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Chapter 2
by
Demonius
Was erwartet ihn draußen?
Ein Blick in die Zukunft
Carmen hatte es nun schon seit 3 Tagen nicht mehr gewagt das Erdversteck zu verlassen. Die Präsenz der Maschinen war im Moment einfach zu stark. Sehr wahrscheinlich war dieses Versteckt der einzige Grund warum sie überhaupt noch lebte. Die Nutzung von Gebäuden war gar nicht mehr möglich, da sie von den Maschinen entweder durchsucht wurden, wobei eine Entdeckung unausweichlich war, oder sie wurden vollständig zerstört, was wohl auch noch niemand überlebt haben dürfte. In der kleinen Gruppe von Überlebenden, zu der sie gehörte, war auch ein Fernspäher der Bundeswehr gewesen. Seine Expertise im Bereich des Tarnens hatte dazu geführt das sie bisher unentdeckt geblieben waren. Mittlerweile war Carmen jedoch ganz allein. Die Anderen waren vor 4 Tagen aufgebrochen um nach Essen zu suchen und waren nicht mehr zurückgekommen. Sie fragte sich ob sie sie jemals wieder sehen würde? Es war ein Gedanke der sie mit Angst erfüllte. Wie sollte sie ganz allein zurechtkommen?
6 Monate mussten etwa vergangen sein, seit nur 2 Tage nach ihrem 23. Geburtstag die Welt untergegangen war. Der Atomkrieg war das schrecklichste gewessen was die Menschheit je erlebt hatte. Ihre **** war seit dem verschollen. Ihr Leben bestand eigentlich nur noch aus hungern, verstecken und Todesangst. Da inzwischen der Winter angebrochen war, hatte sich bei Temperaturen um 0 Grad auch noch das Frieren dazugesellt. Immer öfter drängte sich ihr der Gedanke auf ob sie sich den Maschinen nicht einfach zeigen sollte um sich von ihnen töten zu lassen. Kurz und schmerzlos. Doch dafür reichte ihre Verzweiflung noch nicht ganz aus. Klar war aber das sie sich in absehbarer Zeit aus ihrem Versteck wagen musste wenn sie nicht unter der Erde verhungern wollte.
Was tut sie?
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