More fun
Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 4 by ThormGravis

Wie reagiert Lara auf den Traum?

Sie reagiert gelassen

Es dauert nicht lange, bis sich Laras Atmung wieder beruhigt hatte. Sie verfügte über einen beneidenswert niedrigen Ruhepuls und konnte selbst nach halsbrecherischen Verfolgungsjagden und adrenalingeladener Action schnell wieder herunterkommen. Sie saß aufrecht in ihrem Bett, die dünne Seidendecke war weit herabgesunken, so dass sich ihre prallen Brüste unbedeckt im klaren Nachtluft abzeichneten. Ihre Hände glitten langsam über die großen, runden Globen, die so viele Männer begehrten und die sie selbst so häufig bewusst in Szene setzte, um die Kerle abzulenken, zu verführen oder einfach nur zu verwirren. Jetzt hatte sie das Gefühl, noch immer die Berührung der Fangarme aus ihrem Traum zu spüren, als hätten die Gebilde ihres schlafenden Geistes einen Hauch von Druckstellen hinterlassen, doch als ihre eigenen Finger danach tasteten, war nichts zu spüren.

Es wunderte Lara nicht, dass sie davon träumte von irgendeiner unbekannten Kreatur an einem Kultort unbarmherzig genommen zu werden. Es kam nicht gerade selten vor, dass sie auf ihren abenteuerlichen Reisen Sex und dies nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Wesen, die die Wissenschaft als übernatürlich ansah und ihre Existenz bestritt. Lara wusste es aus eigener Erfahrung besser, doch verspürte sie nicht sonderlich viel Lust, diese Erlebnisse mit irgendjemandem außer ihrer Psychologin zu debattieren. Die Archäologin war seit jeher einer recht unterkühlte Persönlichkeit, die zwar auf Action und Adrenalinkicks stand, aber nicht sonderlich viel auf Emotionen und Gefühle gab. Sex - wie auch immer er aussah - war gewöhnlich ein Mittel zum Zweck oder eine meist nur wenig erfreuliche, aber nicht immer vermeidbare Nebenerscheinung ihrer Abenteurer. Sie setzte ihren Körper zu ihrem Vorteil ein, provozierte die Kerle und präsentierte ihre geradezu unirdischen Proportionen nur allzu gerne, wenn sie sich etwas davon versprach. Dass sie dafür manchmal mit Sex bezahlen musste, war ein Preis, den sie nicht immer vermeiden konnte, der letztendlich auch einkalkuliert war. Sie dachte nur wenig darüber nach und trug auch von übernatürlichen oder besonders groben Kontakten dieser Art gewöhnlich kein nennenswertes Trauma davon, da es ihr mehr oder weniger egal war. Ein Scheitern bei einer Schatzjagd oder ein Abenteuer, das ohne Adrenalinkick ergebnislos blieb, war weitaus schwerer zu verdauen.

Daher war es auch nicht so selten, dass Laras Verstand die Erlebnisse in Träumen verarbeitete, in denen sie äußerst unromantisch und grob gefickt wurde. Dabei vermischten sich Personen, Positionen, Szenarien und Abläufe sehr stark, so dass nur selten eine einzelne Erlebnisquelle für einen Traum erkennbar war. So war es auch diesmal gewesen. Sie hatte die Pyramiden von Meroe noch nie besucht und hatte noch nie mit einer Kreatur wie in ihrem Traum zu tun gehabt, doch die einzelnen Aspekte der Bilder waren erklärbar:

Sie war schon mehr als einmal auf einem Altar oder Opferplatz genommen worden, zuletzt vor einem halben, als sie in Yucatan unterwegs war und in einer bis zu ihrer Ankunft unentdeckten Tempelanlage auf einen fast vier Meter großen, halbmenschlichen Tempelwächter mit dem Gesicht eines Raubtiers getroffen. Er hatte sich bedauerlicherweise als kugelresistent erwiesen, war aber sehr wohl nicht immun gegen Laras Reize gewesen. Die Kreatur hatte Lara auf einem Steinalter genommen und dabei weder Rücksicht auf Laras Vergnügen oder Einwilligung gelegt. Lara hatte sich ohne großen Widerstand ficken gelassen, bis das Monster seine in Jahrhunderten der einsamen Wacht aufgestaute Gier an ihr befriedigt hatte. Dann hatte sie ihm mit einem Tempelschwert den Gar ausgemacht.

