Chapter 81
by
gogo58
Wie geht es weiter? Ahnt Pauline etwas?
Lügen, nichts als Lügen (POV Ben)
Hallo zusammen, ich hätte nie gedacht, dass ich statt zu lesen selber einmal etwas in diesem Genre schreibe - bei meinen letzten schulischen Ergüssen war gefühlt Adenauer noch Kanzler, aber es ist wohl wie bei 007: never say never again ;-)
Unter hunderten von Geschichten, die ich im Laufe der Jahre auf unterschiedlichen Plattformen gelesen habe, haben es mir unter anderem zwei angetan: Diese hier und die "tanzende Verführung", an der Uwe selber weiter schreibt. Bei jedem neuen Kapitel von Uwe hatte ich eine Idee, wie es (langfristig) weitergehen könnte und da habe ich dann irgendwann beschlossen, das Schicksal von Ben und seinen Frauen für mich selbst mit meinen Ideen aufzuschreiben. Wenn es anderen auch gefällt, würde ich mich natürlich freuen. Eine Änderung habe ich eingeführt: Unterschiedliche Sichtweisen....
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Lügen, nichts als Lügen (POV Ben)
„Nein, tut mir leid, ich habe deinen Kaschmirschal nicht bei meinen Sachen gehabt und leider auch nicht gesehen. Hoffentlich findest du ihn wieder, er war doch bestimmt sehr teuer. Ja, tschüss und viele Grüße an Mike“ reagiere ich geistesgegenwärtig und beende sofort das Gespräch.
„Du duzt Frau Schuster? Seit wann das denn?“ reagiert Pauline sofort auf das mitgehörte Telefongespräch.
„Ach, weißt du, wir haben im Urlaub ja ziemlich viel Zeit miteinander verbracht und nachdem ich ihr Neujahr beim Aufräumen geholfen habe, hat sie mir das Du angeboten“ lüge ich schnell und bin über meine eigene Reaktionsschnelligkeit erstaunt.
„Pauline es ist lieb, dass du mir die Situation und vor allem von Lauras Verhalten erzählt hast, aber was erwartest du denn nun eigentlich von mir?“ versuche ich abzulenken und das Gespräch wieder in eine andere Richtung zu lenken. „Ich finde dich super süß, aber ich möchte jetzt keine feste Beziehung, mit niemandem. In wenigen Monaten werden wir unser Abi machen, und kein Mensch weiß, wo ich dann studieren werde. Und ein Kind möchte ich schon gar nicht, dafür bin ich noch viel zu ****. Das wäre eine einzige Katastrophe und ganz bestimmt keine Basis für eine gaaanz lange Beziehung !“ flunkere ich weiter ziemlich forsch darauf los.
„Bin gleich wieder da, ich will nur kurz zur Toilette“ gebe ich Pauline Zeit zum Nachdenken und stehe auf. Schnell gehe ich die Treppe zu den Sanitärräumen hinab und betrete die Herrentoilette. Sofort kontrolliere ich mein Handy und habe natürlich eine Nachricht von Hanna erhalten.
„Was war das denn ?“ steht dort, ohne jeden weiteren Kommentar.
Schnell schreibe ich eine Antwort, die Hanna beruhigen soll „Ich konnte gerade nicht frei reden, da ich mit Pauline im Da Angelo sitze. Melde mich gleich.“
Danach gehe ich wirklich zur Toilette, wasche mir die Hände und sehe mich dann im Spiegel an. „Ben, Alter, hast du eigentlich irgend einen blassen Schimmer, wie du aus diesem Schlamassel herauskommen willst? Was willst du eigentlich überhaupt?“ gehen meine Gedanken nur in eine Richtung, ohne wirklich Antworten zu haben. Etwas resigniert gehe ich zu Pauline zurück.
Schon auf dem Treppenansatz sehe ich , dass Pauline wieder den Tränen nahe ist. „Schau Pauline, ich habe dich wirklich gern, vielleicht sogar etwas mehr als das“ mache ich ihr Hoffnung, als ich wieder an unseren gemeinsamen Tisch gekommen bin, um dann fortzusetzen „aber was in der Hütte passiert ist, muss ich erst einmal verdauen. Außerdem habe ich noch keine Ahnung, wie ich mit Laura zukünftig umgehen soll. Du weißt, Mike ist mein Freund und wir sehen uns ziemlich oft.“
Strahlend legt sie ihre Hand sanft auf meine. „Ist das wirklich wahr, dass du mich ein kleines bisschen lieb hast? Und wegen dem Baby - Ich hatte meine Periode kurz bevor wir in die Berge gefahren sind, eigentlich dürfte da nichts passiert sein.“
„Leider“ fügt sie ganz leise hinzu und wird ein bisschen rot im Gesicht. Erleichtert lege ich meine andere Hand nun auf die, die meine hält und streichle ihre zarten Finger.
„Pauline, ich will ehrlich sein, das war und ist meine größte Sorge. Und ich möchte dich wirklich gerne wiedersehen und uns eine Chance geben, aber erst einmal muss ich das alles sacken lassen.“
„Ooh Ben, das verstehe ich total“ freut sie sich über den Lichtstreif am Horizont und drückt meine Hand nun ganz fest.
„Ben, was hast du denn da gerade gesagt?“ frage ich mich völlig verwundert und habe auch sofort die Antwort auf mein Handeln, als mein Blick auf ihre winterlich eingepackten Brüste fällt – der Gedanke an Ihren nackten, perfekten mädchenhaften Körper, der meinen reitet, lässt mich einfach nicht los…
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Das Winterabenteuer
Die Abenteuer eines 18 Jährigen Schülers.
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