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Chapter 8 by Papas_Liebling Papas_Liebling

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Informationsbeschaffung

Original von newbeforeold.

Unmittelbar danach begannen die ernsthaften Gespräche. Marc stellte fest, dass die Amerikaner bemerkenswert offen waren, den kanadischen Forderungen nach höheren Gewinnen aus ihren Börsengeschäften nachzugeben. Die innenwirtschaftliche Lage schien noch schlechter zu sein, als Marc vermutet hatte. Er war sich sicher, dass, welche Pläne die Amerikaner auch immer hatten, er wahrscheinlich nur eine stark geschönte Version davon zu hören bekommen würde. Also würde er sein Bestes tun, um so viel wie möglich herauszufinden, was wirklich Sache war.

Als die Konferenz für die Mittagspause unterbrochen wurde, strömten sowohl die Männer als auch die Frauen auf den Flur hinaus. Die Frauen begaben sich alle direkt zur Toilette. Jenkins lud die Männer ein: „Wir haben einen Tisch im Hotelrestaurant reserviert. Es gilt als eines der besten Restaurants der Stadt. Ich denke, nach diesem erfolgreichen Start verdienen wir alle ein richtiges amerikanisches Essen.“

Als sich die Gruppe auf den Weg machte, nutzte Marc die Gelegenheit, um sich unter vier Augen mit Jenkins zu unterhalten.

„Entschuldigen Sie bitte“, begann er. „Mir ist aufgefallen, dass Sie einen Ehering tragen. Sind Sie verheiratet?“

„Ja, das bin ich.“ Jenkins lachte. „Seit zehn Jahren. Barbi ist eine schöne und gehorsame Frau.“

„Darf ich fragen, wo sie ist?“

Jenkins zuckte mit den Schultern. „Das dürfen Sie, aber ich weiß nicht, warum Sie das interessiert. Sie ist natürlich zu Hause und kocht wahrscheinlich mein Abendessen oder putzt die Wohnung. Oder sie ruht sich aus, denn sie ist derzeit hochschwanger, wie üblich.

„Herzlichen Glückwunsch“, sagte Marc und behielt seine wahre Meinung für sich.

„Danke. Es ist unser siebtes Kind. Unser erstes Kind geht bald zur Schule, also werden wir sie wahrscheinlich bald nicht mehr sehen, aber wir haben ja noch viele andere!“

Marc war sich nicht sicher, ob er „Das tut mir leid“ sagen sollte, und Jenkins schien von der Situation auch nicht sonderlich betroffen zu sein. Stattdessen fragte Marc: „Ich habe bemerkt, dass Sie ... hm? Die Annehmlichkeiten dort drinnen ausnutzen. Was sagt Ihre Frau dazu?“

Jenkins warf ihm einen fast mitleidigen Blick zu. „Weiber sollen keine eigene Meinung haben, mein Freund. Darüber sollten Sie sich keine Gedanken machen. Wenn sie eine Meinung hätte, dann wäre es sicher die, dass jedes Mal, wenn ich einer anderen Schlampe in den Hals spritze, weniger Sperma für sie zum Schlucken übrig bleibt. Hab' ich nicht recht?“

Er stieß Marc lachend mit dem Ellbogen in die Seite.

Unsicher, wie er reagieren sollte, lächelte Marc den Amerikaner blass an. „Das ist hier also normal?“

„Oh ja, klar! Wir haben sogar gerade ein paar zusätzliche Schlampen bei uns zu Hause wohnen. Das ist zwar etwas teuer, aber es lohnt sich, wenn sie schwanger ist. Und wie jede gute kleine Ehefrau ist sie das die ganze Zeit über. Sie ist es also gewohnt, mir beim Ficken mit anderen Frauen zuzusehen. Ich lasse sie dabei an ihre Grenzen gehen, sie scheint ziemlich darauf zu stehen. Möchten Sie ein Foto von ihr sehen?“

„Ich ...“, war alles, was Marc herausbrachte, bevor Jenkins schnell mit der Hand winkte, um den Bildschirm seines Ringphones zu öffnen, und dann ein paar Gesten machte, um ein Foto an Marcs Handy zu senden. Er tippte schnell mit dem Daumen auf sein eigenes Ringphone und das Foto erschien über seiner Hand.

