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Chapter 99 by ThormGravis

Wer (oder was) hat Lara vor dem Sturz gerettet?

ein... nennen wir es "eine Kreatur"

Viele Dutzend Meter unter Lara rauschte der Dschungelfluss wild schäumend über Felsen hinweg, eingezwängt in die steil aufragenden Wände der Schlucht. Ein Sturz dort hinunter wäre sicherlich mehr als unerfreulich gewesen, ging es der heißen Britin durch den Kopf. Sie konnte von Glück sagen, dass jemand sie vor dem Abgrund bewahrt hatte. Jemand... oder etwas.

Lara brauchte einen Moment, um sich vom Anblick der fatalen Tiefe zu lösen und ihre Augen langsam zu heben. Vor ihr am Rand der Steilwand stand eine über drei Meter große, humanoide Kreatur, deren sichtlich muskulöser Körper mit dichtem, schwarz-violetten Fell bedeckt war. Zwei kurze Beine endeten ich krallenbewährten Füßen, die frei vom borstigen Fell waren. Aus dem Oberkörper wuchsen vier Arme, die deutlich länger im Verhältnis zur gesamten Körpergröße waren, als es bei einem Mensch der Fall gewesen wäre. Lara schätzte die Reichweite der Kreatur auf beinahe zwei Meter und einer dieser starken Arme, deren Fell die muskulösen Konturen kaum verbergen konnte, hielt Lara mit großer Leichtigkeit an ihren Handgelenken fest. Schließlich fiel der Blick der schönen Archäologin auf das Gesicht der Kreatur. Es war von Fell eingerahmt, selbst aber unbehaart und erinnert an ein wirklich, wirklich hässliches Raubtier mit spitzer, fast schon wolfsartiger Schnauze, deren Nüstern gerade Laras Geruch einsogen.

Laras Augen und trafen die der Kreatur. "Wow, du hast wirklich vergessen >Hier< zu rufen, als bei der Schöpfung gefragt wurde, wer noch einen Tick Attraktivität vertragen könnte", scherzte die heiße Archäologin mit ihrem britischen Akzent. Ihr war bewusst, dass es ziemlich unklug war, das Wesen zu beleidigen, dass sie vor einem Sturz in die Tiefe gerettet hatte und sie immer noch leicht fallen lassen konnte, aber es war Lara schon immer schwer gefallen, ihre Klappe zu halten, und im Normalfall bescherte ihr britischer Humor eher Schwierigkeiten als das er sie aus solchen rettete.

Das Wesen antwortete nicht, sondern legte leicht den Kopf schräg und knurrte. Offenbar war es kein Fan von britischem Akzent, ging es Lara durch den Kopf. Der Blick der Kreatur wanderte langsam über ihren Körper, von ihrem schönen Gesicht über die großen, prallen, perfekt geformten Brüste und die schmale Taille bis hin zu ihren langen Beinen, die über dem gähnenden Abgrund baumelten.

"Kein Ding, lass dir Zeit mit deiner Überlegung. Ich habe heute nichts weiter vor." Auch wenn die Kreatur höchstwahrscheinlich weder ihre Worte noch ihren Witz verstehen konnte, hoffte Lara doch, dass der Charme ihrer Stimme vielleicht einen positiven Einfluss haben würde.

Die Blicke des Wesen glitten weiter über ihren Körper und blieben an ihren gewaltigen Titten hängen, die auch in dieser Position fest und prall nach vorne abstanden, als wären sie immun gegen jedwede Gravitation. "Na, offenbar findest du mich attraktiver als ich dich...", kommentierte Lara und rollte leicht mit den Augen. Sie war es gewohnt, dass Männer ihre Brüste stets anstarrten. Und dies galt auch für Tempelstatuen, Monster, Dämonen und alles andere, was irgendwie als männlich zu definieren war. Es konnte sie also nicht wirklich überraschen, dass auch dieses Ding ihre Brüste...

Eine Bewegung erweckte Laras Aufmerksamkeit und ihre Augen wandten sich in die Richtung. Im Unterleib der Kreatur teilte sich das Fell und ein großer, steil aufragender Ständer bahnte sich seinen Weg ins Freie, während er weiter wuchs. "Wirklich? Ist das dein Ernst?" Lara seufzte. Irgendwie war sie nicht wirklich überrascht, dass diese Kreatur sexuelles Interesse an ihr entwickelte. Es war schließlich nicht das erste Mal, dass irgendwelche Bestien auf sie standen. "Es wäre wirklich eine angenehme Überraschung, wenn irgendein Monster, auf das ich im Dschungel treffe, nicht gleich geil wird, wenn es meine Brüste sieht, aber das wäre wohl zu viel verlangt, oder?" Sie lächelte gequält, aber andererseits wäre sie beinahe schon enttäuscht gewesen, wenn dieses Ding anders reagiert hätte. Und wenn ihre Brüste dazu beitragen würden, dass sie nicht in den Abgrund fallen gelassen wurde, würde Lara sich sicherlich nicht beschweren.

Die Kreatur gab ein grollendes Knurren von sich, das weit über die Schlucht hallte. Lara tippte darauf, dass es sich um irgendeine Art von Paarungsschrei handelte, denn letztendlich lief es wohl auf dieses Interesse der Bestie hinaus. Die Blicke des Wesens fixierten Laras Brüste, dann griff einer der Arme nach ihr und packte herzhaft zu. Die kraftvollen Finger kneteten Laras rechte Brust durch das Top. Es war ein alles andere als sanfter Griff, aber das hatte Lara auch nicht anders erwartet.

Die heiße Grabräuberin keuchte unter der groben Berührung auf. "Na ich nehme an, du hast dir eine Belohnung verdient, weil du mich vor dem Sturz dort runter gerettet hast", befand sie, "und offenbar bist du nicht daran interessiert, dass ich dir einen Urlaub auf den Bahamas spendiere..." Lara war klar, dass ihre Optionen sehr begrenzt waren. Dieses Vieh wollte sie ganz offensichtlich und es wäre nicht das erste Mal, dass sie sich einer Monster aus irgendeinem Dschungel hingeben würde. Die sexy Archäologin seufzte. "Okay, du hast gewonnen." Sie streckte eines ihrer langen, schlanken Beine aus und presste ihren Fuß gegen den steil aufragenden Ständer der Kreatur, der auch für eine Körpergröße von drei Metern wirklich beachtlich groß war. Langsam rieb sie ihre Sohle darüber, um ihr Einverständnis zu signalisieren.

Das Wesen blickte sie kurz an und hielt inne, dann verstand es. Mit einem Ruck wurde Lara vom Abgrund weggezogen und landete recht unsanft im Gras am Rand der Klippe. Für einen Moment spielte sie mit dem Gedanken an Flucht, aber wahrscheinlich würde das Vieh sie wieder einholen. Außerdem hatte sie einen Deal mit diesem Ding ausgehandelt, wenn auch ohne Worte und ohne Einzelheiten zu verhandeln - und Lara war eine Frau, die zu ihrem Wort stand, jedenfalls meistens.

Sie kniete vor der Kreatur, die dicht vor sie trat. Der enorme Schwanz stand groß und steif vor ihrem Gesicht nach oben. "Na gut, großer Junge, wie hättest du es denn gerne?"

Was genau will die Kreatur?

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