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Chapter 82
by
gogo58
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Pro und Contra (POV Hanna)
„Pauline, lass uns zahlen, ich muss zur Fahrstunde“, kehren meine Gedanken in die Realität zurück.
Nachdem wir gezahlt haben verlassen wir das Eiscafe und ich rufe meinem Fahrlehrer an. Normalerweise holt er mich immer zuhause ab, aber diesmal bitte ich ihn, zu mir zum Eiscafe zu kommen, da ich es nicht rechtzeitig nach Hause geschafft hätte. Nachdem das geklärt ist, schreibe ich schnell Hanna „Kannst Du mich jetzt anrufen, bist du allein?“
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Pro und Contra (POV Hanna)
Heute war mein erster Arbeitstag, und die Kleinen in der Kita haben mich geschafft. Völlig irrational habe ich manchmal gedacht, „so eins möchte ich auch noch einmal“ oder“ ich schaffe das nicht mehr.“ Und jedes Mal habe ich in meinen Körper hineingefühlt, ob ich schwanger bin, aber da war einfach nichts.
Nun bin ich zuhause, stehe am Bügelbrett mit der Urlaubswäsche und ziehe meine eigene, ganz persönliche Bilanz der letzten Zeit. Da ist Bernd, seit mehr als 20 Jahren mein lieber, zuverlässiger Fels in der Brandung, mein Partner in Crime. Unser Sex war immer gut, aber irgendwie hatte ich in den letzten Jahren immer das Gefühl – bei den wenigen Malen, die wir miteinander geschlafen haben – da fehlt noch etwas. Waren es überhaupt Orgasmen oder einfach nur superschöne Gefühle der Innigkeit und Verbindung zweier Menschen? Haben wir in den letzten Jahren nicht eher wie Bruder und Schwester, wie eine Zweckgemeinschaft der **** wegen zusammengelebt? Und unsere ****? Sie sind fast erwachsen, haben eigene Ziele und Träume, brauchen uns eigentlich nicht mehr. Und dann natürlich Ben.
Ben, der mich in nur wenigen Tagen komplett aus Bahn geworfen hat. Ben der mir auf seine schüchterne, liebevolle Art seine Liebe gestanden hat, der dafür gesorgt hat, das nichts mehr so ist, wie es einmal war. Ben, für den ich die Liebe seines Lebens bin, was er mir immer wieder gezeigt und so dafür gesorgt hat, dass ich ihm ebenfalls meine Liebe gestanden habe. Eigentlich undenkbar. Ben der mich mit seinem dicken Schwa….Alleine bei dem Gedanken daran merke ich wie mir das Blut in die Schamlippen schießt und wie ich feucht werde. Prompt kneife ich beide Beine zusammen und reibe kurz meine Vagina über meine Leggins. Immer wieder kreisen meine Gedanken um Ben, ob er mich geschwängert hat und ob wir eine gemeinsame Zukunft haben können. Schockiert bemerke ich, dass Bernd in meinen Überlegungen gar keine Rolle spielt. Und mindestens genauso schockiert mich, das sich meine Begrifflichkeiten komplett geändert haben. Ich hätte nie im Traum daran gedacht, dass mir Dirty Talk gefallen würde, das ich solche Worte selber benutzen und das dann auch noch geil finden würde. Sehnsüchtig und ziemlich geil muss ich daran denken, wie er mir im Keller seinen Finger in den Po geschoben hat, wie peinlich es mir erst war und wie ich dann Lust auf mehr bekommen habe, viel mehr, was Ben noch gar nicht weiß.
„Oh Hanna, wenn das so weiter geht, entwickelst du dich zum Traum aller Männer – tagsüber eine Vorzeigefrau und Mutter, abends eine Schlampe im Bett“ grinse ich in mich hinein. Und je mehr ich über unseren Sex in den Bergen nachdenke, um so erregter werde ich.
“ Hanna, ruf ihn an an, überleg`dir, wo ihr euch treffen könnt“ führe ich mein Selbstgespräch weiter und habe dabei nur einen Gedanken….
Schnell greif ich zum Handy und wähle seine Nummer. Allein der Gedanke daran gleich seine liebe Stimme zu hören, lässt die Schmetterlinge in meinem Bauch Purzelbäume schlagen.
„Ja?“ höre ich am anderen Ende Ben genervt antworten und frage ihn erstaunt, warum er denn so sauer ist.
Und dann kommt etwas, was ich nicht verstehe und auch nicht erwartet habe.
„Nein, tut mir leid, ich habe deinen Kaschmirschal nicht bei meinen Sachen gehabt und leider auch nicht gesehen. Hoffentlich findest du ihn wieder, er war doch bestimmt sehr teuer. Ja, tschüss und viele Grüße an Mike“
Aufgelegt. Völlig perplex schaue ich auf mein Telefon und kann das Geschehene noch gar nicht richtig verarbeiten.
„Was war das denn?“ schreibe ich nun auch leicht angesäuert eine Whatsapp Nachricht an Ben.
Wenige Minuten später bekomme ich eine Nachricht zurück. „Ich konnte gerade nicht frei reden, da ich mit Pauline im Da Angelo sitze. Melde mich gleich.“
„Mein Gott Hanna, er vergnügt sich direkt mit ein anderen, jünger und hübscher als du. Wie konntest du nur glauben, seine Gefühle sind echt? Und du setzt dafür deine Ehe, ja, sogar deine komplette **** auf´s Spiel? Gehst im eigenen Haus fremd?“ mache ich mir sofort heftige Selbstvorwürfe, aber es ist auch noch etwas anderes -. Ich merke, wie weh mir das tut, wie eifersüchtig ich auf Pauline bin, und kann nichts daran machen. Tränen der Wut, der Enttäuschung und der Hilflosigkeit bahnen sich ihren Weg nach draußen….
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Edit: Keine Sorge, Sex kommt auch noch, aber erst kommen noch ein paar , nennen wir es Weichenstellungen. Und wie alle anderen Autoren hier: Für Feedback bin ich außerordentlich dankbar, ich übe ja noch
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Das Winterabenteuer
Die Abenteuer eines 18 Jährigen Schülers.
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