Hat Alex noch Fragen?

Ja, nämlich was sie mit Asha machen sollen

Chapter 67 by Hentaitales Hentaitales

"Also-" Alex sah etwas unsicher zu ihr. "Ich wüsste ganz gerne, was für ein Ziel wir eigentlich verfolgen. Wir schauen nach, wie es Asha geht, das ist klar. Wir sagen ihr, dass es Shorty gut geht. Und wir bieten ihr an, dass sie hier in die Villa kommen kann."

"Alles richtig", nickte Tom. "Gibt es ein Problem damit?"

Alex schüttelte den Kopf. "Kein Problem, aber eins ist mir nicht ganz klar. Wenn sie nicht mitkommen will, was machen wir dann?"

Von unten sah ihn Malia leicht verärgert an. "Wieso sollte sie nicht mitkommen wollen? Ich bin doch auch hier, und ich bin ihre beste Freundin; natürlich wird sie mitkommen wollen!"

"Dir hat man aber dein altes Leben schon kaputtgemacht", gab Alex zurück. "Sie hat ihres vielleicht noch. Wer sagt, dass sie zum Beispiel ihr Restaurant aufgeben will? Und vielleicht hat sie auch noch andere Freunde, die sie nicht zurücklassen will?"

"Ach, du kennst sie nicht so gut wie ich", widersprach Malia. "Wenn sie hört, dass ich hier bin, kommt sie ganz sicher mit euch. Das ist doch keine-"

Tom räusperte sich lautstark, um wieder die Aufmerksamkeit der anderen zu bekommen. "Shorty, ich verstehe, dass du das für selbstverständlich hältst, aber Roadie hat recht. Wir müssen auch in Betracht ziehen, dass deine Freundin nicht mitkommen möchte."

Mit einem verächtlichen Blick winkte Malia ab. "Nie im Leben!"

"Und wenn dem so ist", fuhr Tom ungerührt fort, "dann werden wir das respektieren. Mit Sicherheit werden wir sie nicht gegen ihren Willen entführen."

"Wenn sie nicht mitkommen will, dann habt ihr was falsch gemacht", beharrte Malia. "Und wenn ihr denkt, das könnte ernsthaft passieren, dann komm ich mit und rede mit ihr! Ich weiß genau, dass sie-"

Verärgert schnitt ihr Tom das Wort ab. "Shorty, du bist gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen. Wenn du im Moment dein Gesicht irgendwo zeigst, haben wir den Eingreiftrupp in drei Minuten dort. Willst du deine beste Freundin echt so in Gefahr bringen?"

Malia sah ihn verstimmt an. "Ihr könnt ja einen Videoanruf starten, wenn ihr da seid, und ich rede dann mit ihr."

"Hab ich bereits mit Pandora besprochen, und sie meint, das ist zu riskant, weil sie vor Ort das Netz überwachen könnten." Tom atmete einmal tief durch. "Shorty, du musst uns hier vertrauen. Roadie und Syren werden ihr Bestes tun. Aber es ist alleine die Entscheidung deiner Freundin, ob sie mitkommen will oder nicht."

"Ach, Scheiße." Mit einem Seufzen ließ Malia den Kopf hängen. "Macht doch, was ihr wollt!"

Leicht verärgert boxte ihr Jessie gegen den Arm. "Ey, ein bisschen dankbarer könntest du echt sein!" schimpfte sie. "Roadie und ich halten hier unsere Köpfe hin, damit du deine Freundin zurückbekommst. Ganz davon abgesehen, dass wir alle auffliegen könnten, wenn die uns zurückverfolgen. Ich versteh, wenn du dir Sorgen um sie machst, aber entweder du vertraust uns, oder wir lassen es!"

Malia starrte finster zurück. "Ich hab euch bis hierher vertraut. Ihr habt mich rausgeholt, da habt ihr schon etwas Vertrauen verdient. Aber wenn ihr es nicht schafft, sie zu überzeugen, geh ich zu ihr. Auch auf die Gefahr hin, dass sie mich nochmal schnappen. Und ich hoffe, ihr versucht dann nicht länger, mich davon abzuhalten!"

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