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Chapter 29
by
Daemony
What's next?
Heimkommen
Jasmin wurde emporgehoben. Sie fühlte sich leicht wie eine Feder, schwebte einfach nach oben. Das eisige Wasser perlte von ihr ab und die Kälte wich, als sei sie in wärmenden Sonnenschein getreten.
Auch der Mann verwandelte sich. Die Dunkelheit schwand und er wurde hell. Er schien von innen heraus zu leuchten. Sein langes Haar fiel in schweren, blonden Locken auf seine Schultern und umrahmte ein Gesicht, das zärtlich und liebevoll lächelte. Sein schwarzer Umhang teilte sich, schwang nach außen und wurde zu schneeweißen Schwingen, sie sich links und rechts seiner kräftigen Schultern ausbreiteten.
Jasmin verstand nicht, was sie sah, aber sie glaubte.
"Bist du...?"
"Pst."
Er verschloss ihre Lippen mit seinen. Der Kuss schmeckte süß und vertraut. Als habe Jasmin diesen Mann ihr Leben lang gekannt und ihn schon immer geliebt. Eine innere Hitze entstand in ihrem Bauch und breitete sich in ihrem gesamten Leib aus. Und nicht nur ihr Körper wurde schwerelos, auch in ihrem Kopf wurde alles leicht. Sie musste sich keine Gedanken mehr machen, sie konnte alles loslassen, Sorgen wurden bedeutungslos und schwanden dahin.
Er fasste mit seinen kräftigen und doch sanften Händen an ihren Po und hob sie leichthin an. Jasmin legte ihre Arme um seinen Hals und schlang ihre Beine um seine Hüften. Sie fühlte sich bei ihm sicher und geborgen, gehalten und vor den Unbilden der Welt geschützt.
Ohne hinzusehen wusste sie, dass er nackt war, so wie sie selbst. Aber es war nichts unanständiges oder obszönes dabei. Es fühlte sich natürlich und perfekt an. Die Nacktheit kleidete sie mehr als jedes Gewand.
Sachte ließ er sie absinken und ihre Körper näherten sich einander. Bald spürte sie die Spitze seines harten Glieds am Eingang zu ihrer Weiblichkeit. Dort konzentrierte sich auch die Hitze, die sie von innen zu verbrennen drohte. Sie schaute unentwegt in seine himmelblauen Augen und fand darin nur Güte, Verständnis und - Liebe.
Sie ließ sich fallen, physisch und emotional. Sie öffnete sich, ergab sich ihm und vergaß alle **** und alle Sorgen.
Und das Licht umhüllte sie.
Jasmin schreckte aus dem Schlaf auf. Es war dunkel und sie lag in einem Bett. Einige Minuten brauchte sie, um sich zu orientieren und wieder zu wissen, wo sie sich befand. Sie lag zuhause in ihrem Ehebett in ihrem Schlafzimmer. Neben sich vernahm sie Roberts ruhige, gleichmäßige Atemzüge.
Wie war sie hierher gekommen? Oder - war sie je weg gewesen? War alles, was sie meinte, erlebt zu haben, nur ein seltsamer, verrückter Traum?
Alles schien so real zu sein. Jedoch hatte sie keinerlei Erinnerung daran, wie sie nach Hause gekommen sein sollte. Das Letzte, woran sie sich klar erinnerte, war, dass sie mit ihrem Wagen aus der Stadt fuhr und an diesem See im Wald ausgestiegen war. Ab da wurde alles vage und unscharf.
Undeutlich sah sie die Gestalt vor ihrem inneren Auge, die sie dort getroffen zu haben glaubte. Und diese Erscheinung bestärkte sie mehr als alles andere darin, dass es sich nur um ein Traumgebilde handelt konnte. Sie konnte nicht - nein, sie durfte nicht, wenn sie ihren Glauben ernst nahm - die Existenz von Engeln ausschließen. Allerdings waren Engel in ihrer Vorstellung spirituelle Wesen, die keine Körperlichkeit annahmen. Schon gar nicht an einem derart unwahrscheinlichen Ort wie einem einsamen Waldsee.
Und noch etwas sprach ganz entschieden dagegen, dass sie einen himmlischen Boten getroffen hatte: Nämlich das, was sie getan hatten.
Andererseits war es wahrhaft HIMMLISCH gewesen. Nur daran zu denken, was sie dabei gefühlt hatte, als sein großes, hartes Glied in sie eindrang ...
Hmpf, ein kräftiges Ziehen in ihrem Unterleib ließ sie unterdrückt keuchen. Nässe breitete sich zwischen ihren Schenkeln aus. Was war nur los mit ihr?
Gibt es weitere Anzeichen dafür, was geschehen ist?
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Die junge Pastorin
Sie gibt alles für ihre Gemeinde
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