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Chapter 2 by barad barad

Was geschieht in den nächsten Tagen?

Lena meldet sich bei Marc....

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Chapter 2: Ein Telefonat mit Lena

Marcs Telefon vibrierte auf dem Küchentisch, während seine Frau die Reste des Abendessens wegbrachte. Es war ein abendlicher Ritual, das ihn normalerweise beruhigte – die Sicherheit des Alltags. Doch der Name auf dem Display schnitt diese Sicherheit wie ein Messer durch. Lena. Eine unbekannte Nummer. Ein unbekannter Name. Aber ein bekanntes Gefühl: eine kalte, elektrische Erwartung kroch ihm aus dem Handgelenk bis in die Brust.

Er ging in sein Arbeitszimmer, ein kleines, abgeschottetes Zimmer mit Bücherregalen und einem alten Schreibtisch. Die Tür schloss er nicht, aber das Gefühl der Isolation war bereits da. Er nahm das Telefon, seine Finger waren trotz der Wärme im Raum kalt.

“Hallo?”, seine Stimme war neutral, ein Lehrer-Ton.

“Marc?” Die Stimme am anderen Ende war ****, klar und hatte einen unterdrückten, spielerischen Unterton. “Ich bin Lena. Kathy hat mir deine Nummer gegeben.”

Marc setzte sich auf den Schreibtischstuhl. Das Holz knarrte. Kathy hatte seine Nummer an eine andere Frau gegeben. Eine Frau, die ihn jetzt anrief. Seine Fantasie hatte gerade eine neue, konkrete Dimension erreicht.

“Sie sagte, du hätte einen… sehr interessanten Vorschlag”, fuhr Lena fort. Ihre Stimme war nicht schüchtern. Sie war forschend. “Und dass ich dir vielleicht helfen könnte.”

“Was weißt du?”, fragte Marc, seine eigene Stimme wurde jetzt etwas lockerer, weniger kontrolliert.

“Alles”, sagte Lena einfach. “Sie sagte, du willst zuschauen. Du willst sehen, wie eine Frau mit einem bestimmten Typ Mann… intim wird.” Ein kleines Lachen, fast ein Kichern. “Ein großer, schwarzer Mann. Mit einem entsprechenden Körper.”

Marc schloss die Augen. Die Worte waren jetzt nicht seine eigenen, sie wurden von einer fremden Stimme ausgesprochen, in seinem eigenen Haus. Es war real. Es war kein Restaurantgespräch mehr, keine vage Möglichkeit. Es war ein Telefonat mit einer Frau, die bereit war.

“Und du…?”, begann Marc.

“Ich bin wie Kathy”, sagte Lena, ihre Stimme sank zu einem vertraulichen, süßen Ton. “Ich mag es auch, gesehen zu werden. Und ich habe… Erfahrung.”

“Erfahrung?”, Marcs Frage war mehr ein Ausatmen.

“Mit großen Männern. Mit… schwarzen Männern.” Lena ließ eine kleine Pause, die mit Bedeutung gefüllt war. “Kathy sagte, du bist ein… Voyeur. Ein Mann, der seine Fantasien sehr genau kennt. Das finde ich faszinierend.”

Sie begann zu erzählen. Nicht über sich selbst, sondern über ihre Vorstellungen. Über die Art, wie sie es liebte, wenn ein Mann sie ansah, während sie mit einem anderen Mann war. Über das Gefühl von Macht, das es gab, zwei Männer mit ihrer eigenen Sexualität zu kontrollieren. Einen, der tat, und einen, der nur sah. Ihre Worte waren nicht explizit, aber sie waren unmissverständlich. Sie beschrieb keine Handlungen, sie beschrieb Atmosphären. Das gedämpfte Licht eines Hotelzimmers. Die Geräusche von Kleidern, die auf den Boden fallen. Der Blick eines Mannes, der hungrig war, aber sich nicht bewegen durfte.

Marcs Hand um das Telefon wurde warm. Er spürte eine physische Reaktion, einen Druck in seiner Jeans, der langsam, unaufhaltsam wuchs. Lenas Stimme war ein Instrument. Sie wählte ihre Worte wie eine Musikerin ihre Noten – sanft, dann intensiver, dann wieder sanft.

“Und du”, sagte sie nach einer Weile, ihre Stimme war jetzt ein direkter, anziehender Strom, “du willst nur zusehen? Nicht sprechen? Nicht eingreifen?”

“Nur zusehen”, sagte Marc, seine Stimme war jetzt rau. “Das ist… das ist alles.”

“Aber du willst es genau sehen”, sagte Lena. “Du willst jedes Detail. Du willst sehen, wie er mich anfasst. Wie er mich auszieht. Wie er mich… berührt.”

"Ja."

Das Wort kam ohne Gedanken. Es war eine automatische Antwort.

Lena lachte, ein warmes, zufriedenes Lachen. “Das ist gut. Das ist sehr gut. Ich habe einen Freund… einen Kontakt. Er ist genau, was du beschrieben hast. Groß. Schwarzer. Und sein Körper… ist beeindruckend.”

Marc lehnte sich zurück, sein Kopf dröhnte. Es war zu schnell. Es war zu real. Aber seine Fantasie hatte nie Realität gesucht, sie hatte nur Bilder gesucht. Und jetzt bot ihm eine fremde Stimme diese Bilder an, mit einem konkreten Plan.

