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Chapter 3
by
Rotstiftakrobat
Finde ich eine Unterkunft?
Leider nein, aber da wäre auch noch ein Problem.
Es ist warm, obwohl in Sydney gerade Winter ist. Ich trage eine enge Leggings in einem dunklen Grauton, mit einem Scrunch am Po, einen grünen Pulli und darunter einen schwarzen Sport BH. Dazu weiße Sneaker und weiße Tennissocken. Eigentlich viel zu warm, aber umziehen werde ich mich erst später. Der Van ist fahrbereit und angemeldet wurde er im Vorfeld. Sogar die Kennzeichen hat Jack bereits montiert. „Keine Zeit verlieren!“, denke ich mir.
Der Backpacker-Rucksack liegt auf dem Boden, wo sie der Taxifahrer abgeladen hat. Ich beuge mich zum Rucksack, der ziemlich schwer ist. Gefühlt wiegt er das gleiche wie ich. In dem Rucksack einiges an Ausrüstung verstaut, aber mir fehlt fast meine gesamte Kleidung, denn mein Koffer hat die Reise nach Sydney leider nicht geschafft. Irgendwoher auf der langen Reise ist er abhanden gekommen und so musste ich sauer und genervt in Sydney am Flughafen eine Verlustanzeige aufgeben. Das erste Problem und ich war noch gar nicht richtig angekommen. Dann ist da diese Gefühl, das mich aus meinen Gedanken reißt. Ich spüre etwas vertrautes, als ich mich zum Rucksack beuge. Dieses Gefühl vom Fußball und anderen Momenten, als Jungs und Männer mich beobachtet haben. Ich schaue nur kurz über die Schulter und schnell wieder nach vorn. Ich laufe rot an. Jack‘s Blick klebt auf meinem Po. Schnell lade ich den Rucksack in den Van und versuche dabei aufrecht zu stehen. Dann steige ich ein, verabschiede mich mit einem kurzen „Bis später!“ und einem Lächeln bei Jack und los geht’s!
Bei Maps suche ich nach einer Unterkunft in der Nähe. Tatsächlich gibt es gar nicht so weit entfernt ein Hostel, das mir erschwinglich erscheint. Ich muss mich an den Linksverkehr gewöhnen und fahre deshalb langsam und vorsichtig. Ich komme gut voran, und bin heilfroh einen Bulli mit Automatik gekauft zu haben. Schalten mit links wäre wirklich verrückt und hätte ich nie hinbekommen.
Den ganzen Nachmittag fahre ich von Hostel zu Hostel und um ehrlich zu sein sind das in der Nähe der Werkstatt nicht viele. Erfolgreich bin ich nicht. Niemand hat ein Zimmer frei. „Na toll, das fängt ja gut an.“, Denke ich mir. Mir bleiben nur zwei Dinge übrig: Im Van schlafen oder eine Alternative finden.
Gefrustet fahre ich zurück zu Jack in die Werkstatt. Wir unterhalten uns, während ich den Van noch einmal ausgiebig begutachte und ich berichte ihm von meiner misslichen Lage ohne Unterkunft und ohne Koffer. Er schaut mich an und scheint zu überlegen: „Naja, tatsächlich habe ich eine kleine Wohnung in der Nähe. Möbliert. Ich bin aber noch nicht dazu gekommen sie auszuräumen. Zuletzt hat dort eine junge Frau gewohnt und ist Hals über Kopf ausgezogen. Sie hat alles einfach dagelassen. Ich hatte noch nicht die Zeit aufzuräumen. Sogar ihre Klamotten sind noch da. War schon echt merkwürdig. Ich kann dir für 2 Wochen einen guten Preis machen, wenn du möchtest?“.
Ich bin total überrascht von dem Angebot. Jack ist wirklich Gold wert. Toller Van und einfach hilfsbereit.
Bevor ich antworten kann, setzt Jack fort: „Guck dir das Apartment an bevor du dich entscheidest. Sie war -hmmmm- speziell.“
Schaue ich mir die Wohnung an oder schlafe ich im Van?
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Jette‘s Abenteuer Down Under!
Ein verrücktes Lebensveränderndes Jahr in Australien
Jette ist 18 Jahre und kommt aus einer recht wohlhabenden im Nord-Westen Deutschlands. Sie hat gerade ihr Abi mit hervorragenden Noten abgeschlossen, aber weiß noch nicht so richtig, was sie machen soll, also los: Ab ins Abenteuer. Ein Jahr Work and Travel in Australien. Weit entfernt von ihrer , ihren Freunden und ein echter Neustart in ein selbstbestimmtes Leben und das Ganze in einem Van. Vanlife: Here she cums!
Updated on Mar 14, 2026
by Rotstiftakrobat
Created on Jan 9, 2026
by Rotstiftakrobat
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