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Chapter 51 by The Pervert
Hat Lesyamina wirklich eine Wahl ?
Lesya soll sich entscheiden.
Honsas schien noch während er sprach seine eigenen Worte als Traumgebilde vor Augen zu haben. Er klang tatsächlich als würde er nicht im geringsten daran zweifeln das seine Vorstellungen sich genau so erfüllen würden wie er es sich ausmalte.
„Denke darüber nach. Bei mir wirst du zwar hart arbeiten müssen, aber auch eine Menge Spaß haben. Ich werde schon dafür sorgen, das dir nichts geschieht. Nach einer Weile wirst du fast nichts mehr tun müssen und in solchem Luxus leben wie eine Prinzessin.
Und außerdem weißt du ja, Elfen sind unsterblich. Eines Tages werde ich sterben. Dann wirst du mich beerben. Zwar wird mein Besitz dann unter dir und unseren Nachkommen aufgeteilt werden, aber du wirst den größten Teil bekommen und kannst dann ein Leben führen wie du es willst.“
Das traf Lesyamina als neuen Schock. Diesen gemeinen Fleischklops als Vater ihrer Kinder. Erst jetzt wurde sie erneut daran erinnert das sie ja, ohne Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft außer ihrer Elfenmagie, tatsächlich das Kind eines dieser Männer empfangen konnte.
Sie wusste kaum etwas über Elfen, hatte aber gehört das sie tatsächlich von jedem beliebigen männlichen Wesen ein Kind empfangen konnten.
Zwar schien sie sich im Moment darüber keine weiteren Gedanken machen zu müssen, aber die Idee das sie ein Kind von Honsas bekommen könnte erschreckte sie erheblich.
Der sprach indes ungerührt weiter.
„Wenn ich dich jedoch verkaufen würde, kann dir alles passieren. Du glaubst gar nicht was einige Geldbäuche mit ihren Sklaven alles anfangen. Und viele würden nur zu gerne eine Elfe erstehen um festzustellen ob die vielen Dinge die man über Sie erzählt wirklich war sind.
Wenn Sie dich nur zur Belustigung von Kranken, Aussätzigen, Monstern und Tieren besteigen lassen würden könntest du noch von Glück reden. Ich kenne selbst ein paar Gerüchte was man mit Elfenkörpern alles machen können soll.
Ihr Elfen habt starke Körper mit erstaunlichen Heilkräften. Aber glaubst du, das Elfenfleisch selbst dann nach wächst, wenn man es bis auf den Knochen entfernt ? Oder das der Saft deiner Leber solange er durch eine dünne Röhre aus deinem lebenden Körper fließt Eisen in Silber verwandeln kann ?
Glaube mir, es gibt mehr als genug Scharlatane die solche Experimente gerne mit dir durchführen würden.“
Lesyamina wurde es fast schlecht. Wenn Honsas mit seinen Worten beabsichtigt hatte sie zu ängstigen und zu verunsichern hatte er sein Ziel hervorragend erreicht. Lesyamina hatte Angst !
Das beruhte zum Teil auch darauf das Sie selber bei einigen Wirtshausgesprächen ähnliche Dinge gehört hatte, wenn die betrunkenen Händler von außerhalb sich über Elfen im Allgemeinen unterhielten.
Oft hatte Sie sich, wenn die Gäste all zu betrunken und aufgedreht waren versteckt um ihnen nicht in die Hände zu fallen wenn Sie darüber „nachdachten“ ob man nicht mal probieren sollte, ob es stimmte das ...
Sie hatte eine schlechte Meinung von Menschen und traute ihnen alles böse zu. Und es sollte ja noch andere Wesen geben die Menschen an Bösartigkeit noch übertrafen.
Anscheinend hatte Honsas seinen Vorschlag damit beendet. Er begann erneut seine Anstrengungen zu steigern. Wieder musste Lesyamina mühsam nach Luft schnappen.
„Und außerdem solltest Du bedenken, das Mufalla ebenfalls betroffen währe.
Glaube ja nicht ich hätte nicht bemerkt das er dich sehr väterlich ansieht.
Ich weis ja nicht welche Qualitäten der alte Bock noch als Liebhaber hat, aber er scheint sich für eine Art Ersatz-Vater für dich zu halten.
Wenn ich dich verkaufen will würde ich ihn vermutlich töten müssen, da er das zu verhindern versuchen würde. Ihn könnte ich wohl kaum mit verkaufen.
Also, meine kleine Elfenschlampe, wie ist es ? Wenn wir Malakarusa angekommen sind, bleibst Du dann bei mir und wirst mir helfen den besten Puff von Malakarusa aufzumachen oder soll ich dich mit den anderen zusammen an einen Sklavenhändler verkaufen ?“
Lesyamina hatte gar nicht mehr hin gehört. Wenn Sie nicht gerade um Luft kämpfte versuchte Sie die Schmerzen die ihr Honsas brutale Stöße verursachten zu ertragen.
Dazwischen blitzen Bilder davon auf was sich ihr ängstlicher Geist aus Honsas Gerede an schrecklichen Ideen ausmalte.
Sie spürte mehr als das Sie es hörte das er sie etwas gefragt hatte. Hätte das Mädchen noch klar denken können hätte sie ihm wohl alles versprochen um eine Chance zu bekommen ihren Kristall wiederzubeschaffen. Doch ihr verwirrtes Denken kannte im Moment nur noch den Wunsch das dieser Alptraum aus Schmerz und finsteren Visionen aufhörte.
So keuchte Lesyamina ein leises „Nein !“ hervor.
Wie reagiert Honsas ?
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Aertheril - Das Geheimnis des grünen Kristalls
Die Erlebnisse einer jungen Elfe in einer schwebenden Fantasy Welt.
Updated on Nov 30, 2002
Created on Nov 30, 2002
by Lesandira
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