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Chapter 136 by Jan1974 Jan1974

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Kellerbar Party

Als sie die Adresse erreichten, stieg der Kameramann, der gefahren war, zuerst aus. Er ging vor, um mit Leon und den Jungs die rechtlichen Dinge zu klären – wer gefilmt werden durfte und wer unkenntlich gemacht werden wollte. Danach bereitete er die Kamera vor und filmte bereits einige Aufnahmen von den Räumlichkeiten und der allgemeinen Stimmung. Solche B-Roll-Aufnahmen würden später im Schnitt eine tolle Atmosphäre schaffen und die Zuschauer langsam in den Abend eintauchen lassen. Gleichzeitig half es den Jungs, sich etwas an die Kamera zu gewöhnen und sie im besten Fall irgendwann zu vergessen.
Der Keller war beeindruckend. Er war wie eine gemütliche kleine Kneipe eingerichtet: eine richtige Theke mit Zapfhahn, rustikale Holztische, gemütliche Stühle und Bänke. Man konnte hier locker 30 bis 40 Personen unterbringen, ohne dass es eng wurde – ideal für eine Kamera.
Während die Vorbereitungen liefen, zog Mia ihr Handy heraus und schrieb Tina.

Mia:
Hey Süße, bin jetzt da. Der Keller sieht richtig gemütlich aus. Wie geht’s dir? Was machst du heute Abend?
Tina:
Hey du Mir geht’s gut, alles entspannt. Ich weiß noch nicht genau, was ich mache. Wahrscheinlich einfach spontan gucken. Und bei dir? Nervös?
Mia:
Ein bisschen schon… 16 Männer sind schon eine Hausnummer Aber ich freu mich auch. Drück mir die Daumen!
Tina:
Mach ich! Und pass ein bisschen auf dich auf. Melde dich, wenn was ist. Hab dich lieb ❤
Mia:
Hab dich auch lieb. Bis später!

Etwa zwanzig Minuten später war alles vorbereitet. Mia atmete einmal tief durch, dann ging sie gemeinsam mit dem zweiten Kameramann, der bereits filmte, zur Haustür. Leon öffnete ihnen mit einem breiten Lächeln.
„Hey Mia! Schön, dass du da bist“, begrüßte er sie herzlich und umarmte sie kurz.
„Hi Leon“, erwiderte sie lächelnd. „Danke für die Einladung.“
Sie ging voran die Treppe hinunter, der Kameramann folgte ihr mit laufender Kamera. Unten angekommen betrat sie den gut gefüllten Kellerraum. Sofort richteten sich alle Blicke auf sie.
Mit selbstbewusster, aber freundlicher Stimme sagte sie laut und klar:
„Hallo Jungs!“
Für einen kurzen Moment herrschte Stille. Viele Augen wanderten sofort zu ihrem weißen Shirt, auf dem in großen, deutlichen Buchstaben stand: „Meine Freunde nennen mich Schlampe“.

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Einigen der jungen Männer war die Verunsicherung deutlich anzusehen – sie wussten nicht recht, wie sie reagieren sollten.
Dann brachen die ersten Begrüßungen los. Die Jungs hoben die Hände, lächelten teils verlegen, teils amüsiert und riefen durcheinander:
„Hey Mia!“, „Willkommen!“, „Schön dass du da bist!“
Mia lächelte in die Runde und hob leicht die Hand. „Hi zusammen! Ich freu mich wirklich, hier zu sein. Entschuldigt bitte schon mal im Voraus, falls ich nicht sofort alle Namen behalte – es sind ganz schön viele Gesichter.“
Sie schaute sich mit einem offenen, freundlichen Lächeln um, während die Jungs sie weiterhin neugierig musterten – besonders das provokante Shirt sorgte für einige hochgezogene Augenbrauen und verhaltene Blicke. Die Stimmung war angespannt, aber positiv. Der Abend hatte begonnen.

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