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Chapter 3 by Roman Sans Dilero

Ist der Charismawurf erfolgreich?

Fehlschlag

Anne beobachtete gespannt wie der Würfel fiel, er schlug zwei mal auf, rollte noch ein Stückchen weiter und blieb schließlich auf einer 6 liegen, bei einem 20-seitigen Würfel kein besonders gutes Ergebnis. Hoffnungsvoll schaute Anne auf ihr Charakterblatt um bei Charisma eine enttäuschende +0 zu finden, es sah nicht sehr gut für Ennia aus.

„Ich habe eine Sechs, plus Null also bleibts dabei.“ Informierte Anne den Mann enttäuscht.

„Das reicht leider nicht, der Bürgermeister wird mit Ennias Erklärung nicht zufrieden sein.“ Kam die Antwort prompt und Anne war sich sicher, schlecht verdeckte Freude in der Stimme des Mannes zu hören.

Ennia stand mit verschränkten Armen vor dem Bürgermeister der sie forschend musterte während er über ihre Antwort nachdachte. Schließlich verzog er die Mine und schüttelte den Kopf.

„Ein Gewand kann man fälschen oder stehlen und wer sagt, dass eure Ohren nicht nur angeklebt sind? Kommt näher heran ich will prüfen ob sie aus Fleisch und Blut sind oder nur aus Gips.“ Winkte der Bürgermeister die Elfin an den Schreibtisch heran.

**** trat die Elfin vor und beugte sich nach vorne sodass der untersetzte Mann besser an ihre Ohren herankam. Er legte seine Hände über beide ihrer Ohren und begann sie abzutasten, erst sanft und dann mit mehr Druck. Ennia spürte wie das Blut ihr in die sensiblen Ohren schoss und sie rot und heiß wurden, mit jeder Sekunde fühlte sie sich mehr entwürdigt und sie hoffte die Tortur würde bald enden.

Stattdessen begann der Bürgermeister nun die Ohren zu kneten, die Waldläuferin traute sich aber nicht etwas zu sagen aus Angst ihre Stimme würde brechen, sie wollte auch keinen Fall Schwäche vor diesem widerlichen Mann zeigen.

Der Bürgermeister beendete seine Inspektion damit kräftig an den Ohren zu ziehen. Der plötzliche **** überraschte Ennia und sie konnte sich ein spitzes Stöhnen nicht mehr verkneifen. Mittlerweile fühlte sich ihr ganzer Kopf heiß an und sie war sich sicher, dass ihr Gesicht knallrot sein musste.

„Hm also die Ohren sind echt aber vielleicht seid ihr ja auch ein sehr großer Halbgnom. Ich habe über Elfen gehört, dass sie dort unten überhaupt keine Haare haben.“ Der Bürgermeister deutete auf den Schritt der Elfin. „Wenn ihr mir zeigen könnt, dass ihr dort unten kahl seid werde ich eurem Wort trauen, dass ihr eine Waldläuferin der Alluai seid.“

„Seid ihr von Sinnen? Ich werde euch nicht meine Scham zeigen nur weil ihr mir nicht vertrauen wollt. Lasst mich einfach meine Arbeit machen, ich spüre, dass der Wald hier von der Korruption eingenommen ist. Wollt ihr einfach dass ich weiterziehe?“ Ennia hatte genug von den Schikanen des Bürgermeisters.

Einschüchterungswurf … Fehlschlag!

„Ich weiß genauso wie ihr, dass wenn ihr wirklich eine der Aluuai seid euer Eid euch verbietet einfach weiter zu ziehen. Ihr müsst euer Bestes tun um die Korruption austreiben ob ihr es wollt oder nicht. Ich habe euch Unterschlupf und Verpflegung geboten und wenn ihr weiterhin die Unterstützung des Dorfes bei eurer Aufgabe wollt dann tut ihr gut daran mir zu gehorchen. Also runter mit dem Schurz!“ Erhob der Bürgermeister die Stimme und Ennia roch das Bier in seinem Atem.

Die Elfin blickte den Mann garstig an während er fordernd an seinem Schreibtisch stand. So sehr sie den Mann verabscheute musste sie sich eingestehen, dass er Recht hatte. Sie musste etwas gegen die Korruption des Waldes tun und es würde die Arbeit enorm komplizieren wenn sie dabei nicht auf die Ressourcen des Dorfes zurückgreifen könnte.

„Geht Ennia auf die Forderung des Bürgermeisters ein?“ Kam die Stimme des Mannes vom Kamin.

„Ich schätze mal sie hat keine andere Wahl.“

„Dann komm mal hier vorne an meinen Schreibtisch und lass mich sehen ob du denn auch unten kahl bist.“

„Echt jetzt?“ Antwortete Anne perplex.

„Ja echt. Vieles was Ennia widerfährt werden wir auch hier im echten Leben ausspielen. Also komm her wenn du nicht aufhören möchtest.“ Erklärte der Mann und Anne merkte dass er ungeduldig wurde.

Sie zögerte kurz aber überwand sich dann und trat an den Schreibtisch. Mit zittrigen Händen öffnete sie den Gürtel und ließ den Lendenschurz zu Boden fallen. Sie hatte jetzt nur noch den Slip an und jetzt spürte auch Anne wie ihr das Blut in den Kopf stieg. Langsam zog sie die Unterhose nach unten bis ihr Venushügel völlig frei war und man die Vorhaut ihres Kitzlers schon erahnen konnte.

„Keine Haare genau wie Ennia.“ Bemerkte der Mann bevor er sich nach vorne beugte und mit seiner Hand über Annes Venushügel fuhr.

Anne hatte sich heute erst rasiert und als die Hand des Mannes über dir kurzen Stoppeln fuhr, sendete es einen Schauer über ihren Rücken. Sie war froh, dass sie die Unterhose nicht weiter nach unten gezogen hatte denn ansonsten hätte der Mann vielleicht gesehen wie sie vom sanften Streicheln etwas feucht geworden war.

„Ich finde du solltest dich wachsen lassen, dann wäre es noch näher an Ennia dran. Wenn du die Rechnung das nächste mal mitbringst bezahle ich es und du bekommst noch 50€ extra.“ Schlug der Mann vor bevor er seine Hand zurückzog.

Ennia hätte den Bürgermeister am liebsten erwürgt als er ihren Venushügel nach Stoppeln abgetastet hatte. Noch lange würde sie diese Bloßstellung in ihren Träumen verfolgen. Wenigstens war sie nun wieder angezogen und das Misstrauen des Mannes schien befriedigt.

„Nun da geklärt ist, dass ihr wirklich eine der Alluai seid können wir uns der Korruption des Waldes zuwenden. Seit einer ganzen Weile schon verschwinden häufig Kälber und Schafe von den Weidegründen nahe des Waldes, wenn ihr der Korruption auf den Grund gehen wollt dürfte das ein guter Anfang sein.“

Auch wenn die Argumentation des Bürgermeisters nachvollziehbar klang vertraute Ennia dem Mann kein bisschen. Sie überlegte dass sie sich stattdessen auch im Dorf umhören könnte um mehr über die Quelle der Korruption zu erfahren.

Was macht Ennia als nächstes?

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