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Chapter 17 by Meister U Meister U

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Strafe

Mein Blick, der müde durch das flackernde Kerzenlicht schweifte, blieb am Sessel in der Ecke des Zimmers hängen. Und mir verschlug es die Sprache.

Sarah.

Sie saß dort, aber nicht einfach nur. Sie thronte. Obszön gespreizt, ihre üppigen Beine über die Armlehnen des schweren Ledersessels geworfen, ihre Füße fest auf dem Boden verankert. Jeder Zentimeter ihrer glatten, rosigen Scham war schamlos zur Schau gestellt, feucht und offen im Kerzenlicht glänzend. Ihr Oberkörper lehnte zurück, die vollen, schweren Brüste ragten stolz nach oben, die dunklen Brustwarzen steinhart von Erregung oder Kälte. Aber es war ihr Gesicht, das mich fesselte. Hochrot, die Lippen zu einem triumphierenden, herausfordernden Lächeln verzogen. Ihre Augen – diese dunklen, funkelnden Augen – brannten mit einem erwartungsvollen, fast unheilvollen Glanz. Sie war bereit. Gierig.

Und sie war nicht allein.

Mia. Die zuvor Gebrochene, das Schattenwesen aus der Dusche. Sie kniete hinter dem Sessel, völlig in ihrer Aufgabe aufgehend. Ihre starken Arme waren um Sarahs Oberkörper geschlungen, die Hände unter Sarahs Achseln verschränkt, eine eiserne Klammer, die sie fest an die Lehne presste. Ihr Gesicht war eine leere Maske, konzentriert, ungerührt. Sie war die Fixierung. Das unbewegliche Fundament, auf dem Sarahs Darbietung ruhte. Ihre Augen waren auf Emir gerichtet, abwartend, als wäre Sarah nur ein Objekt, das sie hielt.

Und davor, auf einem kleinen Beistelltisch, den Sarah offenbar herbeigeschafft hatte, lag es: Das Arsenal.

Nicht einfach nur Klemmen und Peitschen. Eine makabre Auswahl. Glänzende, metallische Brustwarzenklemmen mit winzigen Perlen an den Enden. Eine kurze, geflochtene Lederpeitsche, die aussah, als könnte sie böse schneiden. Ein Paar breite, lederne Handgelenkmanschetten mit Schnallen. Ein schwarzer, glatter Dildo, nicht groß, aber unmissverständlich. Ein kleines Fläschchen Gleitgel. Die Werkzeuge ihrer Bestrafung – oder ihrer Erfüllung? – ordentlich ausgebreitet, wie ein Chirurg seine Instrumente vorbereitet.

Sie musste nackt durchs Hotel sein. Der Gedanke schoss mir durch den Kopf, begleitet von einem Schauer, der nichts mit Kälte zu tun hatte. Hatte sie sich aus dem Zimmer geschlichen, während Lena und ich Emir ritten? War sie durch die stillen, dunklen Flure des alten Waldhotels gehuscht, völlig nackt, mit diesem Bündel von… Spielzeug… in den Händen? Die Vorstellung war alleine war schon unglaublich erregend. Sie hatte es riskiert. Für das. Für diese Szene. Für Emir.

Emir hatte sich neben mir aufgerichtet. Seine Erschöpfung war wie weggewischt, ersetzt durch eine fokussierte, gefährliche Intensität. Sein Blick wanderte von Sarahs gespreiztem Schoß zu ihrem triumphierenden Gesicht, zu den Werkzeugen auf dem Tisch, zu Mias stummer Präsenz. Keine Überraschung. Nur… Anerkennung. Und eine tiefe, dunkle Lust.

Ohne ein Wort stand er auf. Er ging nicht direkt zu Sarah. Er ging zur Kommode, wo eine der vielen dicken, weißen Kerzen brannte, die den Raum in flackerndes Gold tauchten. Er nahm sie. Der heiße Wachs tropfte auf seine Hand, aber er zuckte nicht. Er trug die Kerze wie ein Zepter zurück zum Sessel.

Sarahs Atem ging schneller. Ihr Lächeln wurde breiter, herausfordernder. Ihre Brüste hoben und senkten sich sichtbar. Mia verstärkte unwillkürlich ihren Griff.

Emir blieb vor ihr stehen. Sein Schatten fiel über ihren nackten Körper, ließ ihre Haut in den Konturen von Muskel und Rundung noch plastischer erscheinen. Sein Blick war nicht auf ihr Gesicht gerichtet. Er studierte ihren Körper. Die Kurven. Die glatte Scham. Die Spannung in ihren Schenkeln. Die Art, wie Mia sie festhielt – nicht nur fixierte, sondern präsentierte.

Dann hob er die Kerze.

Nicht hoch. Nur leicht. Er neigte sie, ganz sachte. Ein einzelner, glühender Tropfen klarer Flüssigkeit löste sich von der Dochtspitze und fiel.

Sarah zuckte heftig zusammen. Ein scharfes, kehliges Einatmen. Nicht ein Schrei. Noch nicht. Der Tropfen war auf die zarte Haut ihrer inneren Oberschenkel, nur Zentimeter von ihrem offenen Schoß entfernt, getroffen. Ein winziger, runder, weißlicher Fleck bildete sich sofort, umgeben von geröteter Haut.

