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Chapter 9
by
C_Que
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die Chefin
Annabella war gerade aus der Wohnung raus und ich fragte mich, ob ich alle Tassen im Schrank hatte. Ich hatte eine hübsche Frau auf den Knien vor mir, die bereit war mich zu verwöhnen und schickte sie raus. Als ob das nicht genug war, habe ich ihr auch noch erlaubt wieder sie selbst zu sein. Ich schlug mir mit der Faust gegen den Kopf, während ich mich über meine Dummheit ärgerte. Was hatte ich mir dabei gedacht? Ich kannte die Antwort, ich hatte gar nicht gedacht, wie so oft in meinem Leben. Das gute war, dass sie jeden Tag um 12 Uhr bei mir auftauchen würde, doch was machte ich in der zwischen Zeit. Ich wusste es nicht. Allerdings stellte ich mir die Frage, ob diese Fähigkeit nur funktionierte, wenn ich mit jemandem direkt sprach, also von Angesicht zu Angesicht. Funktionierte die Fähigkeit vielleicht auch per Telefon oder als Sprachnachricht. Ich wusste es nicht. Ich speicherte erst mal die Nummer von Annabella ein. Ich blickte auf die Uhr, ihr hatte noch ein paar Stunden bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit machen musste. Aber ich konnte auch jetzt schon hinfahren, dann würde ich meine Chefin treffen und über mein Gehalt sprechen können. Ich machte mich fertig und fuhr zur Arbeit. An meinem Busdepot angekommen, machte ich mich auf den Weg in den Bürotrakt. Es war gerade wenig los und ich sah die Sekretärin meiner Chefin, die auf ihrem PC starrte und mich nicht wahrnahm. Ich ging wieder in den Flur und beschloss es doch mal zu probieren, immerhin konnte ich so, dafür sorgen, dass es jeder vergisst. Ich wählte die Nummer und ich hörte es klingeln. Die Sekretärin, die ich im übrigen ziemlich süß fand, nahm das Gespräch an.
"Ich Frau Sommer zu sprechen?", fragte ich sie.
"Nein, sie ist nicht im Haus, kann ich vielleicht helfen?", antwortete sie.
Ich wusste, dass es eine Lüge war, immerhin stand der Wagen der Chefin auf dem Parkplatz. Sie wollte nur nicht gestört werden.
"Sag mir, wo sie ist." teste ich meine Fähigkeit.
"Warum sollte ich ... Sie ist in ihrem Büro und will nicht gestört werden. Warum ... warum hab’ ich ihnen das gesagt?" hörte ich sie. Es klappte also auch über das Telefon. Meine Hände fingen an, vor Aufregung zu zittern.
"Mach dir keine Gedanken darüber. Sobald ich auflege, wirst du vergessen haben, dass wir miteinander gesprochen haben. Dann gehst du zu den Toiletten und ziehst dir deine Unterwäsche aus. Dann gehst du an deinen Platz zurück und legst sie bei dir auf den Tisch." sagte ich und legte auf. Mittlerweile war ich wieder beim Eingang ins Büro. Ich ging vor die Tür und sah durch die Scheibe, wie die Sekretärin zu den Toiletten ging. Als sie an mir vorbei war, ging ich rein und wartete in dem Vorzimmer. Die Sekretärin sah mich überrascht an, als sie mich sah und nahm ihre Hände hinter den Rücken.
"Hi, was machen Sie denn schon hier?", fragte sie mich.
"Du siehst mich nicht", antwortete ich schlicht, ich wollte wissen, wie weit meine Fähigkeiten reichten. Sie blinzelte und sah sich verwirrt um. Dann ging sie zu ihrem Platz und legte ihre rote Unterwäsche auf den Tisch. Ich stand auf und ging auf sie zu, doch sie reagiert überhaupt nicht.
"Hallo!", sagte ich, sie sah erschrocken auf und suchte nach mir, dabei stand ich genau vor ihr. Sie hörte mich also, das war gut.
"Geh auf die Toilette und bring dich zum Orgasmus", flüsterte ich ihr ins Ohr. Sie stand sofort auf und ging los. Ich nutzte die Gelegenheit und das neue Wissen über meine Fähigkeit und ging ins Büro meiner Chefin.
Sie sah überrascht auf, doch bevor sie reagieren konnte, gab ich auch ihr den Befehl mich nicht zu sehen und zu vergessen, dass gerade jemand ins Büro gekommen ist. Sie sah wieder auf ihren Bildschirm als ob nichts gewesen wäre. Ich ging auf sie zu. Sie hatte ihre Haare zu einem straffen Dutt gebunden, sie trug eine schwarze Bluse, Jeans und Sneakers. Ich musste feststellen, dass sie gar nicht auf ihren Bildschirm sah, sondern auf ihr Handy.
Ich stellte mich hinter sie und sah, wie sie auf ihrem Handy spielte.
Ich flüsterte ihr ins Ohr, dass sie mir eine Gehaltserhöhung geben sollte, und zwar eine ordentlich. Sie legte ihr Handy weg und schrieb eine E-Mail an die Buchhaltung, damit sie mein Gehalt anpasste. Das war schon mal sehr gut. Ich hatte noch einige Stunden Zeit, bis meine Schicht anfingen würde, Frau Sommer und ihre Sekretärin hingegen würden gleich Feierabend haben. Ich fragte mich, ob ich die beiden nicht Überstunden machen lassen sollte, damit ich mich mit ihnen vergnügen sollte. Ich wusste, dass Frau Sommer alleinstehend war und niemand auf sie warten würde, bei der Sekretärin war ich mir nicht so sicher. Da ich die Zeit nutzen wollte, empfahl ich Frau Sommer ihre Sekretärin nach Hause zu schicken. Sie stand auf, ging zur Tür und gab der Sekretärin für den Rest des Tages frei. Die sich mit einem Lächeln bedankte und sich fertig machte, um zu gehen. Frau Sommer ging wieder an ihren Platz und nahm erneut ihr Handy in die Hand.
Nun konnte ich testen, was ich noch mit meiner Fähigkeit machen konnte. Ich konnte immerhin schon mal dafür sorgen, dass man mich übersah, was nützlich sein würde.
"Du wirst mich wieder sehen, du wirst aber leise bleiben und dich nicht bewegen können", sagte ich ihr, als ich vor ihrem Tisch stand.
"Was machst du denn hier?", sagte sie wütend, blieb auf ihrem Stuhl sitzen.
"Ich habe eine interessante Entdeckung gemacht heute Morgen und ich möchte sie an dir austesten", antwortete ich mit einem Lächeln.
"Was denn bitte für eine Entdeckung und wieso kann ich mich nicht bewegen", sagte sie mit einer Mischung aus Wut und Angst.
"Ihr tut alle das, was ich sage. Ich weiß nicht warum, aber es ist so. Ich weiß nur noch nicht wie weit diese ich sag’ mal Fähigkeit reicht, deswegen werde ich es an dir ausprobieren." antworte ich gehässig.
"Mach es sofort ...", sagte sie mit bebender Stimme, doch ich unterbrach sie gleich.
"Du antwortest nur auf meine Fragen, sonst will ich kein Wort von dir hören!"
Ich fragte mich nur, womit ich anfangen sollte.
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Nur mit Worten
Die leute tun was ich ihnen sage
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