine gewisse Intimität herrschen könnte, die du nicht schicklich sofort abstellen könntest. Nun, ich will dir sagen, dass es ... ist für mich in Ordnung, wenn du mit anderen Frauen engeren Kontakt hast, solange du mich nur lieb hast. Aber wenn’s geht, lass mich bitte nicht mitbekommen, dass du eventuell bei anderen Frauen Zeit im Schlafzimmer verbringst oder so.“
„Keine Sorge, mein Schatz“, sagte Chris und nahm Katrin liebevoll in die Arme, „ich hab dich ganz, ganz doll lieb, und ich werde alles vermeiden, was dir wehtun könnte!“ Katrin kicherte, ihr standen Tränen der Rührung in den Augen. Sie fiel ihm leidenschaftlich um den Hals, sagte „Danke, danke, dass du so verständnisvoll bist, du wirst es nicht bereuen!“ Er glaubte ihr das. Und würde am liebsten mit ihr jetzt hier draußen in der freien Natur Liebe machen, ihren nackten Körper in der Sonne glitzern sehen. Irgendwann würde er es ihr vorschlagen.
Schweren Herzens trennten sie sich abends voneinander. Katrins Mutter hatte überraschend ein paar Tage frei bekommen, und sie wolle natürlich Zeit mit ihrer Mama verbringen. Und, wenn es ihm recht sei, ihn ihr jetzt noch nicht vorstellen, da alles noch so frisch sei. Damit war er voll einverstanden. Natürlich würden sie telefonieren, simsen, ganz intensiv aneinander denken.
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