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Chapter 13
by
Levantin
What's next?
Ein kleines Spiel 1
Ja, ich habe Fragen. Die erste wäre: Was für ein kleines Spiel meinst du?
Meine Gedanken kreisten, während ich auf eine Antwort von Loona wartete. Ich nahm meine Umgebung kaum wahr, doch meine Füße trugen mich sicher den gewohnten Weg Richtung Schule, zusammen mit einem Haufen wild durcheinander redender Schüler.
Haha, nun, die erste Frage erlaube ich dir ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Für alle weiteren Fragen, die ich dir beantworten soll, werde ich dir eine kleine Aufgabe geben. Du wirst etwas für mich tun, etwas, das mir Spaß machen wird, dir aber vermutlich eher peinlich ist oder leichtes Unbehagen bereitet. Wenn ich eine Frage nicht beantworten will, werde ich das nicht tun. Das Spiel endet, sobald du mir drei Fragen gestellt hast, die ich nicht beantworten will. Du kannst jederzeit aussteigen. Also, was sagst du?
Ich überlegte nicht eine Sekunde.
Gut, ich bin dabei. Erste Frage: Wo warst du gestern, nachdem du aus unserer Wohnung raus bist?
Mit einem Strom anderer Schüler schwebte ich in die Eingangshalle meiner Schule, und meine Füße trugen mich wie von selbst durch die wimmelnde Masse an Menschen zu dem naturwissenschaftlichen Bereich unserer Schule. Mein Handy in der Hand und meine Augen am Bildschirm klebend, gelang es mir ohne Kollision bis zum Bio-Raum zu gelangen. Ich schlüpfte in den Raum und setzte mich auf meinen angestammten Platz vorne in der ersten Reihe außen links. Noch 6 Minuten bis der Unterricht beginnt. Ich kramte meine Sachen aus der Tasche, während die letzten Schüler des Kurses langsam in den Raum trödelten. Ich setzte mich hin und positionierte mich so, dass Frau Müller mein Handy, welches ich auf meinem Oberschenkel ablegte, nicht sehen würde. Ich wartete. Warum dauerte es so lange, bis sie antwortete? Was machte sie gerade? War sie fertig mit Frühstücken und nun unterwegs zur Uni und antwortete mir deswegen nicht? Vermutlich war es nur das. Loona hatte es natürlich, anders als ich, nicht nötig, am Handy zu kleben und wartete nicht mit jeder Faser ihres Körpers auf eine Antwort von mir. Der Stuhl neben mir wurde zur Seite gezogen, und ich sah verwundert auf und erblickte das lächelnde Gesicht von Emma, die sich auf den Platz neben mir fallen ließ. Das war seltsam. Die Hausaufgaben von mir im Bus abzuschreiben war üblich, aber warum setzte sie sich neben mich und nicht wie sonst zu ihren Freunden in die hinteren Reihen des Kurses?
„Ich hoffe, du hast nichts dagegen, John. Ich habe über deinen Kommentar vorhin im Bus nachgedacht, und du hast recht, weißt du. Bio ist nicht gerade meine Stärke, also dachte ich, wenn ich hier bei dir sitze, würde ich vielleicht etwas mehr dazulernen als sonst. Ich dachte, du hättest vermutlich nichts dagegen.“
Ihr Lächeln wurde breiter, und sie spielte mit einer Strähne ihrer Locken, doch ich nahm sie nicht mehr wahr, denn mein Handy vibrierte auf meinem Bein. Ich nickte nur kurz und wandte meine Aufmerksamkeit wieder dem Display und damit Loona zu.
Darüber will ich nicht reden, aber ich dachte eigentlich, dass ich das bereits klar gemacht hätte. Schade, dass du bereits eins von drei Leben verspielt hast.
Meine Hände wurden feucht. Verdammt, scheinbar musste ich mit meinen Fragen strategischer vorgehen, als ich gehofft hatte. Loona schien es wirklich Spaß zu machen, mich zu quälen und im Ungewissen zu lassen.