“Er ist… verfügbar?”, fragte Marc.

“Er ist immer verfügbar für solche Arrangements”, sagte Lena, ihr Ton wurde jetzt geschäftlich, aber mit einer unterliegenden, sexuellen Energie. “Er mag es auch. Er mag es, wenn eine Frau ihn anleitet. Und wenn ein anderer Mann… zuschaut.”

Sie machte eine Pause. Marc konnte ihr fast den nächsten Satz voraussehen.

“Ich könnte etwas für das nächste Wochenende arrangieren”, sagte Lena, ihre Stimme wurde langsamer, ziehend. “Ein Hotel. Ein Zimmer mit… zwei Betten. Einem für uns. Und einem für dich… zum Sitzen. Zum Zuschauen.”

Marcs Mund war vollkommen trocken. Ein Zimmer mit zwei Betten. Eine Szene, die er kontrollieren konnte? Eine Szene, die für ihn arrangiert war?

“Und du…”, fuhr Lena fort, “du würdest kommen. Du würdest alles sehen. Von Anfang bis… Ende.”

“Ende?”, Marcs Frage war mehr ein Flüstern.

“Ja”, sagte Lena, ihre Stimme sank zu einem verschwörerischen, lockenden Ton. “Du würdest sehen, wie er mich nimmt. Wie er mich… fickt. Mit seinem großen, schwarzen Schwanz.”

Die Worte waren jetzt explizit. Sie waren direkt. Sie waren das, was Marc in seiner Fantasie immer gesagt hatte, aber nie ausgesprochen. Lena sagte sie für ihn. Sie sagte sie mit einer Ruhe, einer Sicherheit, die ihn erschütterte.

“Und du würdest nichts tun”, sagte sie. “Du würdest nur sitzen. Und zusehen. Und… vielleicht würde ich dich auch anschauen. Während er mich nimmt. Ich würde sehen, wie du mich anschaust. Wie du Lust auf mich hast, aber nicht handeln kannst.”

Marc konnte nicht sprechen. Seine Fantasie war jetzt ein Skript. Ein Skript, das von einer anderen Frau geschrieben wurde. Lena war nicht Kathy. Lena war eine Vermittlerin. Eine Frau, die seine Fantasie nicht nur akzeptierte, sondern professionalisierte.

“Das nächste Wochenende”, sagte Lena wieder, ihre Stimme wurde jetzt final. “Ich arrangiere es. Ich kontaktiere dich dann nochmal, mit den Details. Das Hotel oder ein anderer passender Ort. Die Zeit. Die… Regeln.”

“Regeln?”, Marc konnte jetzt wieder sprechen, seine Stimme war eine Mischung von Angst und unerträglicher Erregung.

“Regeln für dich”, sagte Lena. “Du darfst nicht sprechen. Du darfst nicht aufstehen. Du darfst nur… zuschauen. Und vielleicht… du darfst dir selbst etwas tun, wenn du es nicht mehr aushalten kannst. Aber nur, wenn ich es dir sage.”

Marc schloss die Augen. Die Welt hinter seinen geschlossenen Augen war die Fantasie. Lena sprach sie aus. Lena machte sie real. Er hatte nicht gedacht, dass es so einfach sein könnte. So organisiert.

“Ich…”, begann Marc.

“Du willst es”, sagte Lena, ihre Stimme war jetzt eine Befehl. Sanft, aber unmissverständlich. “Ich höre es in deiner Stimme. Du willst es mehr, als du irgend etwas in den letzten Jahren gewollt hast.”

Sie hatte recht.

“Okay”, sagte Marc. Das Wort war klein. Es war ein Zustimmung. Es war ein Schritt über eine Grenze, die er nie überschritten hatte.

“Gut”, sagte Lena. “Ich werde dich kontaktieren. Bis dann… denke über die Details. Denke darüber, was du sehen willst. Und vielleicht… denke darüber, was du fühlen willst.”

Sie legte auf. Das Telefon wurde still. Marc blieb auf seinem Stuhl sitzen, sein Körper war ein einziger Nerv. Das Telefonat hatte fünf Minuten gedauert. Aber es hatte seine Welt neu geordnet. Lena war eine neue Variable. Eine Frau, die handelte. Lena hatte den Plan gemacht. Lena hatte Autorität.

Er stand auf, sein Körper war schwer, sein Geist war klar und verwirrt gleichzeitig. Seine Frau kam ins Zimmer, mit einer Tasse Tee in ihren Händen. “Alles gut?”, fragte sie, ihr Blick war warm, unwissend.

“Ja”, sagte Marc, seine Stimme war normal. “Ein Kollege. Ein organisatorisches Problem.”

Er ging zurück in die Küche, nahm die Tasse von seiner Frau. Seine Hand war stabil. Seine Augen waren klar. Aber unter dieser Klarheit war ein Plan. Ein Plan für das nächste Wochenende. Ein Plan, der von einer Frau namens Lena gemacht wurde. Eine Frau, die ihn anziehen konnte, mit nur ihrer Stimme. Eine Frau, die seine Fantasie nicht nur akzeptierte, sondern sie verwaltete.

Lena meldet sich....

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