Ein leises Grummeln entkam Emir. Befriedigung. Er beobachtete, wie Sarahs Muskeln unter der kleinen Pein zuckten, wie ihr Atem stockte. Dann neigte er die Kerze wieder. Ein zweiter Tropfen. Größer. Er ließ ihn absichtlich auf fast dieselbe Stelle fallen.

Diesmal ein unterdrücktes Stöhnen. Sarahs Kopf schlug gegen die Lederrückenlehne, den Mia ihr hielt. Ihre Hände krallten sich in die Armlehnen. Ihre Beine zitterten, wollten sich schließen, aber die Position und Mias Griff verhinderten es. Sie war gefangen. Ausgeliefert dem heißen Schmerz und seiner Quelle.

Emir begann zu spielen.

Er war ein Künstler mit einem perversen Medium. Er tropfte nicht wahllos. Er schuf ein Muster. Einen Kreis aus winzigen, brennenden Punkten um die intimste Stelle ihres Körpers herum, ohne sie direkt zu treffen. Jeder Tropfen ein gezielter Schlag, ein Zisch und ein anschließendes Zucken, ein erstickter Laut von Sarah. Die weißen Flecken bildeten eine Art schmerzhaften Heiligenschein um ihre Scham.

Dann änderte er das Ziel. Ein Tropfen landete hoch auf ihrem flachen Bauch, direkt unter dem Nabel. Sie bäumte sich auf. Ein weiterer, perfekt platziert auf der Rundung ihrer rechten Hüfte. Ein Stöhnen, länger diesmal. Ihre Brüste bewegten sich heftig. Emirs Augen folgten den Tropfen, beobachteten das sofortige Erstarren des Wachses, die Rötung der Haut, die unwillkürliche Reaktion ihres Körpers. Seine eigene Erregung war unverkennbar, sein Schwanz wieder steif, pulsierend im flackernden Licht.

Er beugte sich leicht vor. Nicht zu Sarahs Gesicht. Zu ihrem Ohr. Sein Flüstern war ein heißer Hauch, der das Zischen des Wachses übertönte: "Du hast gesündigt, Sarah. Mit deinem ungepflegten Dreieck." Ein weiterer Tropfen, diesmal auf die Innenseite ihres linken Knies. Sie schrie kurz, hoch und schrill. "Jetzt zahlst du. Mit deiner Haut. Mit deinem Fleisch." Ein weiterer Tropfen, neben dem ersten auf ihrem Bauch. "Und später…" Seine Stimme wurde noch dunkler, verheißungsvoller. "... mit deinem Schrei."

Er richtete sich wieder auf. Sein Blick wanderte von den bereits brennenden Markierungen hinauf zu ihren Brüsten. Zu den steinharten, dunklen Brustwarzen, die ihn unverhohlen herausforderten. Er hob die Kerze. Neigte sie. Ein großer, glühender Tropfen bildete sich, zitterte gefährlich an der Spitze. Er hielt inne. Genoss die angespannte Erwartung, die Sarahs ganzen Körper durchzog. Sie starrte auf die Tropfspitze, ihre Augen weit aufgerissen vor einer Mischung aus Angst und unerträglicher Erregung. Ihr Mund stand leicht offen.

Der Tropfen fiel nicht. Emir hatte die Kerze im letzten Moment wieder aufgerichtet. Ein ersticktes Schluchzen entrang sich Sarah. Folter durch Erwartung.

Dann, mit blitzschneller Bewegung, neigte er die Kerze erneut. Nicht über ihrer Brust. Über ihrer linken Schulter. Der dicke Tropfen fiel.

Sarahs Schrei durchschnitt die Luft, laut, schrill, voller echter Pein. Der Tropfen war groß, heiß, und traf sie unvorbereitet. Ihr Körper ruckte wild in Mias Griff, der nun knöchellweiß war, um sie zu halten. Tränen schossen ihr in die Augen.

Emir lächelte. Ein kaltes, siegesgewisses Lächeln. Er hatte ihren Schrei. Laut und klar. Genau wie befohlen.

Sein Blick glitt zu dem kleinen Tisch mit den Werkzeugen. Zur Peitsche. Zu den Klemmen. Dann zurück zu Sarahs tränenüberströmtem, rotem Gesicht, zu ihrem zuckenden, von kleinen weißen Flecken übersäten Körper. Die Bestrafung für ihre Nachlässigkeit hatte begonnen, doch sie stand erst am Anfang. Und das Arsenal lag bereit. Mias Armer zitterten unter der Anstrengung, Sarah festzuhalten, ihre Augen waren immer noch unergründlich auf Emir gerichtet. Lena und Sophie beobachteten mit atemloser, erschreckter Faszination. Und ich? Ich spürte, wie sich mein eigenes Fleisch zwischen den Beinen zusammenkrampfte, feucht und verräterisch erregt von dem Anblick der Schmerzlust und der absoluten Kontrolle.

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