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Chapter 42 by The Pervert

Welches Problem hat Lesyamina noch ?

Lesyas Problem mit dem Amulett.

Lesya holte tief Luft, dann erklärte Sie was es mit ihrem Amulett auf sich hatte, und das Sie es unbedingt wiederhaben musste wenn Sie diesen Ort verlassen wollte.

?Du kannst dich nicht weit von ihm entfernen ?" vergewisserte sich Mufalla erneut.

?Dort wo mich Fasar und Fengor fanden war die Kraft schon so stark das ich kaum mehr gehen konnte. Sie zog mich zurück zu dem Amulett."

?Und jetzt ?"

?Ich spüre noch immer ein starkes ziehen, aber ich fühle mich nicht mehr so schwach."

Mufalla fuhr mit der Hand über sein Kinn und erzeugte ein schabendes Geräusch mit seinen Stoppeln.

?Ich habe von so etwas gehört. Für hohe Amtsträger und reiche Leute gibt es eine Magie mit der Sie Gegenstände oder andere Personen an sich binden können. Solch eine Magie ist sehr selten und teuer. Und gefährlich. Ich hörte dereinst von einem reichen Mann der sich mit solcherlei Magie an einen Kelch band, den er sehr liebte. Er wollte ihn falls er gestohlen würde so wiederfinden können. Leider wurde der Kelch aber gestohlen und der Dieb floh mit einer Luftmaschine. Der Reiche Mann konnte nicht schnell genug hinterher folgen und als die Entfernung zu gross wurde starb er an Entkräftung.

Die Verbindung zwischen dir und deinem Amulett scheint genauso zu sein. Das ist übel."

Lesya hatte zugehört und bekam ein mulmiges Gefühl. SIE sollte eine solche Verbindung mit einem Schmuckstück haben die sich nur reiche Leute leisten konnten ?

?Ich kenne das Amulett nicht aber entweder das oder Du musst besonders wertvoll sein."

Mufallas Blick sagte sehr deutlich was ER für kostbarer hielt.

?Jedenfalls ist klar, das Du den Stein zurück haben musst. Aber das wird ein Problem. Im Grunde wartet Honsas nur darauf, das die Armeen abziehen damit er und die anderen sich in dem Dorf nach Beute umschauen können. Ich muss wegen meinen Beinen und weil ich Bogenschütze bin irgendwo am Rand der Siedlung bleiben wo ich den anderen Deckung geben kann."

?Deckung ? Gegen wen ?"

?Manchmal werden Wachen zurückgelassen wenn wirklich wertvolle Schätze zu finden waren die nicht problemlos zu transportieren sind. Dann bleiben Wachen und warten auf einen Transport."

Lesya schüttelte betrübt den Kopf.

?Bei uns gab es nichts. Niemand war reich. Selbst der Wirt, einer unserer wohlhabendsten Männer besass nur wenig Gold."

?Oder natürlich andere Plünderer. Wir wissen das Kranakh und seine beiden Brüder in der Nähe sind. Sie verfolgen die Sklentorr-Armee genau wie wir. Allerdings hatten wir vor ein paar Tagen den Eindruck Sie hätten sich inzwischen anderweitig umgesehen. Aber meistens gibt es mehrere Plünderergruppen im Umfeld einer Armee. Ausserdem könnten noch überlebende Dorfbewohner da sein."

Lesya nickte verstehend, wenn auch nicht glücklich.

?Honsas würde dich also auf jeden Fall im Lager zurücklassen. Er würde nicht riskieren wollen das Du abhaust, oder getötet werden könntest. Dafür rammelt er zu gerne.

Also müsstest Du jemanden bitten das Amulett für dich zu holen. Aber Ich würde nicht mal mir selber trauen. Gerade wenn es um etwas geht das allem Anschein nach wertvoll ist. Du würdest dein Amulett nicht wiedersehen."

Lesya schaute verzweifelt.

?Was kann ich also tun ?"

?Du sagtest der Wirt hätte wenigstens etwas Geld gehabt ? Hat er es vielleicht versteckt ?"

?Im Moment hatte er keines mehr, da er eine grosse Lieferung Wein und Schnaps aus Mrakkaesch erwartet hatte. Und selbst wenn, ich kenne kein Versteck."

?Überlege es dir genau. Wenn dir so etwas einfällt könnte dich Honsas vielleicht mitnehmen weil Du dich ja dort auskennst. Ausserdem könntest Du dort Kleidung suchen. Dabei könntest Du dich mit etwas Glück kurz davonstehlen um dein Amulett zu suchen."

?Aber mir fällt nichts ein." murmelte die Elfe und liess die Ohren hängen.

?Dann fällt mir nur noch eines ein. Ich sagt dir schon, versuche dich an Bogart zu hängen. Ich wüsste nicht wie du ihn dazu bringen solltest, aber wenn ER dich mitnehmen würde, würde wohl keiner Protestieren. Mit ihm legt sich keiner an. Aber es ist weder leicht noch ungefährlich seine Freundin zu sein."

?Das sagtest Du bereits."

?Aber noch etwas. Um dir das Leben zu erleichtern. Du kannst kochen ?"

?N-natürlich. Als jemand der seit Jahren in einer Wirtsstube alle dreckigen und unangenehmen Arbeiten machen muss lernt man auch kochen. Du hast doch auch meinen Eintopf gestern..."

?Das meinte ich nicht. Kannst Du richtig gut kochen ? Kräftig und so das man vielleicht etwas mehr isst als man will ?"

Lesyas Gesicht zeigte das Sie die Frage nicht verstand.

?Ich kann gut kochen." sagte Sie dann bestimmt.

Mufalla grinst.

?Ich werde schauen ob Ich nachher ein Prink oder eine Wutz schiessen kann. Koche so gut, das sich die Männer überfressen. Wer einen vollen Bauch hat, und müde ist lässt selbst ein hübsches Mädchen in Ruhe."

Jetzt verstand Lesya.

?Ja, das kann ich machen. Aber dafür brauche Ich Kochgeschirr und vor allem Gewürze. Nur mit ein wenig Salz lässt sich nicht gut kochen."

Beider Augen blitzten gleichzeitig auf. Die selbe Idee verfing sich gleichzeitig in zwei Köpfen.

?Wenn Du in das Dorf mitgehen würdest könntest Du diese Sachen heraussuchen..." fing Mufalla an.

?... da Ich weiss was ich brauche, das aber nicht erklären kann und niemanden bei der Suche nach etwas wichtigem Stören würde..." führte Lesya den Gedanken weiter.

Beiden war klar das es noch immer viel Glücks bedurfte damit Honsas darauf einging, aber die Chancen waren wenigstens da.

Skam erschien an der Abtrennung von Mufallas Schlafstelle.

?He, Elfenhure !" knurrte er.

?Honsas will dich sehen. Seine Lanze muss geputzt werden."

Lesya und Mufalla drückten sich noch einmal die Hand, dann folgte die Elfe, sich vor Widerwillen schüttelnd, dem Teflori. Skam zwinkerte dem Bogenschützen zu.

Mufalla selbst begann voller Tatendrang seine Morgentoilette. Er hatte einiges vor.

Wie verläuft Lesyas Tag weiter ?

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