Es zeigte eine schöne blonde Frau, die strahlend vor der Kamera stand und schüchtern kicherte, als sich das Bild leicht bewegte. Zu Marcs Schock war sie völlig nackt, mit einem großen schwangeren Bauch und einer komplett rasierten Schamgegend. Beide Hände umfassten ihren riesigen Bauch, sodass ihre kugelförmigen und offensichtlich stark vergrößerten Brüste frei lagen.

Marc sah sich verstohlen um, ob jemand anderes bemerkte, dass er sich im Flur ein Bild einer nackten Frau anschaute. Aber allem Anschein nach war das hier ganz normal. Zwei Hotelpagen schlenderten vorbei, als wäre nichts daran ungewöhnlich.

„Sie sollten sie mal sehen, wenn sie gerade kein Baby austrägt. Sie ist so eine schöne kleine Hure.“ Als Marc das Bild ausschaltete, fuhr er fort: „Was ist mit Ihrer Frau? Haben Sie auch gute Bilder von ihr?“

„Ach, sieh an, wir sind schon da“, rief Marc erleichtert aus, als sie sich dem Restaurant näherten. Aus seiner Sicht war das sehr gut so.

Das „Capital Grille“, wie ein großes Schild über der Tür verkündete, war natürlich für ihre „private Veranstaltung“ geräumt worden. Die Regierung wollte offenbar nicht, dass irgendwelche Normalbürger ihren Gästen einen falschen Eindruck vermittelten. Das Restaurant war gut ausgestattet, mit scheinbar authentischen Holzmöbeln, Messinggeländern, ledergepolsterten Sitznischen und Reihen über Reihen von Gläsern, die über der Bar hingen.

Der einzige besetzte Platz im Lokal war eine Sitzecke in der Ecke, in der zwei Frauen in denselben weißen, gebügelten Uniformen wie der Rest des Personals saßen, vor sich Gläser mit Wasser. Sie hatten miteinander gesprochen und gelacht, bis die Gruppe eintrat, und nickten ihnen dann respektvoll zu. Aber vielleicht zum Glück schien weder Jenkins noch einer der anderen Amerikaner die Frauen besonders zu beachten, und sie kehrten bald zu ihrer Unterhaltung zurück.

Da sie zu viele waren, um an einem einzigen Tisch Platz zu finden, nutzte Marc die Gelegenheit, mit Mr. Gray, dem Unterhändler der amerikanischen Oppositionspartei, zu essen, und überließ es seinen Kollegen, sich um Jenkins zu kümmern. Im Gegensatz zu dem breitschultrigen, lautstarken Verhandlungsführer war Mr. Gray schmächtig und unscheinbar und trug eine echte Brille (heutzutage eine Seltenheit) statt einer elektronischen.

„Danke für Ihre Unterstützung da drin“, sagte Marc.

Gray zuckte mit den Schultern. „Was soll's, es hat ja nichts gebracht. Bei allen wichtigen Entscheidungen werde ich von den anderen überstimmt, da kann ich mich genauso gut bei unwichtigen Dingen gegen sie stellen.“

„Empfehlen Sie etwas auf der Speisekarte?“

Gray warf ihm einen Blick zu. „Wir werden sicher alle dasselbe bestellen. Wie ich Jenkins kenne, bekommen wir wahrscheinlich Rippchen. Was angesichts der Versorgungslage ehrlich gesagt verrückt ist.“

Marc senkte die Stimme und beugte sich über den Tisch. „Wir wissen, dass Präsident Anderson diese Gespräche ohne die Versorgungsengpässe nicht vorgeschlagen hätte. Wie schlimm ist es wirklich?“

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