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Chapter 11

Hat er genug?

Er will mehr, aber nicht hier

Christiane glaubt schon fast nicht mehr daran, dass die Bestrafung irgendwann endet, als Hubert innehält und sie hochzieht, damit sie auf die Füße kommt. Unsicher und schwankend steht sie da und hält sich die wie Feuer brennende Kehrseite. Sie hofft, endlich abhauen zu können. Doch bevor sie ein Wort hervorbringen kann, ist er auch schon aufgestanden, greift ihren Oberarm und führt sie hinaus auf den Flur. Dass sie nur das knappe, halbdurchsichtige Nachthemdchen trägt und darunter gar nichts mehr, ist in diesem Moment ihre geringste Sorge. Was hat er mit ihr vor?

"Bitte, lassen Sie mich doch gehen", jammert sie.

"Aber warum denn schon? Wir können doch noch jede Menge Spaß zusammen haben. Dazu will ich uns aber erstmal ein Plätzchen finden, wo es gemütlicher ist", weist er sie zurecht.

Er öffnet die erstbeste Tür, an der sie vorbeikommen. Zuerst hören sie nur ein lautes Keuchen und Stöhnen. Dann entdeckt Christiane geschockt die Quelle der Geräusche. Auf dem Bett stützt sich ein Mann mit den Armen ab, die Jeans bis zu den Knien herabgezogen, der Oberkörper steckt in einer schwarzen Lederjacke mit dem Emblem einer Rockergruppe auf dem Rücken. Sein haariger Hintern geht rhythmisch auf und nieder und stößt dabei zwischen ein Paar steil nach oben gestreckte Mädchenbeine.

"Oh. Besetzt", grinst Hubert, zieht die Tür wieder zu und etwas lauter ruft er: "Entschuldigung! Lasst euch nicht stören."

Hinter der zweiten Tür, die er aufreißt, schrecken sie zwei junge Frauen auf, die in ihren Betten hochfahren und die Eindringlinge entsetzt mit großen Augen anstarren. Beide tragen Nachthemden und ihre Haare sind verstrubbelt, aber Christiane kann sich nicht ernsthaft vorstellen, dass die zwei tatsächlich geschlafen hatten, bei dem ganzen Trubel und Lärm, der im Haus herrscht. Aber zumindest scheinen sie bislang keinen unerwünschten Besuch oder unschöne Erlebnisse gehabt zu haben. Sonst würden sie sich nicht so offenkundig fragen, warum ein bulliger Mann mit einem nur halb bekleideten jungen Mädchen in ihr Zimmer eindringt. Kurzzeitig wirkt es so, als wolle Hubert mit ihr im Schlepptau in das Zimmer der beiden hineingehen. Doch dann entscheidet er sich dagegen.

"Eine schöne Nacht wünsche ich. Keine Sorge, ihr werdet auch noch was erleben", kündigt er dreckig lachend an. Dann zieht er mit seiner Eroberung weiter, ohne den Eingang wieder zu schließen.

Der dritte Raum, den sie finden, ist endlich unbesetzt. Er schubst sie auf eines der Betten und drückt die Tür hinter sich mit dem Rücken zu, ohne seinen Blick von ihr zu wenden. Panisch sieht sich die Gefangene um. Der einzige Ausgang ist von ihrem Entführer blockiert. Und auch das Fenster ist kein Fluchtweg, weil sie sich in einem der oberen Stockwerke befinden. **** verlegt sie sich wieder aufs Bitten.

"Tun Sie mir nichts. Was wollen Sie denn von mir?"

"Das kannst du dir doch denken."

Er taxiert sie lüstern vom blonden Lockenkopf bis zu den zierlichen Füßen, wobei er besonderes Augenmerk auf den hellen, weichen Flaum legt, der sich unter dem Saum des viel zu kurzen Hemdchens abzeichnet, und fängt an, sich auszuziehen.

"Nein, bitte, nicht das. Ich habe doch noch nie ..."

Lässt er sich erweichen?

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