„Guten Morgen“, hallte die laute Stimme von Frau Müller durch die Klasse. Ich versteckte mein Handy unter dem Tisch auf meinem Bein. Zum Glück saß ich direkt vorne, dadurch konnte Frau Müller meine Beine nicht beobachten. Sie fing an, zusammenzufassen, was wir letzte Stunde gemacht hatten, und fragte die Hausaufgaben ab. Ich tippte möglichst unauffällig auf meinem Handy.
Wann sehen wir uns das nächste Mal?
Ihre Antwort kam schnell.
Heute Abend. Schick mir ein Bild von deinem steifen Schwanz.
Mein Mund wurde trocken, und mein mittlerweile steifer Penis versuchte sich mit aller Mühe einen Weg durch meine Jeans in die Freiheit zu bahnen. Offensichtlich hatte sie das mit den Aufgaben ernst gemeint und war nicht gerade zimperlich, aber wie sollte ich das jetzt hier erledigen?
„Darf ich kurz auf die Toilette?“, fragte ich, und Frau Müller sah mich überrascht an.
„Ich dachte, du wüsstest es besser, John. Der Unterricht hat gerade erst angefangen, du hättest vorher gehen sollen. Jetzt darfst du jedenfalls noch nicht. Du kannst uns aber gerne beantworten, welches Enzym für die Spaltung von Proteinen verantwortlich ist.“
Nachdem ich ihre Frage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet hatte, überlegte ich fieberhaft, was ich machen sollte.
Bekommst du in 40 Minuten. Bin gerade im Unterricht, tut mir leid. Spielen wir heute Abend auch?
Ihre Antwort kam sofort.
Erst die Aufgabe, dann die nächste Frage. Du wirst dich noch etwas gedulden müssen.
Ich fluchte innerlich und steckte mein Handy in meine Tasche. Wenn ich bei Loona nicht weiterkomme, versuche ich mich eben auf den Unterricht zu konzentrieren. Erst jetzt wurde mir richtig bewusst, dass Emma neben mir saß. Das wäre vor ein paar Tagen noch das Highlight der Woche für mich gewesen. Anstatt dem Unterricht zu folgen, blieb mein Blick an dem Profil von Emma haften. Wie sie aufmerksam Frau Müller lauschte und angestrengt dreinblickte, war irgendwie niedlich und sexy gleichzeitig. Eine Falte hatte sich zwischen ihren Augenbrauen gebildet.
„Nun, schlagt ihr Seite 73 im Buch auf und bearbeitet Aufgaben 1-3 in Partnerarbeit. Anschließend vergleichen wir die Ergebnisse.“
Emma drehte sich zu mir um. Ihre Augen funkelten belustigt, als sie mich dabei erwischte, wie ich sie anstarrte.
„Ich hoffe, du hast dein Bio-Buch dabei, John. Meins ist zu Hause.“
Ich senkte peinlich berührt meinen Blick und kramte mein Buch aus der Tasche. Während ich die Seite aufschlug und mir die Aufgaben durchlas, rückte Emma näher an mich heran. Ich spürte Druck auf meinen Oberschenkeln und blickte verwundert nach unten. Emma war aus ihren Sneakern geschlüpft und hatte mir ihre Füße in den Schoß gelegt. Ihre Unterschenkel drückten gegen meinen harten Schwanz, und ich war mir sicher, dass sie ihn durch die Jeans spüren musste.
„Ich hoffe, du hast nichts dagegen“, sagte sie mit einem Grinsen im Gesicht.
„Hast du etwas dagegen, wenn du die Aufgabe vorliest?“
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Johns Verhängnis
Selbstfesseln kann gefährlich sein.
John will seinem "Hobby" der Selbstfesselung nachgehen, doch es läuft anders als er es sich erholft hat, doch vielleicht so wie er es sich ertäumt hat.
Updated on Jun 8, 2026
by Levantin
Created on Nov 3, 2023
by Levantin
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