Auch der Sandsturm - wenn auch nicht die Augen darin - ließ sich mit Erlebtem erklären. Bei einer Expedition in der Sahara hatte Lara Zuflucht vor einem ähnlichen Sturm im Keller einer halb verfallenen Ruine gesucht, in der sich bereits drei Männer einquartiert hatten. Sowohl die Kerle als auch sie selbst waren bewaffnet gewesen und beide Seiten hatten Dinge dabei, die nicht für die Augen der Behörden bestimmt waren: Die Männer Schmuggelware und Lara ein altägyptisches Artefakt, für das sie keine Ausfuhrgenehmigung der offiziellen Stellen besaß. Daher hatte sie sich mit den Kerlen geeinigt. Das Angebot eines Strips deeskalierte die Situation und danach hatten die Männer sie grob und gierig gefickt, während draußen der Sandsturm heulte.

Vielleicht spielten noch andere Erinnerungen in den Traum mit ein, die Lara gerade nicht präsent waren. Andere Elemente basierten vielleicht auch auf irgendwelchen Texten wie jenem des arabischen Händlers, den sie am Abend zuvor so sorgsam studiert hatte. Sie konnte sich zwar nicht an irgendeinen schwarzen Herren oder eine schwarze Herrin erinnern und auch die Augen im Sturm schienen ihr nicht vertraut zu sein, doch darauf gab Lara nichts. Es beeindruckte sie schon nicht sonderlich, wenn sie in der Realität die Beine breit machen musste, also konnte ein Traum sie nicht weiter verstören.

Dennoch war sie jetzt recht wach und sie würde nicht sofort wieder einschlafen können. Daher beschloss sie aufzustehen, einen Tee mit etwas Scotch zu **** - oder auch nur einen Scotch - und es danach mit dem zweiten Teil der Nachtruhe zu versuchen. Sie schwang ihre langen, schlanken Beine aus dem Bett, zog sich einen winzigen String an und warf sich einen dünnen, seidenen Morgenmantel über, den sie so eng schnürte, dass sich ihre wahnsinnig schmale Wespentaille deutlich abzeichnete. Weiter oben war das Kleidungsstück zu eng, um ihre Brüste sonderlich effektiv zu verbergen, so dass sich automatisch ein tiefer Ausschnitt bildete, der beide Brüste halb freiließ, die Brustwarzen gerade so bedeckte und sich bis zur Belastungsgrenze des dünnen Stoffes über ihrem enormen Vorbau spannte.

Andere Adlige hätten ihr Personal geweckt, um sich bedienen zu lassen, doch Lara legte keinen Wert auf solchen Service. Sie ging hinunter in den Salon, schenkte sich einen Scotch ein und stellte sich mit dem Glas bewaffnet vor die große Fensterfront, durch die sie einen großen Teil des Anwesens überblicken konnte. Sie nahm einen guten Schluck, genoss den Geschmack des teuren Alkohols und trank dann weiter. Erst als sie sich wieder umdrehte, um das leere Glas nachzufüllen, fiel ihr Blick auf eine große Schatulle, die sie nicht kannte. Sie stand auf einem kleinen Beistelltisch neben dem öffenbaren Globus, der als kleine Hausbar diente.

Lara hob eine Augenbraue. Sie wusste nicht, woher dieses Stück stammte und hätte schwören können, dass die Schatulle eben noch nicht dort stand. Aber vielleicht hatte sie einfach nicht darauf geachtet, als sie mit dem Scotch bewaffnet zum Fenster ging. Eigenartig, eigentlich sah es ihr nicht ähnlich, solche Details zu übersehen, aber vielleicht war sie auch einfach nur doch müder als sie glaubte. Lara zuckte mit den Achseln. Aber auch diese Annahme erklärte noch nicht, was diese Schatulle hier tat und wie sie hierher gekommen war. Ihr Butler stellte keine Stücke aus irgendeinem Lager im Salon ab und platzierte auch keine Geschenke hier, ohne Lara etwas davon mitzuteilen.

Eher neugierig als besorgt schenkte Lara sich noch Scotch nach, trank einen Schluck und begutachtete dann das unbekannte Stück. Die Schatulle war aus dunklem, beinahe schwarzem Holz gefertigt, dessen Maserung im Halbdunkel des nur vom Mondlicht erleuchteten Salons sich leicht zu verändern schien. Sie war kunstvoll gearbeitet, nirgends zeigten sich Fugen und feine Ornamente waren hier und dort an den Ecken eingelassen. Die Schließe aus Bronze war nicht verriegelt.

Lara nahm einen weiteren Schluck und griff nach der Schatulle, um sie zu öffnen.

Was befindet sich in der Schatulle? Was geschieht als Lara sie öffnet?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)